Akkreditierung

Studienprogramme entsprechen hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Zielsetzung festgelegten Standards. Diese Standards werden von den Ländern durch Rechtsverordnungen auf der Basis eines Staatsvertrages (Studienakkreditierungsstaatsvertrag) definiert.

Aufgrund der Systemakkreditierung verfügt die Leuphana Universität seit 2014 über das Recht, ihre Studienprogramme selbstständig zu überprüfen und das Siegel des Deutschen Akkreditierungsrates zu vergeben. Das sogenannte Interne Prüfverfahren ersetzt die externe Programmakkreditierung an der Leuphana und bettet weitere QM-Instrumente, wie Befragungen, Qualitätszirkel und Kapazitätsprüfungen, in Form eines geschlossenen Regelkreises in die Qualitätssicherung und -entwicklung ein.

Am Ende eines erfolgreichen Internen Prüfverfahrens steht die Verleihung des Leuphana Qualitätssiegels für Studium und Lehre. Das Interne Prüfverfahren fördert die kohärente Gestaltung und Weiterentwicklung aller Studienprogramme im Einklang mit den strategischen Zielen der Universität sowie den externen Standards, wie insbesondere den  ESG und den Regeln des deutschen Akkreditierungswesens.

Das Interne Prüfverfahren sowie alle anderen QM-Prozesse sind geregelt in der Richtlinie des Präsidiums zur Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre („QE-Richtlinie“ / Gazette 16/19).

Gutachten und Akkreditierungsurkunden

Systemakkreditierung

Die Leuphana Universität Lüneburg hat als erste niedersächsische Hochschule das Verfahren zur Systemakkreditierung erfolgreich durchlaufen. Mit der Urkunde bescheinigt die Agentur ACQUIN im Namen des Deutschen Akkreditierungsrates, dass das Qualitätsmanagementsystem der Leuphana die Qualität ihrer Studienprogramme gewährleistet.

Interne Prüfverfahren

College

  • "Leuphana Semester und Komplementärstudium (College)"
  • Major "Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.)"
  • Major "Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.)"
  • Major "Global Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.)"
  • Major "Ingenieurwissenschaften (Industrie) (B.Eng.)"
  • Major "International Business Administration & Entrepreneurship (B.Sc.)"
  • Major "Kulturwissenschaften"
  • Major "Politikwissenschaft (B.A.)"
  • Major "Psychologie (Grundlagen) (B.Sc.)"
  • Major "Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) (LL.B)"
  • Major "Studium Individuale (B.A.)"
  • Major "Umweltwissenschaften (B.Sc.)"
  • Major "Volkswirtschaftslehre (B.Sc.)
  • Major "Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)"
  • Minor "Automatisierungstechnik"
  • Minor "Betriebswirtschaftslehre"
  • Minor "Bildungswissenschaft"
  • Minor "Digitale Medien/ Kulturinformatik"
  • Minor "E-Business"
  • Minor "Industrietechnik"
  • Minor "Nachhaltigkeitswissenschaften"
  • Minor "Philosophie"
  • Minor "Politikwissenschaft"
  • Minor "Popular Music Studies"
  • Minor "Produktionstechnik"
  • Minor "Psychology & Society"
  • Minor "Raumwissenschaften"
  • Minor "Rechtswissenschaften (Unternehmens und Wirtschaftsrecht)"
  • Minor "Soziale Medien und Informationssysteme"
  • Minor "Studium Individuale"
  • Minor "Volkswirtschaftslehre"
  • Minor "Wirtschaftspsychologie"
  • Vorläufige Qualitätssiegel College

College

"Leuphana Semester und Komplementärstudium (College)"

Kurzgutachten Internes Prüfverfahren "Leuphana Semester und Komplementärstudium (College)"

Profil des Studienprogrammes                   

Das Studienmodell des Leuphana College grenzt sich bewusst von enger Fachlichkeit ab. Es legt durch ein breit angelegtes, intensives sowie akademisch anspruchsvolles Erststudium eine solide Grundlage für eine wissenschaftlich geleitete berufliche Praxis sowie für die Möglichkeiten der Anpassung an vielfältige, sich wandelnde künftige Berufsanforderungen. An der Leuphana Universität wählen Bachelor-Studierende einen von 12 Major (Hauptfach) und kombinieren diesen mit einem von 17 Minor (Nebenfach). Parallel zu diesem Fachstudium absolvieren Bachelor-Studierende an der Leuphana Universität verschiedene fächerübergreifende Studienelemente: Das sog. Leuphana Semester (LS) als gemeinsamer Einstieg für alle Bachelor-Studierenden und das interdisziplinäre Komplementärstudium (KS), welches mit dem zweiten Semester parallel zum Major und Minor belegt wird.

Das Leuphana Semester als Studieneingangsphase bereitet die Studierenden auf ihren neuen Lebensabschnitt als Studentin oder Student vor, führt in wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen ein und verfolgt folgende übergreifende Ziele:

  • Entwicklung von Studierfähigkeit im umfassenden Sinne, die auf methodischen und analytischen Fertigkeiten basiert;
  • Stärkung der eigenen Neigungen und Interessen sowie deren Bindung an die gewählten Studienfächer;
  • Akzeptanz der Differenz zwischen Alltagsdenken und wissenschaftlichem Denken;
  • Entwicklung der Fähigkeit zur Kommunikation und Kooperation im Studium;
  • Stärkung kritischer Selbstwahrnehmung und Ausbildung von Selbstverantwortung.

Im weiteren Verlauf des Studiums ermöglicht das Komplementärstudium den Studierenden Perspektivwechsel vorzunehmen und sich Themen, Fragestellungen und Blickwinkeln anderer wissenschaftlicher Disziplinen zu öffnen. Im Studium an der Leuphana Universität sollen sowohl fachliche als auch fachfremde Themen Lerngegenstände sein, die idealerweise aufeinander bezogen werden. Das Komplementärstudium zielt darauf,

  • die Studierenden zur Beschäftigung mit fachfremden wissenschaftlichen Themen und damit verbundenen Denkkulturen zu motivieren;
  • die Studierenden dazu aufzufordern, über Fachgrenzen hinweg zu kommunizieren und sich auf neue Zugänge sowie auf andere Herangehensweisen einzulassen;
  • akademische Ausbildung und außeruniversitäre Praxis durch eine systematische Fokussierung des Lernortwechsels in spezifischen Lehrformaten aufeinander zu beziehen;
  • wissenschaftliches Denken und Handeln zu einer die Persönlichkeit stärkenden Erfahrung und zum Anreiz für Bildung und Weiterbildung auch in der späteren beruflichen Praxis zu entwickeln.

Die Regelstudienzeit des Bachelor am Leuphana College beträgt sechs Semester mit insgesamt 180 Credit Points (CP). Im Major erwerben die Studierenden 90 und im Minor 30 CP. Die Elemente Leuphana Semester und Komplementärstudium umfassen mit 60 CP ein Drittel des gesamten Studiums.

Informationen zu den Studienprogrammelementen finden Sie auf der Leuphana Website:

Leuphana Semester                                                                                                                                                                                                                                    

Komplementärstudium                                                                                                                                                                                                   

Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

 
  • Fakultätsübergreifend 
  • School: College
 
 

Grund der Qualitätsprüfung

Reakkreditierung (Datum der Erstakkreditierung durch ACQUIN: 06.12.2010)

Zeitlicher Ablauf des Verfahrens

Termin des Kick-off Treffens: 16.07.2014
Programmordner (Selbstdokumentation):23.06.2015
Termin der Sitzung des Programmbeirates:10.07.2015
Termin des Entwicklungsgesprächs: 04.11.2015
Vergabe des Qualitätssiegels:10.03.2016

Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

Wissenschaft und Forschung:

  • Prof. Dr. Margit Kern,
    Universität Hamburg, Professorin für Kunstgeschichte
  • PD Dr. Richard Faber,
    FU Berlin, Honorarprofessor

Arbeitsmarkt:

  • Robert Lorenz-Meyer,
    Ernst Russ GmbH & Co KG, Vorsitzender
  • Anne Hamilton,
    zu Klampen Verlag, Lektorin

Studentische Vertretung:

  • Leon Kaiser,
    Leuphana Universität, Studium Individuale
 

Ergebnis der Prüfung

Auf Basis des sog. Programmordners (Selbstdokumentation) sowie einer Vor-Ort Sitzung der Gutachtergruppe (s.o.) fand im Juli 2015 eine Begutachtung des Leuphana Semesters und des Komplementärstudiums statt. Dabei wurden die Themen Zielklarheit, Aufbau des Curriculums, Kohärenz der Studienelemente (Major, Minor, LS KS), Anschlussfähigkeit und Berufseinstieg sowie die zur Verfügung stehenden Ressourcen in den Fokus gerückt.

Das Grundkonzept des Leuphana Studienmodells, welches mit dem Leuphana Semester auf ein wissenschaftliches Studium vorbereitet und mittels des Komplementärstudiums gezielt auch fachfremde Perspektiven vermittelt, wird vom Programmbeirat positiv eingeschätzt. Das Leuphana Semester wird als geeignete Brücke zwischen den Bildungsorten Schule/Ausbildung und Universität gesehen. Die überfachlichen Studienelemente scheinen nach Auffassung des Beirates besonders für Studierende attraktiv zu sein, die mit einer neugierigen und offenen Haltung in das Studium gehen. Für Studienanfänger_innen, die mit einem Ausbildungsgedanken an die Universität kommen und stark anwendungsorientierte Fächer studieren, erschließen sich Sinn und Zweck der übergreifenden Studienelemente allerdings nicht automatisch. Entsprechend müssen die Ziele des Leuphana Semesters und Komplementärstudiums, die in der Selbstdokumentation klar und nachvollziehbar formuliert sind, den Studierenden gegenüber transparenter kommuniziert werden.

Die Curricula des Leuphana Semesters und des Komplementärstudiums sind aus Sicht des Programmbeirates so konzipiert, dass deren übergeordnete Ziele in Kombination mit dem Hauptfach (Major) und dem Nebenfach (Minor) erreicht werden können. Besonders positiv wird angemerkt, dass praxisorientierte Angebote im Leuphana Semester und Komplementärstudium anscheinend zu einer hohen Bereitschaft beitragen, sich in studentischen Initiativen zu engagieren. Die Gespräche des Beirates mit den Studierenden haben ergeben, dass es bei diesen ein Bedürfnis gibt, im ersten Semester mehr Inhalte der gewählten Major, zu studieren.
Bezogen auf die Berufsqualifikation der Studierenden reagieren Leuphana Semester und Komplementärstudium nach Einschätzung des Programmbeirats sinnvoll auf Veränderungen in der Unternehmens- und Wirtschaftskultur. Sie vermitteln neben reinem Fachwissen auch erforderliche Kenntnisse im Bereich der Allgemeinbildung und der kulturellen Bildung. Es muss jedoch genau beobachtet werden, wie die Chancen für einen Berufseinstieg bzw. die Masteranschlussfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen sind, die anwendungsorientierte Studiengänge studiert haben. Bei einem Umfang von 60 CP für die überfachlichen Studienangebote darf nicht aus dem Auge verloren werden, dass die Universität die Verantwortung dafür trägt, eine fachliche Vertiefung zu gewährleisten und somit auch die Anschlussfähigkeit an Studienprogramme anderer Universitäten zu ermöglichen.

Hinsichtlich der personellen Ausstattung schätzt der Programmbeirat die geringe Beteiligung von hauptamtlich Lehrenden der Universität im Leuphana Semester und Komplementärstudium als kritisch ein. Er hält es für erforderlich, dass die laut Kapazitätsberechnung zur Verfügung stehenden Ressourcen auch tatsächlich in das Leuphana Semester und Komplementärstudium eingebracht werden. Eine stärkere Identifikation der Lehrenden der Universität mit Leuphana Semester und Komplementärstudium würde darüber hinaus helfen, die Studierenden stärker mitzunehmen. Lehrende der Leuphana sollten daher auch in Einführungsveranstaltungen lehren und hierfür weitere Unterstützungsangebote entwickelt werden.

Ergebnis des Entwicklungsgespräches

Ausgehend von den o.g. Ergebnissen der Prüfung wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches folgende Maßnahmen beschlossen:
  • Erarbeitung eines schriftlichen Konzeptes zur Zielkommunikation gegenüber den Studierenden (umfasst u.a. die Weiterentwicklung des sog. „Bachelor-Infotages“, der „Leuphana Start-Woche“ sowie die erstmalige Durchführung des Formates „College-Tag“). Erprobung des Konzeptes im WS 16/17 und Reflexion der Wirksamkeit im Qualitätszirkel.
  • Erarbeitung und Abstimmung eines Konzeptes zur engeren Verzahnung der Module des Leuphana Semesters.
  • Erarbeitung und Abstimmung eines Konzeptes zur spezifischen Qualitätssicherung der Lehre in den Modulen des Komplementärstudiums
  • Erarbeitung und Abstimmung von ein bis zwei pilothaften Kompetenzprofilen für das Komplementärstudium, die optimalerweise einen Forschungsschwerpunkt der Fakultäten aufgreifen.
Sukzessive Steigerung der Beteiligung der Fakultäten am Leuphana Semester und Komplementärstudium (u.a. durch die Überarbeitung des Prozesses der Lehrveranstaltungsplanung)

Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 10.03.2016 dem Leuphana Semester und dem Komplementärstudium das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass diese Studienprogrammelemente den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entsprechen und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 21.11.2018.

Gültigkeit des Qualitätssiegels

3 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2019

Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für das "Leuphana Semester und Komplemetärstudium (College)".

Major "Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.)"

Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Major "Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.)"

Profil des Studienprogramms                    

Gesellschaftliche Herausforderungen wie Wertewandel, Digitalisierung oder die Finanz- und Wirtschaftskrise
zeigen, dass ein Umdenken in der Wirtschaft notwendig ist. Zukünftig sind Betriebswirtinnen und Betriebswirte
gefragt, die den Unternehmenserfolg durch nachhaltiges Wirtschaften sowie sozial verantwortliche und am
Gemeinwohl orientierte Entscheidungen langfristig sichern. Der Major Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.) stellt
sich diesen Herausforderungen und verknüpft traditionelle betriebswirtschaftliche und interdisziplinär ausgerichtet
verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse mit einem verantwortungsvollen unternehmerischen Handeln.
Dies erfordert die Grenzen der Fächer auch in Kernbereichen der Lehre zu überschreiten. Im Sinne einer
angewandten Betriebswirtschaftslehre stehen im reformierten Bachelor Betriebswirtschaftslehre grundlegende
betriebswirtschaftliche Fragestellungen im Fokus, die gleichermaßen durch eine analytische und verhaltenswissenschaftlich orientierte Betriebswirtschaftslehre Betriebswirtschaftslehre synergetisch betrachtet und evaluiert werden.

In dieser Profilierung bestimmen drei wesentliche Elemente den Major Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.): Im Sinne einer realwissenschaftlichen Ausbildung setzt sich der Major mit Unternehmen und wirtschaftlichen Akteuren auseinander und deckt sowohl verhaltenswissenschaftliche wie auch ökonomisch orientierte Wissensbestände und methodische Zugänge ab. Die Module sind multiperspektivisch orientiert, empirisch ausgerichtet und anwendungsrelevant. Um sich den zunehmend komplexen Anforderungen an ein verantwortungsvolles unternehmerisches Management der Zukunft zu stellen, fokussiert das Studienprogramm interdisziplinäre Erkenntnisse und ermöglicht Übergänge zu anderen (ergänzenden) Studienprogrammen (z. B. Rechtswissenschaft, Volkswirtschaftslehre, Psychologie und Nachhaltigkeit). Allen Vermittlungen ist eine hohe Management-Relevanz inhärent. Die Orientierungs- und Handlungskompetenzen werden an den konkreten Schnittstellen zu den Kernfächern erworben und grundlegend geschärft, so dass sie auch übertragbar sind.

Ab dem dritten Semester stehen den Studierenden zwei Vertiefungsbereiche zur Auswahl: Der Vertiefungsbereich „Finanz- und Rechnungswesen – Finance & Accounting (FACT)“ greift dabei insbesondere die Steuerungs- und Regelungsproblematik innerhalb von Unternehmen sowie die Auswirkungen von (staatlichen) Regulierungseingriffen auf die Unternehmensabläufe auf, insbesondere vor dem Hintergrund der letzten Finanzkrise und des erhöhten Stakeholder-Managements. Im Rahmen des Vertiefungsbereichs „Verhaltensorientierte Unternehmensführung – Management & Behavior“ stehen Grundlagen der marktorientierten oder internen Führung einer Unternehmung im Vordergrund mit besonderem Fokus auf Entscheidungen und Verhalten von Individuen, Gruppen und Organisationen. Unter Einbeziehung interdisziplinärer Erklärungsansätze werden komplexe Zusammenhänge des unternehmerischen Handelns im gesellschaftlichen, ökologischen und ethischen Umfeld betrachtet.

Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

Leuphana Internet

Hochschulkompass                                                                                                                                                                                                    

                                                                                                                                                                                                                         

Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

 
  • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
  • School: College
 
 

Grund der Qualitätsprüfung

Reakkreditierung des Major Betriebswirtschaftslehre (B.A.), Änderung der Abschlussbezeichnung von B.A. auf B.Sc. und Einführung von Vertiefungsrichtungen
Zeitlicher Ablauf des Verfahrens

 










 
Im Internen Prüfverfahren des Major Betriebswirtschaftslehre wurden die beiden Vertiefungsbereiche (Finanz- und Rechnungswesen und Verhaltensorientierte Betriebswirtschaftslehre) von zwei verschiedenen Programmbeiräten begutachtet. Die Ergebnisse der beiden Stellungnahmen flossen in ein gemeinsames Entwicklungsgespräch ein.
Vertiefung Finanz- und Rechnungswesen:
Termin des Kick-off Treffens: 02.10.2015
Programmordner (Selbstdokumentation):07.06.2015
Termin der Sitzung des Programmbeirates:01.07.2016
Termin des Entwicklungsgesprächs: 26.09.2016
Vergabe des Qualitätssiegels:14.12.2016
Vertiefung Verhaltensorientierte Betriebswirtschaftslehre:
Termin des Kick-off Treffens: 09.11.2015
Programmordner (Selbstdokumentation):07.06.2015
Termin der Sitzung des Programmbeirates: 24.06.2016
Termin des Entwicklungsgesprächs: 26.09.2016
Vergabe des Qualitätssiegels:14.12.2016

Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

Vertiefung Finanz & Rechnungswesen

Wissenschaft und Forschung:

  • Prof. Dr. Alexander Bassen
    Professur für BWL, FB Sozialökonomie, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Universität Hamburg
  • Prof. Dr. Inge Wulf
    Abteilung für BWL, Institut für Wirtschaftswissenschaft, TU Clausthal
Arbeitsmarkt:
  • Dr. Sören Abendroth
    Mitglied des Vorstands, Sparkasse Mittelholstein AG, Rendsburg
  • WP/StB Dipl.-Kffr. Astrid Nissen-Schmidt
    Partnerin Assurance, Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg
Studentische/r Vertreter/in:
  • Pia Beecken
    Studierende im Master Management & Financial Institutions, Leuphana Universität Lüneburg
  • Timo Nannemann
    Studierender im Major BWL, Leuphana Universität Lüneburg
 

Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

Vertiefung Verhaltensorientierte Betriebswirtschaftslehre

Wissenschaft und Forschung:

  • Prof. Dr. Christian Burmann
    Inhaber des Lehrstuhls für innovatives Markenmanagement (LiM), Universität Bremen
  • Prof. Dr. Andrea Gröppel-Klein
    Lehrstuhl für BWL, insb. Marketing, Universität des Saarlandes; Direktorin des Instituts für Konsum- und Verhaltensforschung
  • Prof. Dr. Florian Schramm
    Leiter des Zentrums für Personalforschung, Universität Hamburg
Arbeitsmarkt:
  • Thomas Sindemann
    Managing Partner/Geschäftsführer, Infront Consulting & Management GmbH, Hamburg
  • Angela Titzrath
    Investor, Advisor, Business Angel and Non Executive Board Member, Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Hamburg
Studentische/r Vertreter/in:
  • Laura Boß
    Studentin Major BWL, Leuphana Universität Lüneburg
  • Tina Brünjes
    Studentin Master Management & Marketing, Leuphana Universität Lüneburg
  • Kathrin Achterwinter
    Studentin Major BWL, Leuphana Universität Lüneburg
  • Katrin Török
    Studentin Master Management & Human Resources, Leuphana Universität Lüneburg
 
Grundlage der Bewertung 
  • Programmordner inkl. Anhänge
  • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
    • Lehrende
    • Programmbeauftragter
 

Ergebnis der Prüfung

Die Mitglieder der Programmbeiräte bewerten das Studienprogramm grundsätzlich positiv; insbesondere der „liberal arts“-Bezug, der durch das Leuphana Studienmodell ermöglicht wird, findet ihre Zustimmung. Aus ihrer Sicht bildet die breite Aufstellung des Bachelorprogramms eine gute Grundlage für eine spätere Spezialisierung nach Eintritt in das Berufsleben.

Für die Masteranschlussfähigkeit seien angemessene Kenntnisse in den Bereichen Volkswirtschaftslehre und Rechtswissenschaften von besonderer Bedeutung, was durch Aufnahme entsprechender Module in das Curriculum ermöglicht werde. Die Programmbeiräte empfehlen eine frühzeitige und intensive Beratung der Studierenden hinsichtlich ihrer Wahlmöglichkeiten, sowohl mit Blick auf ein möglicherweise angestrebtes Masterstudium als auch auf ihre spätere Berufswahl. In Bezug auf eine Bewerbung für Masterstudienprogramme sei es darüber hinaus auch wichtig, dass in der Abschlussdokumentation des Studiums detaillierte Informationen zu Studieninhalten (z.B. zu in der jeweiligen Vertiefung gehörten Inhalten, Thema der Bachelorarbeit, Thema des Lehrforschungsprojektes) ausgewiesen würden.

Als Grundlage für einen qualifizierten Berufseinstieg unterstreichen die Mitglieder der Programmbeiräte die Bedeutung von Sozialkompetenzen, die u.a. durch das Leuphana Studienmodell gefördert werden. Relevant für den Einstieg in das Berufsleben sei ebenfalls der Bereich „Digitalisierung“, weswegen sich die Mitglieder der Programmbeiräte dafür aussprechen, das Thema konsequent in allen Angeboten in der Lehre zu verankern. Außerdem raten die Mitglieder der Programmbeiräte zu einem studienbegleitenden Praktikum.

In den Vertiefungs- und Spezialisierungsmodulen wird die Chance für den Erwerb überfachlicher Kompetenzen (u.a. durch kleine Gruppengrößen und geeignete Prüfungsformate) und einer besonderen Profilbildung gesehen. Die Mitglieder der Programmbeiräte stimmen jedoch darin überein, dass sich die Studierenden vor der Entscheidung für einen der beiden Vertiefungsbereiche fundierte Grundlagen aller angebotenen Vertiefungsbereiche angeeignet haben sollten.

Im Hinblick auf die vorhandene Ausstattung wird empfohlen, sicher zu stellen, dass ausreichende Lizenzen (Datenbanken, Journals und Statistik- bzw. Analysesoftware) vorhanden sind, die insb. für das empirische Arbeiten in den Disziplinen Finance & Accounting erforderlich sind. In Bezug auf die verhaltensorientierte Vertiefung des Major wird empfohlen zu prüfen, ob die Ausstattung angemessen ist, um Laborforschung schon im Bachelor zu ermöglichen.

Die Mitglieder der Programmbeiräte betrachten die Vergabe der Abschlussbezeichnung „Bachelor of Science (B.Sc.)“ durch die verstärkte Methodenorientierung im Studienprogramm als gerechtfertigt und stimmen der Änderung zu. Die Überlegungen der Studienprogrammbeauftragten, das Studienprogramm perspektivisch umzubenennen, werden von den Mitgliedern der Programmbeiräte unterstützt und verschiedene Ansätze diskutiert.

Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
  • Für den Major Betriebswirtschaftslehre wird ein Beratungs- und Kommunikationskonzept (z. B. wiederkehrende Informationsveranstaltungen, Druckerzeugnisse, Online-Information etc.) erstellt, welches folgende Themen berücksichtigt:
    • Zielgruppenspezifische Beratung (schwerpunktbezogen)
    • Analyse von regelmäßig auftretenden Beratungsanlässen (z.B. Auslandsstudium, Vorgespräch für Bachelor-Arbeiten)
    • Beratung der Studierenden zur Bachelorarbeit
    • Klärung von Beratungszuständigkeiten (allgemeine Studienberatung / Fachberatung zum Major BWL)
    • Kalkulation des Ressourcenbedarfs für die Einrichtung einer dauerhaften Studierendenfachberatung
  • Die curricularen Anregungen zur Modulabfolge, Umbenennung von Modulen und der Empfehlung eines freiwilligen studienbegleitenden Praktikums sind unmittelbar in die fachspezifische Anlage aufgenommen und umgesetzt worden.
  • Auf der Grundlage einer Kosten- und Bedarfsanalyse der relevanten Lernressourcen wird mit der Bibliothek, dem MIZ und den Verantwortlichen des LüneLab sowie der Fakultät ein Konzept zur Verbesserung der Ausstattung / Studienbedingungen erarbeitet.
  • Unter Beteiligung der hauptamtlich Lehrenden des Programms wird eine präzisierende Änderung des Majortitels erarbeitet und begründet. Die Namensänderung wird mit den Mitgliedern des Programmbeirats abgestimmt.
  • Es wird vereinbart, dass in ca. vier Jahren (2020) der Programmbeirat zu einer beratenden Sitzung einberufen werden soll.
 

Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 14.12.2016 dem Major Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 23.08.2017.

Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023

Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Major "Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.)"

Major "Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.)"

Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Bachelor "Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.)"

Profil des Studienprogramms                    

 

Der Major Environmental and Sustainability Studies stellt eine Erweiterung des Major Umweltwissenschaften dar. Der sechssemestrige Major wird um ein Auslandsjahr auf acht Semester erweitert, wobei das fünfte und sechste Semester an einer von vier Partneruniversitäten (Sopron, Barcelona, Karlstad und Peru) studiert wird. Das Konzept und das Curriculum der sechs Semester, die an der Leuphana studiert werden, entspricht dem Major Umweltwissenschaften.
Die Lösung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsproblemen erfordert das Überschreiten disziplinärer und oft auch geographischer Grenzen. Umwelt- und Nachhaltigkeitsherausforderungen, wie zum Beispiel die Veränderung des Klimas oder die Energieversorgung, sind grenzüberschreitend und erfordern internationale Problemlösestrategien. Die Studierenden des Major Environmental and Sustainability Studies analysieren deshalb die Ursachen von Umweltproblemen sowohl aus der naturwissenschaftlichen (ökologischen, chemischen) als auch aus der humanwissenschaftlichen (u. a. rechtswissenschaftlichen, politikwissenschaftlichen, planungswissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen, bildungs- und kommunikationswissenschaftlichen) Perspektive und beziehen diese Perspektiven systematisch aufeinander.
Die Studierenden lernen, die naturwissenschaftlichen Fakten sowie die ökonomischen und sozialen Bedürfnisse einer Gesellschaft so zur Deckung zu bringen, dass eine nachhaltige und langfristig tragfähige Entwicklung möglich wird. Ziel ist es, die Studierenden zu befähigen, im Beruf und in ihrem Umfeld als „Change Agents“ zu agieren.
Dabei spielen nicht nur die fachlichen, sondern auch die überfachlichen Qualifikationen eine wichtige Rolle. Die breite Methodenkompetenz und die herausragende Fähigkeit, sowohl natur- als auch humanwissenschaftliche Perspektiven bewerten zu können, führen zu einer besonderen Urteils- und Überzeugungskraft. Dazu trägt insbesondere das Zusammenspiel zwischen den Majorinhalten und dem Leuphana Semester und dem Komplementärstudium bei. Die Ausgewogenheit natur- und humanwissenschaftlicher Bestandteile im Lehrangebot gibt dem Major Environmental and Sustainability Studies der Leuphana Universität Lüneburg ein deutschlandweit einzigartiges Profil.
 

Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

Leuphana Internet

                                                                                                                                                                                                                         

Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

 
  • Fakultät: Nachhaltigkeit
  • School: College
 
 

Grund der Qualitätsprüfung

Reakkreditierung des Major Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.)

Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




 
Termin des Kick-off Treffens: 11.01.2017
Programmordner (Selbstdokumentation): 24.05.2017
Termin der Sitzung des Programmbeirates: 08.06.2017
Termin des Entwicklungsgesprächs: 26.10.2017
Vergabe des Qualitätssiegels: 29.05.2018

Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

Wissenschaft und Forschung:

  • Prof. Dr. Petra Schweizer-Ries,
    Professorin für Nachhaltigkeit mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung, Hochschule Bochum
  • Prof. Dr. Jürgen Kreyling,
    Professor für Experimentelle Pflanzenökologie, Universität Greifswald
 
     

      Arbeitsmarkt:

      • Alexandra Carina Bongardt,
        Richterin, Landgericht Essen, ehem. Senior Consultant B.A.U.M Consult GmbH
      Studentische Vertreterinnen:
      Studentische/r Vertreter/in:
       
      • Johanna Burghardt,
        Studentin des Major Umweltwissenschaften, Leuphana Universität Lüneburg
      • Susanna Dedring,
        Studentin des Major Environmental and Sustainability Studies, Leuphana Universität Lüneburg
       
      Grundlage der Bewertung 
      • Programmordner inkl. Anhänge
      • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
        • Programmbeauftragter
        • Studiendekan
        • Lehrende
        • Studierende
       

      Ergebnis der Prüfung

      Die Major Environmental and Sustainability Studies ist nach Einschätzung des Programmbeirates ein sehr gut aufgestelltes Studienprogramm, welches sich thematisch sowie durch seine inter- und transdisziplinäre Ausrichtung hervorragend in das Profil der Leuphana als nachhaltige, humanistische und handlungsorientierte Universität einfügt und sowohl für weiterführende Masterprogramme als auch für den Arbeitsmarkt eine hohe Relevanz besitzt.
      Der Programmbeirat diskutiert die Bedeutung der Nachhaltigkeitswissenschaft als profilbildendes Element des Major Environmental and Sustainability Studies. Sowohl die Qualifikationsziele als auch die angestrebten Lernergebnisse mit ihrer inter- und transdisziplinären Ausrichtung und ihrer Orientierung auf kommunikative und transformatorische Kompetenzen entsprechen vollumfänglich den fachwissenschaftlichen Standards der Nachhaltigkeitswissenschaft. Dies könnte aus Sicht des Beirats in der Außendarstellung des Studienprogrammes und ggf. auch im Namen des Major deutlicher zum Ausdruck kommen. Zudem wird die Information der Studierenden zu anschlussfähigen Masterprogrammen und deren (fachlichen) Zulassungsvoraussetzungen empfohlen.
      Für den wichtigen Bestandteil der Methodenausbildung ist es bei deren begrenztem Umfang bedeutend, eine Passung und Anschlussfähigkeit zu den Bedarfen im Major und in den Projekt- und Bachelorarbeiten sicherzustellen.
      Im 8. Semester des Curriculums wird die Parallelität des Modules „Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsstudien“ und der Bachelorarbeit im Hinblick auf den Semesterworkload als potentielle Herausforderung angesehen und sollte im Blick behalten werden.
      Hinsichtlich der personellen und finanziellen Ausstattung wird auf den erhöhten Bedarf inter- und transdisziplinärer Studienprogramme hingewiesen. Dies gilt insbesondere für den Major Environmental and Sustainability Studies, da für die Zusammenarbeit mit den Partneruniversitäten und Gastdozent_innen sowie für die Beratung in- und ausländischer Studierender zusätzliche Ressourcen notwendig sind. Die momentan vorhandenen Ressourcen sollten auch mittel- und langfristig zur Verfügung stehen.
       

      Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

      Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 29.05.2018 dem Major Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

      MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 06.02.2019.

      Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

      7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2025

      Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Major "Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.)"

      Major "Global Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.)"

      Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Major "Global Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.)"

      Profil des Studienprogramms                    

      Im Major Global Environmental and Sustainability Studies werden Studierende dazu befähigt, globale Klima- und Umweltprobleme aus verschiedenen disziplinären Perspektiven heraus zu verstehen und einzuordnen, sowie Lösungsansätze zu bewerten und zu entwickeln. Absolvent*innen werden in die Lage versetzt als Change Agents aktiv zu einer nachhaltigeren Entwicklung, sowohl in ihrem beruflichen als auch alltäglichen Umfeld, beizutragen.

      Umwelt- und Nachhaltigkeitsherausforderungen verstehen, bewerten und adressieren zu können verlangt das Überqueren von disziplinären sowie geographischen Grenzen. Folglich liegt der Fokus des Major in der ersten Hälfte des Studiums in der Einführung von Methoden der Natur- und Sozialwissenschaften. Die notwendige Fähigkeit, Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen und Perspektiven zu verstehen, zu verknüpfen und daraus ein übergreifendes Verständnis eines Problems zu erlangen, wird durch die Einbettung des Major in das Leuphana Semester und Komplementärstudium weiter gestärkt. Durch Electives sowie die Wahl des Minor wird das individuelle Profil geschärft.

      Ein Kernelement des Studienprogramms stellt die Durchführung eines inter- und transdisziplinär angelegten Forschungsprojektes im vierten und fünften Semester dar, in dem die Studierenden gemeinsam mit internationalen Partner*innen und Studierenden von Partneruniversitäten ein gesellschaftliches Problem im Kontext nachhaltiger Entwicklung bearbeiten.

      Der Major Global Environmental and Sustainability Studies hat damit einen inter- und transdisziplinären Fokus und adressiert explizit internationale Studierende und ist auf einen internationalen Arbeitsmarkt ausgerichtet. Das Programm wird daher von interkulturellen Trainings und Mentoringangeboten begleitet, dass die Studierenden sowohl in der konstruktiven Zusammenarbeit innerhalb ihrer heterogenen Gruppe unterstützt als auch für das künftige Berufsfeld vorbereitet.

      Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

      Leuphana Internet

      Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                               

      Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

       
      • Fakultät: Nachhaltigkeit
      • School: College
       
       

      Grund der Qualitätsprüfung

      Erstakkreditierung zur Einführung des Major Global Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.)

      Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




       
      Termin des Kick-off Treffens: 13.03.2018
      Programmordner (Selbstdokumentation): 13.11.2018
      Termin der Sitzung des Programmbeirates: 26./27.11.2018
      Termin des Entwicklungsgesprächs: 15.03.2019
      Vergabe des Qualitätssiegels: 29.03.2019

      Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

      Wissenschaft und Forschung:

      • Dr. Stefan Partelow
        Post-doc, Leibniz Centre for Tropical Marine Research (ZMT), Bremen
      • Dr. Niki Frantzeskaki
        Associate Professor on Sustainability Transitions’ Governance, Faculty of Social Sciences, Erasmus University Rotterdam
       
         

          Arbeitsmarkt:

          • Dr. Dietmar Kress
            Director of Actions and Volunteering, Greenpeace Germany, Hamburg

          Studierende:

          • Anna-Lena Puttkamer
            Master of Science Geographie, Universität zu Köln
           
          Grundlage der Bewertung 
          • Programmordner inkl. Anhänge
          • Vor-Ort Gespräche des Programmbeirats mit folgenden Personen/Gruppen:
            • Studienprogrammbeauftragter
            • Dekan
            • Studierende
            • Lehrende
            • Dekanatsmitarbeiterinnen
           

          Ergebnis der Prüfung

          Der Major Global Environmental and Sustainability Studies ist nach Einschätzung des Programmbeirates ein sehr gut aufgestelltes Studienprogramm, welches sich thematisch und durch seine inter- und transdisziplinäre Ausrichtung hervorragend in das Profil der Leuphana als nachhaltige, humanistische und handlungsorientierte Universität einfüge. Die Ausrichtung des Major auf internationale Studierende ergänze auf sinnvolle Weise das Studienangebot der Fakultät und unterstütze die Internationalisierungsbemühungen der Universität in der Lehre.

          Sowohl die inhaltlichen Qualifikationsziele als auch die inter- und transdisziplinären Studienelemente entsprechen nach Einschätzung des Programmbeirats vollumfänglich den internationalen Standards des noch jungen Fachgebiets der Sustainability Studies und bereiteten auf das entsprechende Berufsfeld sehr gut vor. Innerhalb des stimmig aufgebauten Curriculums sollte, aus Sicht des Programmbeirats, das Themenfeld Internationales Umweltrecht einen höheren Stellenwert einnehmen, um die Studierenden in ihrer Rolle als Change Agents für zukünftige Arbeitsfelder zu befähigen.

          Die Vielzahl an Wahlmöglichkeiten zur persönlichen Profilsetzung wird vom Programmbeirat begrüßt, benötige aber den Ausbau der Beratung und Betreuung der Studierenden. Eine Ausweitung der kommunikativen Bemühungen könne unter anderem auch zu einer klareren Abgrenzung zu thematisch nahen Studienprogrammen an der Leuphana führen.

          Der Programmbeirat begrüßt das Vorhaben einer Erhöhung des Anteils internationaler Studierender sowie den damit notwendigen und geplanten Ausbau neuer Lernformate, um der heterogenen Studierendengruppe gerecht zu werden. Der Beirat empfiehlt zudem der Heterogenität mit Maßnahmen zur Identitätsbildung der Studierenden innerhalb des Studienprogramms zu begegnen. Damit der internationale, sowie inter- und transdisziplinären Charakter und der Qualitätsanspruch des Major erhalten bleiben kann, hebt der Programmbeirat die hierfür notwendigen zusätzlichen Ressourcen (für Mentoringaufgaben, Studierendenmarketing, Kooperation mir internationalen Praxispartnern etc.) hervor.

          Maßnahmen zur Weiterentwicklung

          Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

          • Einführung von Feedbacktreffen zum Semesterende mit den GESS-Studierenden sowie Orientierungswochenenden o.ä. gemeinsam mit Studierenden höherer Semester.
          • Erstellung eines Konzepts für ein Mentoringprogramm mit Studienreflexionsgesprächen und der Entwicklung eines Kompetenzrasters.
          • Überarbeitung des Internetauftritts des Major hinsichtlich seiner Abgrenzung zu ähnlichen Studienprogrammen an der Leuphana, Berufsperspektiven und anschlussfähigen Masterprogrammen.
          • Überprüfung der Möglichkeit ein Lehrangebot zu internationalem Umweltrecht im Wahlbereich nach Berufung einer neuen Professur „Öffentliches Recht und Völkerrecht mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit“ zu schaffen.
          • Entwicklung langfristiger Perspektiven zur Sicherung von Ressourcen für Studierendenmarketing, Studierendenbetreuung und internationale Kooperationen.
           

          Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

          Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 29.03.2019 dem Major Global Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

          Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

          8 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2026

          Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Major "Global Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.)"

          Major "Ingenieurwissenschaften (Industrie) (B.Eng.)"

          Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Major "Ingenieurwissenschaften (Industrie) (B.Eng.)"

          Profil des Studienprogramms                    

          Im Rahmen des Major Ingenieurwissenschaften (Industrie) überschreiten Studierende die Grenzen eines Fachstudiums von Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik. Sie verbinden diese mit Inhalten der Betriebswirtschaftslehre und Fertigungswirtschaft. Dabei können sie zwischen den Fachrichtungen Produktionstechnik und Automatisierungstechnik wählen. Eine weitere Spezialisierung innerhalb der Fachrichtungen ist darüber hinaus über die Wahl des entsprechenden Minor möglich.

          Die Fachrichtung Produktionstechnik behandelt umfassend wissenschaftliche und praktische Themen, die mit den Technologien und dem Management von Produktionssystemen im Zusammenhang stehen. Dazu gehören unter anderem Konstruktionssystematik, Werkstoffkunde, Materialwirtschaft und Fertigungstechnologien. Die Fachrichtung Automatisierungstechnik vermittelt umfassendes technisches Wissen im Bereich der Automatisierungs-, Elektro- und Informationstechnik. Die Spezialisierungsgebiete innerhalb dieser Studienrichtung liegen in den Bereichen Optik und Sensorik, Messtechnik, Regelungs- und Steuerungstechnik sowie Prozessdatenverarbeitung und Elektrische Antriebe.
          Neben einer soliden ingenieur-/naturwissenschaftlichen Grundausbildung spannt dieses Fach so den Bogen über die großen Industrieingenieurbereiche und ist abgestimmt auf typische Aufgabenstellungen in Industriebetrieben, die zunehmend fachgebietsübergreifend sind.

          Die Absolventinnen und Absolventen werden befähigt, sich auf der Basis des Studiums sowohl als technische Spezialistinnen und Spezialisten als auch als Führungskräfte im Management von Technologieunternehmen zu entwickeln. Durch Kombination der alternativen Fachrichtungen Automatisierungstechnik oder Produktionstechnik mit Minor aus den Bereichen Wirtschaft, Technik oder Informatik entstehen praxisbewährte Studienprofile des Ingenieur- und Wirtschaftsingenieurwesens mit hoher Nachfrage seitens der Wirtschaft.
           

          Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

          Leuphana Internet

          Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                   

          Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

           
          • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
          • School: College
           
           

          Grund der Qualitätsprüfung

          Reakkreditierung des Major Ingenieurwissenschaften (Industrie) (B.Eng.)

          Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




           
          Termin des Kick-off Treffens: 06.06.2017
          Programmordner (Selbstdokumentation): 28.05.2018
          Termin der Sitzung des Programmbeirates: 05.06.2018
          Termin des Entwicklungsgesprächs: 23.10.2018
          Vergabe des Qualitätssiegels: 19.11.2018

          Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

          Wissenschaft und Forschung:

          • Prof. Dr.-Ing. Harald Aschemann,
            Lehrstuhl für Mechatronik, Lehrstuhlleiter, Universität Rostock
          • Prof. Dr. Till Becker,
            Professor für Wirtschaftsinformatik, Hochschule Emden/Leer
          • Prof. Dr. -Ing. Katrin Temmen,
            Professorin, Fachgruppeninhaberin Technikdidaktik (TD), Universität Paderborn
           
             

              Arbeitsmarkt:

              • Dipl.-Ing. Friedrich Lüllau,
                Lüneburger Unternehmer, Adendorf

              Studierende:

              • Fatana Ahmadi,
                Studierende Ingenieurwissenschaften (Produktionstechnik/ BWL), Hamburg
               
              Grundlage der Bewertung 
              • Programmordner inkl. Anhänge
              • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                • Studiendekanin
                • Studienprogrammbeauftragter
                • Lehrende
                • Studierende
               

              Ergebnis der Prüfung

              Der Programmbeirat schätzt den, für die Leuphana Universität sehr spezifischen Ansatz einer fachlich/interdisziplinären Ausbildung als positive Alternative zu anderen Hochschulen ein, die stärker eine intensive (tiefe) fachliche Ausbildung anstreben. Aufgrund der Komplexität der Aufgaben in der Berufswelt sind Absolvent_innen mit einem breiteren Fokus (neben fachlicher Kompetenz) immer stärker nachgefragt. Gleichzeitig bestätigt der Beirat, dass die Qualifikationsziele den fachwissenschaftlichen Standards entsprechen. Die Ausgestaltung des Curriculums in Hinblick auf die beiden Fachrichtungen wird vom Beirat ebenfalls begrüßt. Er regt an, dass sowohl die unterschiedlichen Inhalte als auch die damit verbundenen weiterführenden Perspektiven der beiden verschiedenen Fachrichtungen stärker herausgestellt werden könnten. Maßnahmen zur deutlicheren Kommunikation und Darstellung der Unterschiede im Hinblick auf Berufsprofile und Qualifikationsziele könnten auch das derzeitige Ungleichgewicht in der Auslastung der beiden Fachrichtungen etwas konsolidieren.

              Nach Ansicht des Programmbeirats ergeben sich für die Weiterentwicklung der ingenieurwissenschaftlichen Bachelorprogramme an der Leuphana Universität verschiedene Handlungsfelder. Grundsätzlich rät der Programmbeirat die vorhandene fachliche Tiefe nicht weiter einzuschränken, um eine noch größere inhaltliche Breite anbieten zu können. Handlungsbedarf bestehe nach Ansicht des Beirats dennoch bei der stärkeren Einbindung von Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsthemen im Curriculum, bei der Reflexion einer eigenen Internationalisierungsstrategie, bei der Integration von Forschungsthemen in die Lehre und in der Feedbackkultur der Lehrenden. Aufrechterhalten werden solle ein technisches Studienprofil, da Automatisierungstechniker_innen auf dem Arbeitsmarkt sehr stark nachgefragt seien und der Beirat rät diesem Bedürfnis gerecht zu werden.
              Der Programmbeirat weist darauf hin, dass die entsprechenden Ressourcen zur Umsetzung sicherzustellen sind. Dies betrifft sowohl die Ausstattung mit und in Laboren als auch die personelle Betreuung. Die bestehenden laborpraktischen Anteile in den Modulen werden als sehr bedeutend eingeschätzt, um die theoretischen Inhalte in die Praxis zu transferieren.
               
              Maßnahmen zur Weiterentwicklung

              Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

               
               
              • Grundlegende Weiterentwicklung der ingenieurwissenschaftlichen Bachelorprogramme, unter Berücksichtigung der Rückmeldung des Programmbeirats.
              • Überarbeitung der Außendarstellung der (reformierten) Studienprogramme
              • Systematische Erhöhung der Zahl von evaluierten Lehrveranstaltungen durch eine Sensibilisierung des Kollegiums.
               
               
               

              Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

              Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 19.11.2018 dem Major Ingenieurwissenschaften (Industrie) (B. Eng.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

              Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

              8 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2026

              Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Major "Ingenieurwissenschaften (Industrie) (B.Eng.)"

              Major "International Business Administration & Entrepreneurship (B.Sc.)"

              Kurzgutachten Major "International Business Administration & Entrepreneurship (B.Sc.)"

              Profil des Studienprogramms                    

              Absolventinnen und Absolventen des Majors International Business Administration & Entrepreneurship sind in der Lage, Antworten auf grundlegende Fragen zu unternehmerischem Handeln und wirtschaftlichen Vorgängen zu geben. Sie wissen, was Unternehmenserfolg ausmacht und wie Management- und zentrale Geschäftsprozesse gestaltet sein müssen, damit Unternehmen sowohl national als auch international am Markt bestehen können.

              Der englischsprachige Major kombiniert betriebswirtschaftliche Studieninhalte mit einer ganzheitlichen und transdisziplinären Perspektive auf unternehmerisches Handeln. Die Studierenden eignen sich das klassische Rüstzeug der BWL an und befassen sich mit betriebswirtschaftlichen Kernaufgaben wie Rechnungswesen, Marketing, Organisation, Finanzierung oder Entrepreneurship. Eine breite Methodenausbildung befähigt sie, fundierte Analysen selbständig durchzuführen und für Forschung und Praxis relevante Handlungskompetenzen mit dem Fokus auf Management und Unternehmensgründung zu erwerben. Der Major integriert verwandte Disziplinen, wie Recht und IT, sowie unternehmens- und wirtschaftsethische Fragestellungen mit dem Ziel, bedeutsame Schnittstellen der Betriebswirtschaftslehre zu verstehen und multiperspektivisch sozial verantwortlich beurteilen zu können.

              Die internationale Ausrichtung des Majors wird neben vielfältigen inhaltlichen Bezügen durch die Lehrsprache Englisch, durch Austauschprogramme und durch eine Kooperation mit der Drucker School in Claremont (Kalifornien) geprägt.
              Weitere Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

              Leuphana Internet

              Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                       

              Erstakkreditierung

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              Grund der Qualitätsprüfung

              Erstakkreditierung wegen Einführung des Major IBA&E

              Datum des Programmordners (Selbstdokumentation)

              04.02.2015, überarbeitet am 30.04.2015

              Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

              Wissenschaft und Forschung:
              • PD Dr. Michaela Haase,
                Freie Universität Berlin, Privatdozentin
              • Prof. Dr. Sascha Albers,
                University of Southern Denmark, Department of Border Region Studies, Associate Professor
              Arbeitsmarkt:
              • Dr. Gunther Schwarz,
                Bain & Company Düsseldorf, Partner, Fachmann für den Finanzdienstleistungs- und insbesondere den Versicherungssektor
              Studierender:
              • Tobias Hansen,
                Leuphana Universität Lüneburg, Major BWL
               

              Sitzung des Programmbeirates am

              18.02.2015

              Ergebnis der Prüfung

              Die Mitglieder des Programmbeirats bewerteten das Konzept und das Curriculum des neu konzipierten Majors als innovativ, anspruchsvoll und erfolgversprechend. Eine weitere  Profilschärfung des Majors hinsichtlich der Themen Entrepreneurship und Internationalisierung wird angeregt. Die Anforderungen an die Studierenden sind nach Auffassung des Programmbeirats noch deutlicher zu kommunizieren und der Praxisbezug im Programm weiter zu stärken. Die (geplanten) personellen Ressourcen wurden als ausreichend eingeschätzt. Noch ausstehende Berufungen und die Klärung von Verantwortlichkeiten müssen schnellstmöglich erfolgen. Im Sinne der  Qualitätsentwicklung des neuen Studienprogramms, empfiehlt der Programmbeirat regelmäßige Lehrendenversammlungen, um neue Kolleginnen und Kollegen bestmöglich zu integrieren und das Etablieren von Querschnittsthemen zu fördern. Die Anschlussfähigkeit an Masterstudiengänge anderer Universitäten muss im Blick behalten und die Beratung der Studierenden hinsichtlich ihrer Minorwahl an diesem Kriterium orientiert werden.

              Ausgehend von den Anregungen des Programmbeirats wurden im universitätsinternen Entwicklungsgespräch insbesondere folgende Vereinbarungen zur Weiterentwicklung des Programms getroffen:
              • Anpassungen von Modultiteln und der Modulreihenfolge (bereits vor dem Entwicklungsgespräch umgesetzt)
              • Überprüfung der personellen Entwicklung in jährlichen Kapazitätsgesprächen zwischen Programmleitung, Fakultät, Präsidium und Team Q
              • Durchführung jährlicher Lehrendenversammlungen durch die Programmleitung und Beratung folgender Themen:
                • „Management as Liberal Art“ als roter Faden im Curriculum
                • Vorstellung von Unterstützungsangeboten für Studierende (Studienreflexion, Mentoring, Career Service)
                • Ausweitung des Praxisbezugs und des formativen Entrepreneurship-Bezugs
                • Forschungsorientierung und Erfahrungsorientierung im Curriculum.
              • Spezifizierung des Profils des Studienprogramms in den Informationsmaterialien für Studierende
              • Information der Studieninteressierten bzw. Studierenden hinsichtlich Minorwahl und Anschlussfähigkeit des Bachelorprogramms auf der Homepage
               

              Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

              Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 06.07.2015 dem Major International Business Administration & Entrepreneurship (B.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

              Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

              5 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2020

              Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Bachelor "International Business Administration & Entrepreneurship (B.Sc.)"

              Major "Kulturwissenschaften"

              Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Major Kulturwissenschaften

              Profil des Studienprogramms                    

              Der Major Kulturwissenschaften ist das größte Studienprogramm der Fakultät Kulturwissenschaften. In ihm studieren – unter Berücksichtigung der über den sog. „Hochschulpakt“ zusätzlich geschaffenen Studienplätze – circa 250 Studierende pro Kohorte.
              Professor_innen und wissenschaftliche Mitarbeiter_innen aus allen sechs Instituten der Fakultät gestalten sein Lehrangebot. Die an der Fakultät Kulturwissenschaften vorhandenen unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen treten im Major Kulturwissenschaften in einen Dialog ein, der in die gemeinsame, interdisziplinäre Bearbeitung übergeordneter kulturwissenschaftlicher Fragestellungen einmündet. Die Studierenden des Major lernen, Phänomene aus mehreren Perspektiven zu betrachten und heterogene disziplinäre Kontexte im Zusammenspiel von Geistes- und Sozialwissenschaften produktiv und problemorientiert zu verknüpfen. Dabei setzt das Curriculum des Major Kulturwissenschaften auf die Bereitschaft und Fähigkeit der Studierenden, ihr Studium selbstbestimmt und orientiert an ihren je individuellen Interessen-schwerpunkten zu organisieren. Das Studienprogramm weist eine flexible Struktur mit vielen Wahlmöglichkeiten auf. Durch die verpflichtende Wahl eines Vertiefungsfaches und den verpflichtend zu studierenden „Kulturwissenschaftlichen Kernbereich“ wird zugleich eine gründliche methodische und in einem ausgewählten Bereich auch disziplinär konzentrierte Ausbildung sichergestellt.

              Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

              Leuphana Internet

              Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                       

              Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

               
              • Fakultät: Kulturwissenschaften
              • School: College
               
               

              Grund der Qualitätsprüfung

              Reakkreditierung des Major Kulturwissenschaften

              Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




               
              Termin des Kick-off Treffens: 15.05.2017
              Programmordner (Selbstdokumentation): 10.04.2018
              Termin der Sitzung des Programmbeirates: 16.04.2018
              Termin des Entwicklungsgesprächs: 13.06.2018
              Vergabe des Qualitätssiegels: 16.07.2018

              Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

              Wissenschaft und Forschung:

              • Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha
                Professorin für Soziologie und Kulturwissenschaft, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
              • Prof. Dr. Ruth Sonderegger
                Professorin für Philosophie und ästhetische Theorie, Akademie der bildenden Künste Wien
              • Prof. Dr. Ute Holl
                Professorin für Medienästhetik am Seminar für Medienwissen-schaft der Universität Basel
               
                 

                  Arbeitsmarkt:

                  • Ester Petri
                    Unitleiterin Kultur- und Kreativwirtschaft, MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH

                  Studierende:

                  • Kristina Heller
                    Studierende Master Soziologie, Universität Jena
                   
                  Grundlage der Bewertung 
                  • Programmordner inkl. Anhänge
                  • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                    • Programmverantwortlicher
                    • Studierende
                       
                   

                  Ergebnis der Prüfung

                  Die Mitglieder des Programmbeirats bescheinigen dem Studienprogramm des Major Kultur-wissenschaften eine beeindruckende Breite, welcher ihrer Einschätzung nach durch sehr gut ausgewiesene Lehrende getragen wird. Insgesamt ermöglichten die dem Studienprogramm zugeordneten Ressourcen eine gute Umsetzung des Curriculums. Der Aufbau des Curriculums und die Inhalte der einzelnen
                  Module seien gut geeignet, um die beschriebenen Ziele und Lernergebnisse zu erreichen. Das Studienprogramm setze in überzeugender Weise auf eine hohe Selbständigkeit der Studierenden und bietet ihnen zahlreiche – im Sinne der lokalen kulturwissenschaftlichen Tradition äußerst wünschenswerte – Perspektiven zur individuellen Schwerpunktsetzung. Die curriculare Ausgestaltung des Major Kulturwissenschaften ermögliche in sehr überzeugender Weise eine sinnvolle Profilbildung mit Blick auf mögliche Berufs-felder; das gleiche gelte nach Ansicht des Programmbeirats für den Übergang in Masterprogramme, wobei im Einzelfall der Übergang in disziplinäre Masterprogramm zusätzliche Leistungen erforderlich machen könne.

                  Die Ausgestaltung des Curriculums lässt nach Ansicht des Programmbeirats ein Problembewusstsein dahingehend erkennen, dass die große fachliche Breite des kulturwissenschaftlichen „Fächermixes“ die Gefahr einer zu wenig ausgeprägten fachlichen Fokussierung einzelner Studierender bergen könnte. Gleichsam könne das hohe Maß an innerer Komplexität des Curriculums im Einzelfall eine Überforderung der Studierenden bedeuten. Der Programmbeirat fordert für den Rahmen einer Weiterentwicklung des Studienprogramms die Balance zwischen kultur-wissenschaftlicher Profilierung und fachlicher Grundierung ausdrücklich zu reflektieren und einen Fokus des Studienprogramms klarer sichtbar zu machen. Darüber hinaus merkt der Beirat an, dass eine stärkere internationale Rekrutierung der Studierenden unbedingt wünschenswert wäre und empfiehlt die Chancen der verschiedenen Erasmus-Programme zu nutzen.

                  Mit Hinblick auf die geplante Weiterentwicklung des Major Kulturwissenschaften regt der Programmbeirat die Diskussion über einige Themenfelder an, wie z. B. die Bedeutung von Praxis und Praxiserfahrungen, das Verhältnis zwischen gegenwarts-analytischen und historischen Perspektiven oder den Grad an Flexibilität im Programmbereich C. Der Beirat verzichtet ausdrücklich auf konkrete Empfehlungen diesbezüglich, freut sich aber darauf, den angestoßenen Reformprozess zu begleiten.

                  Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                  Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                  • Der begonnene Reformprozess wird unter Berücksichtigung der Anregungen des Programmbeirates fortgeführt und dokumentiert. Der Beirat wird zu einer beratenden Sitzung im ersten Quartal des Jahres 2019 nach Lüneburg eingeladen, um das neue Konzept des Major zu begutachten.
                  • Die Umsetzung eines Double Degree wird geprüft und ein entsprechender Antrag zur Förderung (z. B. DAAD) einer solchen internationalen Kooperation vorbereitet.

                   

                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 16.07.2018 dem Major Kulturwissenschaften das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                  7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2025

                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Major "Kulturwissenschaften"

                  Major "Politikwissenschaft (B.A.)"

                  Kurzgutachten Major "Politikwissenschaft (B.A.)"

                  Profil des Studienprogramms                    

                   

                  Der Major Politikwissenschaft besteht aus einem Einführungsbereich, einem Vertiefungsbereich  und einem Professionalisierungsbereich. Er zielt auf die Aneignung grundlegender politikwissenschaftlicher Denk- und Arbeitsweisen in ihren vielfältigen Forschungs- und Praxisbezügen. Er führt systematisch in die Gegenstandsbereiche der Politikwissenschaft – in normative Grundlagen des politischen Denkens sowie empirische Strukturen, Prozesse und Inhalte öffentlichen Handelns auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen Bereichen – ein und vermittelt Einblicke in theoretische und methodische Ansätze politikwissenschaftlicher Analyse.
                  Politikwissenschaft ist eine in gegenständlicher, theoretischer und methodischer Hinsicht in hohem Maße ausdifferenzierte Disziplin. Zugleich weist sie vielfältige Beziehungen zu Nachbardisziplinen (Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Geschichtswissenschaft, Soziologie, Philosophie) und zur politischen Praxis auf. Gegenstand politikwissenschaftlicher Forschung sind politische Phänomene wie Verfassungsinstitutionen, Parteien, soziale Bewegungen, Prozesse der parlamentarischen Willensbildung, Konfliktbearbeitung und Entscheidungsfindung, politische Programme und ihre Implementation, politische Strategien und ihre Wirkungen etc., aber auch politische Ideen, Wertvorstellungen und Diskurse, die die Regelung öffentlicher Angelegenheiten betreffen. In theoretischer und methodischer Hinsicht vereint die Politikwissenschaft unterschiedliche, die Sozial- und Geisteswissenschaften insgesamt prägende Strömungen: system-, akteurs- und diskurstheoretische Ansätze, die sich zwischen empiristischen und konstruktivistischen Positionen entfalten und auf ein ausdifferenziertes Repertoire quantitativ-empirischer wie qualitativ-interpretativer Methoden zurückgreifen.
                  Durch das Zentrum für Demokratieforschung (ZDEMO) sind Schlüsselfragen demokratischer Legitimität und Leistungsfähigkeit auch in der politikwissenschaftlichen Lehre ein „Markenzeichen“ der Lüneburger Politikwissenschaft.



                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:


                  Leuphana Website    

                  Hochschulkompass                                                                                                                                                                                                          

                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                   
                  • Fakultät: Kulturwissenschaften 
                  • School: College
                   
                   

                  Grund der Qualitätsprüfung

                  Reakkreditierung des Major Politikwissenschaft (B.A.) 

                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens



                   
                  Termin des Kick-off Treffens: 09.11.2014
                  Programmordner (Selbstdokumentation):29.02.2016
                  Termin der Sitzung des Programmbeirates:10.03.2016
                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 28.06.2016
                  Vergabe des Qualitätssiegels:13.09.2016

                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                  Wissenschaft und Forschung:
                  • Prof. Dr. Suzanne S. Schüttemeyer,
                    Universität Halle-Wittenberg, Professorin für Regierungslehre und Policyforschung
                  • Prof. Dr. Michael Haus,
                    Universität Heidelberg, Professor für Moderne Politische Theorie
                  Arbeitsmarkt:
                  • Dr. Roland Willner,
                    Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg, Grundsatzreferent
                  Studentische/r Vertreter/in:
                  • Jan-Henrik Wilhelm,
                    Göttingen, Master Politikwissenschaft
                   

                  Ergebnis der Prüfung

                  Die Reform des Major Politikwissenschaft und die sich daraus ergebende Studienstruktur sind nach Ansicht des Programmbeirats Erfolg versprechend. Besonders gelungen erscheinen die Ausweitung von Wahlmöglichkeiten, die Integration von Methoden sowie die Ausdifferenzierungen im Professionalisierungs- und im Vertiefungsbereich.
                  Die in den Modulbeschreibungen und in der Selbstdokumentation formulierten Qualifikationsziele entsprechen den politikwissenschaftlichen fachlichen Standards. Lediglich die in der Selbstdokumentation des Major angegebenen Lernergebnisse erscheinen dem Programmbeirat etwas hoch gegriffen. Um den Workload der Studierenden in einem angemessenen Rahmen zu halten, empfiehlt der Programmbeirat eine enge Abstimmung der Lehrenden zur Ausgestaltung der Studien- und Prüfungsleistung und eine Varianz in der Ausgestaltung der Kurse zu gewährleisten.
                  Der Aufbau des Curriculums mit seiner Struktur aus Pflicht- und Wahlmodulen in den gängigen politikwissenschaftlichen Teildisziplinen erscheint insgesamt geeignet, die beschriebenen Ziele und Lernergebnisse zu erreichen. Die Verankerung der „Politischen Soziologie / Politischen Kultur“ als Pflichtmodul im Einführungsbereich erschloss sich dem Programmbeirat nicht unbedingt.
                  Die Studierenden des Major Politikwissenschaft sind durch die gelungene Neustrukturierung des Curriculums in der Lage, interessengeleitete Schwerpunkte zu setzen und sich auf diese Weise für die jeweils relevanten Tätigkeitsfelder vorzubereiten. Die direkte Berufsqualifizierung wird zudem durch die Ausweitung des Professionalisierungsbereichs begünstigt. Im Hinblick auf die Anschlussfähigkeit an Master-Studiengänge stellt der Programmbeirat fest, dass die im Major zu erbringenden CP mit Ergänzung der fachwissenschaftlichen Module im Leuphana Semester sehr nah an der Untergrenze der notwendigen CP für ein politikwissenschaftliches Anschlussstudium liegen.
                  Die an der Leuphana vorhandene Infrastruktur und die personellen Ressourcen sind angemessen und ausreichend um eine angemessene Umsetzung des Curriculums zu gewährleisten. Der Programmbeirat mahnt, dass die im Institut vorhandenen personellen Ressourcen keinesfalls reduziert werden sollten.
                  Im Zuge des letzten Akkreditierungsverfahrens durch die Agentur ACQUIN wurde angeraten, die Parallelität von Einführungs- und Vertiefungsmodulen zeitlich zu entzerren und die Vertiefungsmodule nach den Einführungen vorzusehen. Darüber hinaus sollten die Einführungsmodule in den ersten Semestern studiert werden. Im Rahmen der Reform zum WiSe 2016/17 wurde diese Auflage ebenfalls angemessen berücksichtigt.
                  Der Programmbeirat hebt positiv hervor, dass im Zuge der Reform des Major sowohl die Anmerkungen und Kritik der Studierenden berücksichtigt und gleichzeitig angestrebt wurde, einen fachwissenschaftlich anspruchsvollen und zugleich attraktiven Bachelor zu schaffen.
                  Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                  - Die Möglichkeit der Einrichtung eines Major-Minor-Slots im Rahmenstundenplan wird überprüft und der Bedarf bei weiteren Programmen erhoben.
                  - In einem der nächsten Qualitätszirkel des Major Politikwissenschaft wird ganzheitlich das gesamte Studienmodell (inkl. Komplementärstudium) in Vorbereitung und Durchführung mitgedacht. Das College unterstützt die Studienprogrammleitung bei der Planung und in der Findung eines geeigneten Formats.
                  - Die Rückmeldungen zum Leuphana Studienmodell, welche in den majorbezogenen Prüfverfahren erfolgen, werden gesammelt und in das Prüfverfahren für das Leuphana Semester und Komplementärstudium eingebracht.
                   

                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 13.09.2016 dem Major Politikwissenschaft (B.A.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                  MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 25.04.2017.

                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                  7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023

                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Bachelor "Politikwissenschaft (B.A.)"

                  Major "Psychologie (Grundlagen) (B.Sc.)"

                  Kurzgutachten Major "Psychologie (Grundlagen) (B.Sc.)"

                  Profil des Studienprogramms                    

                  Zielsetzung des Studienprogramms Major Psychologie (Grundlagen) am Leuphana College ist die systematische und umfassende Vermittlung von psychologischem Grundlagenwissen und fachspezifischen methodischen Kompetenzen bzw. Fertigkeiten im Bereich der Psychologie. Im Zentrum dieses Studienprogramms stehen die psychologischen Grundlagenfächer (kognitive, motivationale, lerntheoretische, emotionale und biologische Grundlagen der Psychologie, Grundlagen intra- und interpersoneller Prozesse), Grundlagen in der psychologischen Diagnostik sowie die umfassende Vermittlung von Kompetenzen in den wissenschaftlichen Methoden der Psychologie (z.B. wissenschaftlich-experimentelles Arbeiten, Inferenzstatistik, Fragebogenkonstruktion).

                  Das im Rahmen des Studienprogramms vermittelte disziplinäre Wissen sowie die methodischen Kompetenzen dienen als Grundlage für die Anwendung psychologischer Kenntnisse in verschiedenen Anwendungsbereichen, in denen die Perspektive der Psychologie auf das Erleben und Verhalten von Individuen einen bedeutsamen Beitrag leisten kann. Das Kernprofil der Psychologie an der Leuphana wird durch die Kombinationsmöglichkeit des Majors Psychologie (Grundlagen) mit einem Minor Wirtschaftspsychologie gebildet, die den Studierenden die Möglichkeit gibt, die erworbenen psychologischen Grundkenntnisse im konkreten Anwendungsfeld zu vertiefen. Durch diese Kombinationsmöglichkeit mit einem anwendungsorientierten psychologischen Minor wird die Anschlussfähigkeit an nationale und internationale, konsekutive Masterprogramme gewährleistet.

                  Durch das Angebot des Majors Psychologie (Grundlagen) werden gezielt Kernkompetenzen für die Karrierewege der Studierenden in Praxis und Forschung erworben. Der Major Psychologie (Grundlagen) am Leuphana College intendiert, Absolventinnen und Absolventen akademisch zu qualifizieren, spezifische Wahlmöglichkeiten auf Basis einer psychologischen Grundlagenausbildung in dem Bereich Wirtschaft anzubieten, allgemein einsetzbare Problemlösekompetenzen zu vermitteln und optimale Voraussetzungen für einen selbstbestimmten Bildungs- und Berufsweg zu schaffen.

                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:


                  Leuphana Website    
                   

                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                           

                  Erstakkreditierung

                  ---

                  Grund der Qualitätsprüfung

                  Erstakkreditierung zur Einführung des Major Psychologie (Grundlagen)

                  Datum des Programmordners (Selbstdokumentation)

                  16.03.2015

                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                  Wissenschaft und Forschung:
                  • Prof. Dr. Conny Herbert Antoni,
                    Leitung der Abteilung für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie an der Universität Trier
                  • Prof. Dr. Mark Vollrath,
                    Professor für Ingenieur- und Verkehrspsychologie an der TU Braunschweig
                  Arbeitsmarkt:
                  • Dr. Charlotte Glaser,
                    Referentin der Allianz Deutschland AG
                  Studierende:
                  • Yannik Marian Leusch,
                    Major Wirtschaftspsychologie, Leuphana Universität Lüneburg
                   

                  Sitzung des Programmbeirates am

                  10.04.2015

                  Ergebnis der Prüfung

                  Studierende des Major Psychologie (Grundlagen) dürfen zum Zeitpunkt der Internen Prüfung ausschließlich den Minor Wirtschaftspsychologie wählen. Die Überprüfung Major Psychologie (Grundlagen) erfolgte deshalb in einem gemeinsamen Verfahren mit dem Minor Wirtschaftspsychologie.

                  Aus Sicht des Programmbeirates ist der Aufbau des Major Psychologie (Grundlagen) insgesamt schlüssig. Hinsichtlich der Zielsetzung des Programmes, der curricularen Umsetzung, der Arbeitsmarkt- und Forschungsorientierung sowie der Ressourcen gibt  der Programmbeirat ein grundsätzlich positives Votum ab. Der Major Psychologie (Grundlagen) wird in Kombination mit dem Minor Wirtschaftspsychologie als potentiell anschlussfähig zu Master-Programmen an anderen Standorten eingeschätzt.

                  Insgesamt rät der Programmbereit zu einer kritischen Begleitbeobachtung des Studienprogrammes im Hinblick auf die beruflichen Einstiegschancen der Absolvent_innen, der Studierbarkeit des nach Einschätzung des Beiratsmitglieder straffen Curriculums und der Einhaltung der Rahmenkriterien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DPGs) zur Anschlussfähigkeit an Master-Programme. In diesem Kontext spricht sich der Programmbeirat für eine Anpassung der Modulreihenfolge aus, die von den Verantwortlichen bereits vor dem Programmstart umgesetzt wurde. Des Weiteren sollen Studierende auch im programmübergreifenden Komplementärstudium die Möglichkeit haben,  methodische Kompetenzen (z.B. Computergestützte Datenanalyse, Testtheorie, Fragebogenkonstruktion) zu erwerben.

                  Ausgehend von diesen Anregungen werden im universitätsinternen Entwicklungsgespräch u.a. folgende Vereinbarungen zur Weiterentwicklung des Programms getroffen:
                  • Jährliche Überprüfung der Anschlussfähigkeit an Masterprogramme anderer Universitäten und Ergänzung von entsprechenden Items in der Studienabschlussbefragung
                  • Konzeptentwicklung zum Erwerb von methodischen Kompetenzen im Leuphana Komplementärstudium (zur Sicherstellung der Anschlussfähigkeit an psychologische Masterprogramme)
                  • Zusätzliche Ausweisung der Bezeichnung „Psychologie mit Vertiefung Wirtschaftspsychologie“ auf dem Abschlusszeugnis der Studierenden mit dem Major  Psychologie (Grundlagen) und dem Minor Wirtschaftspsychologie
                  • Datengestützte Auswertung des Workloads und Diskussion der Ergebnisse im Qualitätszirkel
                  • Prüfung möglicher Kooperationen im Bereich der  klinischen Psychologie mit anderen Universitäten im Sinne eines „Austauschprogrammes“.
                   

                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 06.07.2015 dem Major Psychologie (Grundlagen) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                  MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 31.01.2018

                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                  5 Jahre – Laufzeit bis zum 30. September 2020

                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Bachelor "Psychologie (Grundlagen) (B.Sc.)"

                  Major "Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) (LL.B)"

                  Kurzgutachten Regelkreis Studienprogrammentwicklung "Major Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) (LL.B)"

                  Profil des Studienprogramms                    

                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                  Leuphana Website
                   

                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                           

                  Erstakkreditierung

                  Agentur: ACQUIN
                  bis: 30.09.2016

                  Grund der Qualitätsprüfung

                  Wesentliche Änderung

                  Datum des Programmordners (Selbstdokumentation)

                  23.07.2013

                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                  Wissenschaft und Forschung:

                  • Prof. Dr. Jürgen Basedow,
                    Max-Planck-Institut für internat. u. ausländ. Privatrecht, Direktor
                  • Prof. Dr. Armin Hatje,
                    Universität Hamburg, Gf. Direktor Seminar f. Öff. Recht, Abt. Europarecht

                  Arbeitsmarkt:

                  • Verena Carstens,
                    Panasonic Industrial Devices Europe GmbH, Manager Legal Affairs
                  • Dr. Michael B. Pickel,
                    Hannover Rück SE, E+S Rückversicherung AG, Vorstand

                  Alumna / Alumnus:

                  • Andreas Kinski,
                    Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, Teamleiter Recht und Beitrag
                   

                  Sitzung des Programmbeirates am

                  16.08.2013
                  Ergebnis der PrüfungDie Neukonzeption des Majors Rechtswissenschaften erfolgt u.a. mit dem Ziel, durch neue Module zum Zivil- und Strafrecht die Grundlagen des Rechts stärker zu berücksichtigen. Zusätzlich tragen neu eingeführte verpflichtende internationale Elemente der zunehmenden Internationalisierung des Rechts- und Wirtschaftslebens Rechnung und bieten den Studierenden Vorteile gegenüber national orientierten Studiengängen.

                  Die Mitglieder des externen Programmbeirats bewerteten das Curriculum und die Inhalte als überzeugend und ambitioniert. Auch die weiteren Prüffragen zu Zielsetzung, Arbeitsmarktorientierung und Ressourcen erhielten ein positives Votum vom Programmbeirat.

                  Ausgehend von den Empfehlungen des Programmbeirats wurden im universitätsinternen Entwicklungsgespräch (am 31.10.2013) u.a. folgende Vereinbarungen zur Weiterentwicklung des Programms getroffen:

                  • Es wird geprüft, ob und wie eine optionale Anschlussfähigkeit des Bachelors zu Jura-Studiengängen mit Staatsexamen möglich ist.
                  • Für den Bereich Strafrecht wird ein Berufungsverfahren durchgeführt.
                  • Maßnahmen zur Erhöhung des Bibliotheksbudgets werden eingeleitet.

                  Die Internationalisierung wird durch die Einbindung ausländischer Gastdozent/inn/en und die Anbahnung von internationalen Kooperationen vorangetrieben.

                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 17.12.2013 dem Major Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) (LL.B) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                  MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 15.06.2017.

                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                   30.09.2020

                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den "Major Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) (LL.B)"

                  Major "Studium Individuale (B.A.)"

                  Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Bachelor "Studium Individuale (B.A.)"

                  Profil des Studienprogramms                    

                  Der folgende Textabschnitt ist in englischer Sprache verfasst, da die Tagung des Programmbeirats in Englisch durchgeführt wurde.
                  The Studium Individuale is a programme of study that aims to provide a contemporary liberal education. The Studium Individuale has three constitutive features:
                  (1) the significant amount of freedom afforded to each students to shape his or her own curriculum according to personal interests, objective and ambitions;
                  (2) the engagement with challenging contemporary questions and problems of relevance by means of taking courses from different fields of study and through a set of core courses;
                  (3) the intensive cultivation of a set of generic academic skills and dispositions.
                  The Studium Individuale claims to offer a way of studying that takes seriously important transformation in the present world. This concerns in particular an increased individualism and flexibility, diversity and ambiguity, changed life-courses linked to substantial changes in the world of work, the changes as to what knowledge and information are and should be used. It is in this way that it claims to offer an education that is 'of and for' it’s time.
                  The study programme leading to a Bachelor’s degree with a Major in Studium Individuale consists of a core of seven compulsory modules (35 CPs). It is beginning with two modules in the Leuphana semester, followed by one core module in each of the following semesters. In addition there is an elective part of ten modules (50 CPs) that, if combined with a Minor in Studium Individuale (30 CPs), can be extended to a total of 16 elective modules (80 CPs). With the exception of the three Minors in Engineering, the Major in Studium Individuale can currently be combined with all of the other 13 Minors offered at Leuphana College. The remainder of the programme consists of the Leuphana semester (an additional 20 CPs) and the Complementary Studies Programme (30 CPs). It culminates in the Bachelor dissertation as the capstone of the programme (15 CPs).

                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                  Leuphana Internet

                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                           

                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                   
                  • Fakultät: Nachhaltigkeit
                  • School: College
                   
                   

                  Grund der Qualitätsprüfung

                  Reakkreditierung des Major Studium Individuale (B.A.)

                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                   
                  Termin des Kick-off Treffens: 15.10.2015
                  Programmordner (Selbstdokumentation): 31.05.2016
                  Termin der Sitzung des Programmbeirates: 07.06.2016
                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 26.01.2017
                  Vergabe des Qualitätssiegels: 06.02.2017

                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                  Wissenschaft und Forschung:

                  • Prof. Dr. Teun Dekker,
                    Vice Dean of Academic Affairs at University College Maastricht, Netherlands
                  • Prof. Dr. Ute Frevert,
                    Co-Director at the Max Planck Institute for Human Development (MPI), Berlin
                  • Prof. Dr. Jan-Werner Müller,
                    Professor of Political Science at Princeton University, USA
                  • Prof. Dr. Peter Wagner,
                    ICREA Research Professor at the Universidad de Barcelona

                  Arbeitsmarkt:

                  • Dr. Bruno Scholl,
                    Political Counselor at the European External Action Service / EU

                  Studierende:

                  • Magdalena Burtscher,
                    Student of Liberal Arts and Sciences at the University College Freiburg
                  • Rebekka Deuse,
                    Student of Liberal Arts and Sciences at the University College Freiburg
                   
                  Grundlage der Bewertung 
                  • Programmordner inkl. Anhänge
                  • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                    • Gespräche mit Studierenden
                   

                  Ergebnis der Prüfung

                  Der folgende Textabschnitt ist in englischer Sprache verfasst, da die Tagung des Programmbeirats in Englisch durchgeführt wurde.
                  As a result of the evaluation the Advisory Board determines that the Studium Individuale is a genuinely innovative programme of study that fits well into Leuphana University Lüneburg and can strengthen the overall development of the university in important ways. Having encountered various difficulties in its beginning, the Advisory Board states that the Studium Individuale has been developed over the last years into a coherent, attractive and internationally competitive programme. In its current programmatic orientation, it has the potential to become a truly exemplary 'contemporary liberal education', which would be able to enhance the overall standing, prestige and connectedness of Leuphana University Lüneburg, both nationally and internationally.
                  The Advisory Board holds that the programme is comparable to other Liberal Arts / Liberal Education programmes in Europe and North America. The explicit self-understanding as a liberal education, and the learning from like-minded programmes, has been the most fundamental change since its inception in 2012. By now, the programme builds on some of the most innovative but also well-established practices within this field. The Advisory Board strongly advices that this fruitful overall (re)orientation should be maintained and fostered. The Advisory Board recommends a clear communication of the meaning of a 'liberal education' and more specific learning objectives of the programme to the students. For the success in the medium and long term, the Advisory Board recommends to re-consider the naming of the programme.
                  In the opinion of the Advisory Board, for programmes of this kind the chances of graduates to continue with further studies and/ or to enter the job market depend on the quality of both the programme (curriculum design, quality of the faculty, teaching, support, infrastructure) and of the students. Therefore, the recruitment of students is of crucial importance. Specifically, the Advisory Board advises that once students have determined the overall direction of their studies, students should be encouraged to take methods courses - not as a core module - that seem relevant for their specific study plan.
                  In view of the significant amount of choice afforded to the students, advising is to take on a central role in the Studium Individuale. Complementing the advising through members of the core team and other members of faculty, peer to peer advising and self-advising is to be further developed. Particular attention should be given to possible usage of digital tools, as the Advisory Board suggests.
                  The Advisory Board recommends that more sustained efforts in terms of internationalization need to be taken, both in terms of facilitating the entry of full time international students as well as exchange co-operations. Adequate resources have to be provided to allow such forging of partnerships. The Advisory Board notes that English as the official programme language is a pre-requisite for this. In addition, the attractiveness for partners, both national but in particular international, to cooperate with the Studium Individuale would significantly decrease if the resources are inadequate, as with inadequate resources the quality of the education is not comparable to the ones that students receive at other institutions.

                  Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                  Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                  • “Methoden II” of the Leuphana Semester will be offered as a specific course in the first semester for the students of the Studium Individuale. It focuses generic academic skills in the spirit of a liberal education, while also making students familiar with the assumptions and methods of different fields of study.
                  • In each department (Fakultät) of Leuphana University, there will be a central contact person for students of the Major Studium Individuale. This person can refer students to colleagues within the department with the relevant expertise. A student handbook and a list of all potential contact persons (advisors) in the faculties will be prepared and published for the Major Studium Individuale students.
                  • The central staff of the Studium Individuale is enabled to facilitate the admission of international students to the programme. The establishment of English as the official language of the Studium Individuale is essential in this regard and therefore part of the new FSA. The study programme will be offered and advertised as an English-language study programme.
                  • To ensure the stability and continuity of the programme, the position of the academic director had been rendered permanent. In addition, one further part-time-position will be established to support teaching, advising and administration in the programme.
                   

                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 06.02.2017 dem Major Studium Individuale (B.A.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                  MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 19.09.2018.

                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                  5 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2022

                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Bachelor "Studium Individuale (B.A.)"

                  Major "Umweltwissenschaften (B.Sc.)"

                  Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Bachelor Umweltwissenschaften (B.Sc.)"

                  Profil des Studienprogramms                    

                  Die Lösung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsproblemen erfordert das Überschreiten disziplinärer und oft auch geographischer Grenzen. Umwelt- und Nachhaltigkeitsherausforderungen, wie zum Beispiel die Veränderung des Klimas oder die Energieversorgung, sind grenzüberschreitend und erfordern internationale Problemlösestrategien. Die Studierenden des Major Umweltwissenschaften analysieren deshalb die Ursachen von Umweltproblemen sowohl aus der naturwissenschaftlichen (ökologischen, chemischen) als auch aus der humanwissenschaftlichen (u. a. rechtswissenschaftlichen, politikwissenschaftlichen, planungswissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen, bildungs- und kommunikationswissenschaftlichen) Perspektive und beziehen diese Perspektiven systematisch aufeinander.
                  Die Studierenden lernen, die naturwissenschaftlichen Fakten sowie die ökonomischen und sozialen Bedürfnisse einer Gesellschaft so zur Deckung zu bringen, dass eine nachhaltige und langfristig tragfähige Entwicklung möglich wird. Ziel ist es, die Studierenden zu befähigen, im Beruf und in ihrem Umfeld als „Change Agents“ zu agieren.
                  Dabei spielen nicht nur die fachlichen, sondern auch die überfachlichen Qualifikationen eine wichtige Rolle. Die breite Methodenkompetenz und die herausragende Fähigkeit, sowohl natur- als auch humanwissenschaftliche Perspektiven bewerten zu können, führen zu einer besonderen Urteils- und Überzeugungskraft. Dazu trägt insbesondere das Zusammenspiel zwischen den Majorinhalten und dem Leuphana Semester und dem Komplementärstudium bei. Die Ausgewogenheit natur- und humanwissenschaftlicher Bestandteile im Lehrangebot gibt dem Major Umweltwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg ein deutschlandweit einzigartiges Profil.
                   

                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                  Leuphana Internet

                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                           

                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                   
                  • Fakultät: Nachhaltigkeit
                  • School: College
                   
                   

                  Grund der Qualitätsprüfung

                  Reakkreditierung des Major Umweltwissenschaften (B.Sc.)

                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                   
                  Termin des Kick-off Treffens:  11.01.2017
                  Programmordner (Selbstdokumentation): 24.05.2017
                  Termin der Sitzung des Programmbeirates: 08.06.2017
                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 26.10.2017
                  Vergabe des Qualitätssiegels: 29.05.2018

                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                  Wissenschaft und Forschung:

                  • Prof. Dr. Petra Schweizer-Ries,
                    Professorin für Nachhaltigkeit mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung, Hochschule Bochum
                  • Prof. Dr. Jürgen Kreyling,
                    Professor für Experimentelle Pflanzenökologie, Universität Greifswald
                   
                     

                      Arbeitsmarkt:

                      • Alexandra Carina Bongardt,
                        Richterin, Landgericht Essen, ehem. Senior Consultant B.A.U.M Consult GmbH
                      Studentische Vertreterinnen:
                      • Johanna Burghardt,
                        Studentin des Major Umweltwissenschaften, Leuphana Universität Lüneburg
                      • Susanna Dedring,'
                        Studentin des Major Environmental and Sustainability Studies, Leuphana Universität Lüneburg
                       
                      Grundlage der Bewertung 
                      • Programmordner inkl. Anhänge
                      • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                        •  Programmbeauftragter
                        •  Studiendekan
                        •  Lehrende
                        •  Studierende
                       

                      Ergebnis der Prüfung

                      Die Major Umweltwissenschaften ist nach Einschätzung des Programmbeirates ein sehr gut aufgestelltes Studienprogramm, welches sich thematisch sowie durch seine inter- und transdisziplinäre Ausrichtung hervorragend in das Profil der Leuphana als nachhaltige, humanistische und handlungsorientierte Universität einfügt und sowohl für weiterführende Masterprogramme als auch für den Arbeitsmarkt eine hohe Relevanz besitzt.
                      Der Programmbeirat diskutiert die Bedeutung der Nachhaltigkeitswissenschaft als profilbildendes Element des Major Umweltwissenschaften. Sowohl die Qualifikationsziele als auch die angestrebten Lernergebnisse mit ihrer inter- und transdisziplinären Ausrichtung und ihrer Orientierung auf kommunikative und transformatorische Kompetenzen entsprechen vollumfänglich den fachwissenschaftlichen Standards der Nachhaltigkeitswissenschaft. Dies könnte aus Sicht des Beirats in der Außendarstellung des Studienprogrammes und ggf. auch im Namen des Major deutlicher zum Ausdruck kommen. Zudem wird die Information der Studierenden zu anschlussfähigen Masterprogrammen und deren (fachlichen) Zulassungsvoraussetzungen empfohlen.
                      Für den wichtigen Bestandteil der Methodenausbildung ist es bei deren begrenztem Umfang bedeutend, eine Passung und Anschlussfähigkeit zu den Bedarfen im Major und in den Projekt- und Bachelorarbeiten sicherzustellen.
                      Im 6. Semester des Curriculums wird die Parallelität des Modules „Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsstudien“ und der Bachelorarbeit im Hinblick auf den Semesterworkload als potentielle Herausforderung angesehen und sollte im Blick behalten werden.
                      Hinsichtlich der personellen und finanziellen Ausstattung wird auf den erhöhten Bedarf inter- und transdisziplinärer Studienprogramme hingewiesen. Die momentan vorhandenen Ressourcen sollten auch mittel- und langfristig zur Verfügung stehen.
                       
                      Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                      • Überarbeitung der Webseiten des Major Umweltwissenschaften in Bezug auf den Fokus Nachhaltigkeitswissenschaft und auf anschlussfähige Masterprogramme.
                      • Es wird ein ‚Methodenmapping‘ für alle Module des Major Umweltwissenschaften erstellt und die Konsekutivität überprüft.
                      • Das Thema Workload im 6. Semester wird beim Austausch der Studierenden mit der Programmleitung im Rahmen der Qualitätszirkel weiter verfolgt.
                       

                      Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                      Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 29.05.2018 dem Major Umweltwissenschaften (B.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                      MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 06.02.2019.

                      Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                      7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2025

                      Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Major "Umweltwissenschaften (B.Sc.)"

                      Major "Volkswirtschaftslehre (B.Sc.)

                      Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Major "Volkswirtschaftslehre (B.Sc.)"

                      Profil des Studienprogramms                    

                      Im Fokus der Volkswirtschaftslehre steht die Fragestellung, wie sich Konsument_innen, Arbeitnehmer_innen, Unternehmen, Politiker_innen und andere Wirtschaftsakteure verhalten und sie sich an Veränderungen in ihrem wirtschaftlichen Umfeld anpassen. Ziel dieser Wissenschaftsdisziplin ist es, Gesetzmäßigkeiten im Wirtschaftsablauf aufzuspüren. Denn nur wer mit diesen Gesetzmäßigkeiten vertraut ist, kann rationale Entscheidungen treffen, zu wichtigen wirtschaftspolitischen Fragen fundiert Stellung beziehen und muss sich nicht mit vermeintlich einfachen Antworten zufriedengeben.

                      Studierende des Major Volkswirtschaftslehre lernen, was es bei wirtschaftlichen Entscheidungen zu beachten gilt und wie man zu ökonomischen Fragen kritisch Stellung nimmt. Methodenmodule zu Mathematik, Statistik und Ökonometrie legen im Major die methodischen Grundlagen zum Verständnis der in der Volkswirtschaftslehre üblichen modelltheoretischen und empirischen Analysen. Module zur volkswirtschaftlichen Theorie, Wahlmodule zu ausgewählten Aspekten der Wirtschaftstheorie und -politik bilden den ökonomischen Kernbereich des Major. Im Rahmen eines Seminars zu aktuellen Themen und eines Lehrforschungsprojektes erlernen die Studierenden die volkswirtschaftliche Arbeitsweise und üben sich im eigenständigen Lösen volkswirtschaftlicher Fragestellungen. Das Studium des Major Volkswirtschaftslehre ermöglicht es den Studierenden zudem, Fähigkeiten zu entwickeln und einzuüben, die später im Beruf unverzichtbar sind: analytisches Denken, strategisches Handeln und kommunikative Fähigkeiten. Weitgehend unabhängig vom konkreten späteren Berufsfeld wird der berufliche Alltag darin bestehen, Entscheidungen zu treffen, wofür das Studium des Major Volkswirtschaftslehre ein universell einsetzbares, analytisches Rüstzeug liefert.

                      Durch die Wahl eines der möglichen komplementären Minor kann das volkswirtschaftliche Profil im Hinblick auf konkrete Berufsfelder und deren spezifische Kompetenzprofile zugeschnitten werden. Absolventinnen und Absolventen des Major Volkswirtschaftslehre qualifizieren sich für Tätigkeitsfelder im Kredit- und Versicherungsgewerbe, in Behörden, Verbänden, Hochschulen bis zu Forschungseinrichtungen. Auch im Mediensektor bietet sich für Volkswirtinnen und Volkswirte als Vermittler_innen wirtschaftlicher Informationen ein wachsendes Betätigungsfeld.

                      Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                      Leuphana Internet

                      Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                               

                      Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                       
                      • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                      • School: College
                       
                       

                      Grund der Qualitätsprüfung

                      Reakkreditierung des Major Volkswirtschaftslehre (B.Sc.)

                      Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                       
                      Termin des Kick-off Treffens: 16.03.2016
                      Programmordner (Selbstdokumentation):07.11.2016
                      Termin der Sitzung des Programmbeirates:24.11.2016
                      Termin des Entwicklungsgesprächs: 31.03.2017
                      Vergabe des Qualitätssiegels: 13.06.2017

                      Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                      Wissenschaft und Forschung:

                      • Prof. Dr. Gesine Stephan,
                        Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
                      • Prof. Dr. Laszlo Goerke,
                        Universität Trier
                       
                         

                          Arbeitsmarkt:

                          • Dr. Birgit Gehrke,
                            Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung (NIW)
                          • Dr. Carl-Friedrich Eckhardt,
                            Leiter Kompetenzzentrum Urbane Mobilität, BMW Group

                          Studierende:

                          • Timo Schulnies,
                            Major Volkswirtschaftslehre, Leuphana Universität
                          • Ole Monscheuer (M.Sc.),
                            Promotionsstudium VWL, Universität Heidelberg
                           
                          Grundlage der Bewertung 
                          • Programmordner inkl. Anhänge
                          • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                            • Lehrende
                            • Programmbeauftragter
                           

                          Ergebnis der Prüfung

                          In seiner Sitzung im November 2016 bewertet der Programmbeirat die vorgegebenen Leitfragen zu den Qualifikationszielen und dem Curriculum des Major Volkswirtschaftslehre durchgehend positiv. Ziele und Lernergebnisse des Major entsprächen den in der VWL aktuellen fachwissenschaftlichen Standards und der Aufbau des Curriculums sowie der einzelnen Module sei geeignet, die beschriebenen Lernergebnisse und Ziele zu erreichen. Aus Sicht des Programmbeirates sollte den Studierenden zukünftig ermöglicht werden, zwei Lehrforschungsprojekte in einem Semester zu besuchen und grundsätzlich die Möglichkeit eingeräumt werden, zwischen einem empirischen und einem theoretischen Schwerpunkt wählen zu können. Weiterhin sei die Sinnhaftigkeit des sog. Prüfungsgespräches zur Bachelor Arbeit zu überprüfen. Bezogen auf die Anschlussfähigkeit ist der Programmbeirat der Meinung, dass der Major den Absolventinnen und Absolventen den Einstieg in ein weiterführendes Studium grundsätzlich ermöglicht, allerdings die Wahl des Minor BWL eindeutig empfohlen werden sollte. Weiterhin seien nach Auffassung des Programmbeirates vertiefende VWL Kurse im Komplementärstudium wünschenswert. Die dem Studiengang zugeordneten Ressourcen ermöglichen eine angemessene Umsetzung des Curriculums, wobei die Anzahl der Stellen und Denominationen erhalten bleiben müsse und es aus Sicht des Beirates zu keinen Verzögerungen bei Nach- und Neubesetzungen kommen dürfe. Mit Blick auf den Umgang des Programmes mit den Empfehlungen aus der letzten Akkreditierung und den Leistungsdaten aus dem Leuphana Qualitätsmanagement, kommt der Programmbeirat abschließend ebenfalls zu einer positiven Einschätzung.
                          Maßnahmen zur WeiterentwicklungDie Hinweise des Programmbeirates zur Teilnahme und Schwerpunktsetzung in den Lehrforschungsprojekten wurden von den Programmverantwortlichen direkt im Anschluss an die Sitzung umgesetzt.
                          Im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches wurden darüber hinaus folgende Maßnahmen beschlossen:
                          • Die Funktion des Prüfungsgespräches zur Bachelorarbeit soll in einem Qualitätszirkel mit Studierenden und einer College-übergreifenden Arbeitsgruppe überprüft werden
                           
                          • Auf den Internet Seiten zum Major VWL wird explizit die Empfehlung ausgesprochen, den Minor BWL zu wählen
                           
                          • Die Programmbeauftragten berichten im Rahmen des Monitorings zum Stand des Berufungsverfahrens für die freiwerdende Professur „Empirische Wirtschaftsforschung“
                           
                          • Das Thema „Studienabbrüche im Major VWL“ wird mit Unterstützung durch das Team Q in einem Qualitätszirkel analysiert und geeignete Maßnahmen abgeleitet.
                           

                          Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                          Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 13.06.2017 dem Major Volkswirtschaftslehre (B.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                          Maßnahmenumsetzung

                          Erfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 21.11.2018.

                          Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                          7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023

                          Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Major "Volkswirtschaftslehre (B.Sc.)"

                          Major "Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)"

                          Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Major "Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)"

                          Profil des Studienprogramms                    

                          Das Studienprogramm Major Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) zielt darauf, Studierenden Methoden und Wissen der Informatik im Kontext von Organisationen und Unternehmen zu vermitteln. Die Absolventinnen und Absolventen können später als „Brückenbauer“ zwischen informatischer, organisatorischer und ökonomischer Perspektive wechseln und diese miteinander verbinden. Nach Grundlagen zur Wirtschaftsinformatik in den Bereichen Mathematik und Softwareentwicklung, werden im Curriculum sowohl informatische Grundlagen (z. B. Datenbanken) als auch originäre Inhalte der Wirtschaftsinformatik (z. B. Prozessmodellierung) vermittelt. In der zweiten Studienhälfte ab dem vierten Semester haben die Studierenden die Möglichkeit, sich in verschiedenen Schwerpunkten der Wirtschaftsinformatik (Datenanalyse, Softwareentwicklung, Informationsmanagement) zu vertiefen. In dieser Phase wird insbesondere auch die Bearbeitung größerer Aufgabenstellungen in der Gruppe erlernt.
                          Ziel des Major Wirtschaftsinformatik ist es, den Studierenden die Kompetenzen zu vermitteln, die erforderlich sind, um Informationssysteme analysieren, konzipieren, entwickeln, anzupassen und einführen zu können. Die Studierenden sollen in der Lage sein, ihr informatisch-gestalterisches Wissen und Können einzusetzen, um einen Beitrag zur Lösung betrieblicher und gesellschaftlicher Herausforderungen zu leisten. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, die fortschreitende Digitalisierung in Unternehmen und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
                          Das Studienprogramm Major Wirtschaftsinformatik bildet Studierende für einen stark nachgefragten Bereich des Arbeitsmarktes sowie für die wissenschaftliche Weiterqualifikation aus. Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem IT-Bereich bzw. aus Informatikfächern haben seit vielen Jahren langfristig gute Perspektiven im Arbeitsmarkt. Absolventinnen und Absolventen können unmittelbar in Bereichen wie Softwareentwicklung, IT-Beratung, Systemanalyse oder Geschäftsprozessmanagement einsteigen. Bereits mit einem Bachelorabschluss bestehen sehr gute Aussichten für einen Berufseinstieg. Für anspruchsvollere Aufgaben und Führungspositionen sowie für eine wissenschaftliche Karriere wird die Belegung eines anschließenden Masterprogramms empfohlen.

                          Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                          Leuphana Internet

                          Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                   

                          Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                           
                          • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                          • School: College
                           
                           

                          Grund der Qualitätsprüfung

                          Reakkreditierung des Major Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)

                          Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                           
                          Termin des Kick-off Treffens: 03.05.2016
                          Programmordner (Selbstdokumentation): 13.09.2016
                          Termin der Sitzung des Programmbeirates: 22.09.2016
                          Termin des Entwicklungsgesprächs: 17.01.2017
                          Vergabe des Qualitätssiegels: 06.02.2017

                          Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                          Wissenschaft und Forschung:

                          • Prof. Dr. Frank Teuteberg,
                            Professor für Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Universität Osnabrück
                          • Prof. Dr. João Porto de Albuquerque,
                            Associate Professor, Centre for Interdisciplinary Methodologies, University of Warwick
                           
                             

                              Arbeitsmarkt:

                              • Janina Meyer,
                                Senior Manager, Sopra Steria Consulting, Hamburg

                              Studierende:

                              • Justine Michelle Wienholz,
                                Studierende des Major Wirtschaftsinformatik, Leuphana Universität Lüneburg
                               
                              Grundlage der Bewertung 
                              • Programmordner inkl. Anhänge
                              • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                • Lehrende
                                • Programmbeauftragter
                                • Studierende
                               

                              Ergebnis der Prüfung

                              Aus Sicht des Programmbeirats entspricht der Major Wirtschaftsinformatik hinsichtlich der Qualifikationsziele und der Lernergebnisse den aktuellen fachwissenschaftlichen Standards. Für das in den Standards definierte Profil ist die Wahl des Minor BWL empfehlenswert, da von Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftsinformatik grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse erwartet werden. Es sollte daher sichergestellt sein, dass die Studierenden über die Auswirkungen der Minor-Wahl rechtzeitig informiert werden. Der Standard lässt jedoch große Freiräume, so dass aus Sicht des Programmbeirats neben den bisher bereits zulässigen Kombinationen auch die Minor- Programme Automatisierungstechnik, Industrietechnik, VWL und Wirtschaftspsychologie sinnvoll mit der Wirtschaftsinformatik kombiniert werden könnten. Eine entsprechende Umsetzbarkeit sollte geprüft werden. Es sei zu erwarten, dass zukünftig gesellschaftlich und wirtschaftlich relevante Themen wie „Digitalisierung“, „Digitale Transformation“ und „disruptive Geschäftsmodelle“ in den Standard aufgenommen werden. Der Programmbeirat empfiehlt, dies bei der Weiterentwicklung des Studienprogramms zu berücksichtigen.
                              Der Aufbau des Curriculums und die Inhalte der Module sind nach Ansicht des Programmbeirats dazu geeignet, die beschriebenen Ziele und Lernergebnisse zu erreichen. Die Modulbezeichnungen und -beschreibungen einiger Module im 4. bis 6. Semester (Vertiefungsmodul, Seminar, Projekt I, Projekt II) sind jedoch relativ abstrakt gehalten. Hier sollte mehr inhaltliche Transparenz gegenüber den Studierenden erreicht werden. Auch der Informationsgehalt der Transcript of Records ist zu verbessern, damit für Arbeitgeber und bei Bewerbungen in Masterstudiengänge deutlich wird, welche Themen in den Modulen behandelt wurden. Darüber hinaus sollte perspektivisch geprüft werden, in welchen Modulen digitale Lernformate etabliert werden können.
                              Der Major ermöglicht aus Sicht des Programmbeirats einen qualifizierten Berufseinstieg in verschiedene Tätigkeitsbereiche in Praxis und Forschung. Das Leuphana-Studienmodell wird durch die Verbindung von Fachwissen aus der Wirtschaftsinformatik mit anderen Fächern als vorteilhaft angesehen. Das interdisziplinäre Angebot des Komplementärstudiums wird aus Sicht der Praxis als besonders wertvoll eingeschätzt. Eine Anschlussfähigkeit an Masterstudiengänge ist gegeben.
                              Der Programmbeirat stellt fest, dass die Wirtschaftsinformatik mit ausreichend Ressourcen ausgestattet ist, um den Major anzubieten. Zur Durchführung des Curriculums sind in einigen Modulen Lehraufträge erforderlich, da zu wenig Lehrkapazität von wissenschaftlichen Mitarbeitern für Übungen, Seminare und Projekte zur Verfügung steht. Es sollte geprüft werden, ob die Ausstattung der Universitäts-Professuren mit Mitarbeiterstellen verbessert werden kann, um langfristig eine bessere Lehrqualität auch im Hinblick auf zukünftige Entwicklungsthemen sicherzustellen. Anhand der vorliegenden Daten konnte der Programmbeirat nicht beurteilen, in welchem Umfang den Studierenden Lehrinhalte und Lehrmaterialien sowie Bücher und Periodika digital zugänglich sind. Es sollte daher geprüft werden, ob die digitale Verfügbarkeit von Büchern und Periodika verbessert werden kann.
                              Die Ergebnisse der letzten Akkreditierung sowie aus den regelmäßig durchgeführten Qualitätszirkeln wurden nach Einschätzung des Beirates bei der Programmentwicklung umfassend berücksichtigt. Aus den Daten geht hervor, dass die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen (absolut und relativ zur Anfängerzahl) niedrig aber für die Wirtschaftsinformatik an Universitäten nicht ungewöhnlich ist. Der Frauenanteil unter den Studierenden ist relativ gering, allerdings auf einem für die Wirtschaftsinformatik durchschnittlichen Niveau. Die in diesem Zusammenhang durchgeführten Maßnahmen (u. a. „Tag der Informatik“ für Schülerinnen und Schüler) werden als sinnvoll erachtet und sollten fortgeführt werden.

                              Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                              • Auf der Website des Major Wirtschaftsinformatik wird auf die Implikation von Minor-Kombinationen im Hinblick auf die Master-Anschlussfähigkeiten hingewiesen. Es wird geprüft, ob die Studienberatung im College inhaltlich diesen Ausführungen zur Minor-Wahl entspricht. Gegebenenfalls wird die Studienberatung darauf ausgerichtet.
                               
                              • Es werden Gespräche mit den Minor-Verantwortlichen (Automatisierungstechnik, Wirtschaftspsychologie und Volkswirtschaftslehre) über eine Zulassung neuer Major-Minor-Kombinationen zum WiSe 2018/19 geführt. Bei positivem Ausgang folgt die Unterzeichnung der Zustimmung für neue Kombinationen bis Ende Juni 2017 und es wird die Änderung der Major-Minor-Kombinationsliste initiiert.
                               
                              • Regelmäßig wiederkehrende Angebote in den Modulen Vertiefungsmodul, Seminar, Projekt I, Projekt II sowie von „Schwerpunkten“ (im Sinne thematischer Cluster) sollen auf der Website und in den Modulbeschreibungen im Modulhandbuch dargestellt werden.
                               
                              • College, Graduate School und Campusmanagement erarbeiten mit den Studiendekaninnen und -dekanen einen Vorschlag zur Verbesserung des Informationsgehalts des Transcript of Records. Dieser Vorschlag wird durch die Leitungen des College und der Graduate School dem Präsidium zur Entscheidung vorgelegt.
                               
                              • Der Studienprogrammbeauftragte erstellt einen Überblick über verwendetes Lehrmaterial in den Veranstaltungen und dessen digitaler Verfügbarkeit.
                               
                              • Der Studienprogrammbeauftragte führt Vorgespräche mit Lehrenden, Studierenden und der Bibliothek und prüft, ob es sinnvoll und gewünscht ist, eine Digitalisierungs-Strategie für Lehrmaterial zu entwickeln und umzusetzen.
                               

                              Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                              Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 06.02.2017 dem Major Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                              MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 25.10.2017.

                              Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                              7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023
                              In diesen Zeitraum wurde die Verlängerung der Akkreditierung um 12 Monate gemäß 2.6 der Verfahrensrichtlinie des Präsidiums zur Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre eingerechnet.

                              Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Major "Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)"

                              Minor "Automatisierungstechnik"

                              Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Minor "Automatisierungstechnik"

                              Profil des Studienprogramms                    

                              Der Minor Automatisierungstechnik ist eine Untermenge der „Fachrichtung Automatisierungstechnik“ des Major Ingenieurwissenschaften (Industrie). Der Minor Automatisierungstechnik ist für die Kombination mit dem Major Ingenieurwissenschaften (Industrie) mit der Fachrichtung Produktionstechnik konzipiert.

                              Im Rahmen des Major Ingenieurwissenschaften (Industrie) überschreiten Studierende die Grenzen eines Fachstudiums von Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik. Sie verbinden diese mit Inhalten der Betriebswirtschaftslehre und Fertigungswirtschaft. Dabei können sie zwischen den Fachrichtungen Produktionstechnik und Automatisierungstechnik wählen. Eine weitere Spezialisierung innerhalb der Fachrichtungen ist darüber hinaus über die Wahl des entsprechenden Minor möglich.

                              Studierende des Minor Automatisierungstechnik erhalten einen fundierten Überblick über die Technologien, die bei der Automatisierung von Fertigungssystemen relevant sind, so dass sie die wichtigsten automatisierungstechnischen Disziplinen beherrschen. Gleichzeitig erarbeiten Sie sich die wichtigsten Themen der Disziplinen Messen, Steuern und Regeln.

                              Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                              Leuphana Internet

                              Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                       

                              Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                               
                              • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                              • School: College
                               
                               

                              Grund der Qualitätsprüfung

                              Reakkreditierung des Minor Industrietechnik

                              Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                               
                              Termin des Kick-off Treffens: 06.06.2017
                              Programmordner (Selbstdokumentation):28.05.2018
                              Termin der Sitzung des Programmbeirates:05.06.2018
                              Termin des Entwicklungsgesprächs: 23.10.2018
                              Vergabe des Qualitätssiegels:19.11.2018

                              Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                              Wissenschaft und Forschung:

                              • Prof. Dr.-Ing. Harald Aschemann,
                                Lehrstuhl für Mechatronik, Lehrstuhlleiter, Universität Rostock
                              • Prof. Dr. Till Becker,
                                Professor für Wirtschaftsinformatik, Hochschule Emden/Leer
                              • Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen,
                                Professorin, Fachgruppeninhaberin Technikdidaktik (TD), Universität Paderborn
                               
                                 

                                  Arbeitsmarkt:

                                  • Dipl.-Ing. Friedrich Lüllau,
                                    Lüneburger Unternehmer, Adendorf

                                  Studierende:

                                  • Fatana Ahmadi,
                                    Studierende Ingenieurwissenschaften (Produktionstechnik/ BWL), Hamburg
                                   
                                  Grundlage der Bewertung 
                                  • Programmordner inkl. Anhänge
                                  • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                    • Studiendekanin
                                    • Studienprogrammbeauftragte
                                    • Lehrende
                                    • Studierende
                                   

                                  Ergebnis der Prüfung

                                  Aufgrund der speziellen Konzeption der beiden Minor Automatisierungstechnik und Produktionstechnik jeweils als Untermenge einer Fachrichtung des Major Ingenieurwissenschaften (Industrie), verfasste der Programmbeirat eine gemeinsame Stellungnahme für alle drei Studienprogramme und deren Zusammenwirken.

                                  Der Programmbeirat schätzt den, für die Leuphana Universität sehr spezifischen Ansatz einer fachlich/interdisziplinären Ausbildung als positive Alternative zu anderen Hochschulen ein, die stärker eine intensive (tiefe) fachliche Ausbildung anstreben. Aufgrund der Komplexität der Aufgaben in der Berufswelt sind Absolvent_innen mit einem breiteren Fokus (neben fachlicher Kompetenz) immer stärker nachgefragt. Gleichzeitig bestätigt der Beirat, dass die Qualifikationsziele den fachwissenschaftlichen Standards entsprechen. Die Ausgestaltung des Curriculums in Hinblick auf die beiden Fachrichtungen wird vom Beirat ebenfalls begrüßt. Er regt an, dass sowohl die unterschiedlichen Inhalte als auch die damit verbundenen weiterführenden Perspektiven der beiden verschiedenen Fachrichtungen stärker herausgestellt werden könnten. Maßnahmen zur deutlicheren Kommunikation und Darstellung der Unterschiede im Hinblick auf Berufsprofile und Qualifikationsziele könnten auch das derzeitige Ungleichgewicht in der Auslastung der beiden Fachrichtungen etwas konsolidieren.

                                  Nach Ansicht des Programmbeirats ergeben sich für die Weiterentwicklung der ingenieurwissenschaftlichen Bachelorprogramme an der Leuphana Universität verschiedene Handlungsfelder. Grundsätzlich rät der Programmbeirat die vorhandene fachliche Tiefe nicht weiter einzuschränken, um eine noch größere inhaltliche Breite anbieten zu können. Handlungsbedarf bestehe nach Ansicht des Beirats dennoch bei der stärkeren Einbindung von Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsthemen im Curriculum, bei der Reflexion einer eigenen Internationalisierungsstrategie, bei der Integration von Forschungsthemen in die Lehre und in der Feedbackkultur der Lehrenden. Aufrechterhalten werden solle ein technisches Studienprofil, da Automatisierungstechniker_innen sind auf dem Arbeitsmarkt sehr stark nachgefragt seien und der Beirat rät diesem Bedürfnis gerecht zu werden.

                                  Der Programmbeirat weist darauf hin, dass die entsprechenden Ressourcen zur Umsetzung sicherzustellen sind. Dies betrifft sowohl die Ausstattung mit und in Laboren als auch die personelle Betreuung. Die bestehenden laborpraktischen Anteile in den Modulen werden als sehr bedeutend eingeschätzt um die theoretischen Inhalte in die Praxis zu transferieren.

                                  Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                  Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                  • Grundlegende Weiterentwicklung der ingenieurwissenschaftlichen Bachelorprogramme, unter Berücksichtigung der Rückmeldung  des Programmbeirats.
                                  • Überarbeitung der Außendarstellung der (reformierten) Studienprogramme
                                  • Systematische Erhöhung der Zahl von evaluierten Lehrveranstaltungen durch eine Sensibilisierung des Kollegiums.ierten Lehrveranstaltungen durch eine Sensibilisierung des Kollegiums.
                                   

                                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 19.11.2018 dem Minor Automatisierungstechnik das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                  8 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2026

                                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Automatisierungstechnik"

                                  Minor "Betriebswirtschaftslehre"

                                  Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Minor "Betriebswirtschaftslehre"

                                  Profil des Studienprogramms                    

                                  Das Verständnis ökonomischer Zusammenhänge ist sehr häufig unerlässliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit in verantwortungsvoller Position – auch dann, wenn der fachliche Aufgabenbereich nicht den klassischen kaufmännischen Tätigkeiten zuzurechnen ist. Durch das Studium des Minor BWL qualifizieren sich Absolvent*innen unterschiedlicher Major für die Übernahme von Tätigkeiten an Schnittstellen zu wirtschaftlichen Fachabteilungen in Unternehmen und Organisationen sowie für Leitungsaufgaben in sich aus dem Major ergebenden Wirtschaftsbereichen. Der Minor Betriebswirtschaftslehre vermittelt kompaktes Grundwissen über wirtschaftliche Fragen und unternehmerische Grundlagen. Studierende erwerben darüber hinaus eine betriebswirtschaftliche Analyse- und Handlungskompetenz auf wissenschaftlicher Grundlage.
                                  Der Minor Betriebswirtschaftslehre (BWL) ist eines der wichtigsten Nebenfächer im Leuphana College und das einschreibungsstärkste Studienprogramm der Leuphana Universität Lüneburg überhaupt.

                                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                  Leuphana Internet

                                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                           

                                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                   
                                  • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                  • School: College
                                   
                                   

                                  Grund der Qualitätsprüfung

                                  Reakkreditierung des Minor Betriebswirtschaftslehre

                                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                   
                                  Termin des Kick-off Treffens: 13.06.2016
                                  Programmordner (Selbstdokumentation):01.06.2017
                                  Termin der Sitzung des Programmbeirates:02.06.2017
                                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 26.09.2017
                                  Vergabe des Qualitätssiegels: 28.09.2017

                                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                  Wissenschaft und Forschung:

                                  • Prof. Dr. Jochen Bigus,
                                    Professor für Interne Unternehmensrechnung/ Controlling, Freie Universität Berlin
                                  • Prof. Dr. Nicole V.S. Ratzinger-Sakel,
                                    Professorin für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen, Universität Hamburg, HBS Hamburg Business School
                                   
                                     

                                      Arbeitsmarkt:

                                      • Dr. Christina Kasten,
                                        Steuerberaterin, SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG, Frankfurt am Main
                                      • Dipl.-Psych. Wilhelm Schilling,
                                        Vorsitzender des Vorstands der Sektion Wirtschaftspsychologie, Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.

                                      Studierende:

                                      • Timo Schulnies,
                                        Major Volkswirtschaftslehre / Minor Betriebswirtschaftslehre, Leuphana Universität Lüneburg

                                      Beratendes Mitglied des Programmbeirats:

                                      • Egbert Rühl,
                                        Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH
                                       
                                      Grundlage der Bewertung 
                                      • Programmordner inkl. Anhänge
                                      • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                        • Lehrende
                                        • Programmverantwortlicher
                                        • Studierende
                                        • Alumni
                                       

                                      Ergebnis der Prüfung

                                      Das Profil des Minor Betriebswirtschaftslehre wurde in der Sitzung des Programmbeirats im Kontext der kombinierbaren Majorstudienprogramme intensiv entlang der Frage diskutiert, ob sich das Minorstudienprogramm stärker inhaltlich an den Majorprogrammen orientieren sollte oder ob eine generalistische Betrachtung der Betriebswirtschaft im Minor sinnvoller ist. In seiner Stellungnahme formuliert der Programmbeirat seine Unterstützung für die aktuelle Ausrichtung des Studienprogramms, vor allem grundlegende Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre zu vermitteln und im Wahlbereich stärkere Ausdifferenzierung zur Profilbildung zu ermöglichen.  Die Vielfalt des Wahlangebotes stelle sicher, dass die unterschiedlichen Anforderungen aus den Majorstudienprogrammen ausreichend bedient werden. Insgesamt bescheinigt der Programmbeirat dem Minor eine adäquate Ausrichtung des Curriculums auf seine Qualifikations- und Lernziele.

                                      Der Programmbeirat empfiehlt, die bisher zwei separaten Rechnungswesen-Modulen im Zuge der ressourcenorientierten Weiterentwicklung des Pflichtteils des Curriculums auf ein integriertes Rechnungswesen-Modul zu reduzieren. Ergänzend empfiehlt der Beirat die Einrichtung eines alternativen Pflichtmoduls, welches den Studierenden ein globales Denken im Hinblick auf Marketing und Strategie vermitteln könne.

                                      Deutliche Kritik äußert der Programmbeirat bezüglich der Personalsituation im Minor. Nach Ansicht des Beirates sei es unerlässlich für die Sicherstellung und Kontinuität der Lehrqualität, dass Pflichtmodule und Großveranstaltungen von hauptamtlichen Professor_innen durchgeführt werden. Außerdem kritisiert der Beirat deutlich die hohe Quote an externen Lehrbeauftragten.

                                      Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                                      • Sicherstellung der professoralen Verantwortung für die Module und das Lehrangebot des Minor
                                      • Überprüfung der Kapazitätsentwicklung durch ein jährliches Reporting-Verfahren
                                      • Erarbeitung eines Konzeptes und entsprechendem FSA-Entwurfes zur Restrukturierung des Minor zur Umsetzung der inhaltlichen Anregungen des Programmbeirats (u.a. Neuentwicklung eines Moduls Strategisches Management und Marketing und Reduktion der beiden Rechnungswesen-Module auf ein integriertes Modul).
                                       

                                      Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                      Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 28.09.2017 dem Minor Betriebswirtschaftslehre das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                      MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 23.01.2019.

                                      Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                      6 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2022

                                      Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Betriebswirtschaftslehre"

                                      Minor "Bildungswissenschaft"

                                      Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Minor "Bildungswissenschaft"

                                      Profil des Studienprogramms                    

                                      Der  Minor Bildungswissenschaft am Leuphana College stellt in seiner aktuellen Form eine Schnittstelle zwischen den fakultativen Ausrichtungen der Universität (Bildungs-, Kultur-, Nachhaltigkeits- und Wirtschaftswissenschaften) dar. Bildungs-, Lern- und Erziehungsprozesse der gesamten Lebensspanne, aufgefasst als life-long-learning werden als zentrale Studieninhalte thematisiert und analysiert.  
                                      Im Minor Bildungswissenschaft werden die vielfältigen Zusammenhänge von Bildung, Lernen und Erziehung  im Kontext aktueller gesellschaftlicher und kultureller Bedingungen behandelt und dabei den Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gerichtet. So werden sowohl die anthropologischen Grundlagen von Bildung, Lernen und Erziehung thematisiert, als auch deren sich verändernde ökonomische Rahmenbedingungen im Kontext von Globalisierung, Urbanisierung und Regionalisierung.
                                      Transformationen von Bildung, Lernen und Erziehung werden aus Sicht aktueller Theorieansätze zu Gender- und Sexualitätskonzepten als auch Körper-, Performativitäts- und Medientheorien betrachtet. Diese Konzepte und Theorien werden auf heutige und zukünftige Modelle der Organisationen und Professionskulturen in der Arbeit mit Menschen bezogen.
                                       

                                      Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                      Leuphana Internet

                                      Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                               

                                      Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                       
                                      • Fakultät: Bildung
                                      • School: College
                                       
                                       

                                      Grund der Qualitätsprüfung

                                      Reakkreditierung des Minor Bildungswissenschaft

                                      Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                       
                                      Termin des Kick-off Treffens: 30.11.2016
                                      Programmordner (Selbstdokumentation): 23.10.2017
                                      Termin der Sitzung des Programmbeirates:10.11.2017
                                      Termin des Entwicklungsgesprächs: 30.01.2018
                                      Vergabe des Qualitätssiegels: 02.02.2018

                                      Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                      Wissenschaft und Forschung:

                                      • Prof. Dr. Johannes Bilstein,
                                        Professor für Pädagogik, Dekan des Fachbereichs Kunstbezogene Wissenschaften, Kunstakademie Düsseldorf
                                      • Prof. Dr. Christina Huf,
                                        Professorin  für Pädagogik der frühen Kindheit, Universität Münster
                                       
                                         

                                          Arbeitsmarkt:

                                          • Dr. Julian Bomert,
                                            Direktor des DUW Instituts für Weiterbildung, DUW Institut für Weiterbildung, Berlin

                                          Studierende:

                                          • Nadine Teichmann,
                                            Major Kulturwissenschaften / Minor Bildungswissenschaften, Leuphana Universität Lüneburg
                                           
                                          Grundlage der Bewertung 
                                          • Programmordner inkl. Anhänge
                                          • Gespräche mit den Programmverantwortlichen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen
                                           

                                          Ergebnis der Prüfung

                                          Der Programmbeirat schätzt das Profil des Minor Bildungswissenschaft sowohl als relevant, als auch als aktuell für ein Nebenfach ein, da er es wage sich auf den Kerngedanken der Bildungsaufgabe zurückzubesinnen und den Menschen vor dem Hintergrund des modernen „Spagats“ zwischen Digitalem und Analogem in das Zentrum zu rücken. Das Curriculum wird entsprechend in großen Teilen als stimmig befürwortet, lediglich einige Kompetenzziele erscheinen dem Programmbeirat als zu anspruchsvoll. Im Zuge seiner Weiterentwicklung wurden die kritischen Rückmeldungen der Studierenden zu den Themen Inter- und Transdisziplinarität, Anwendungsbezug auf Handlungsfelder und Anschluss an Major-Programme entsprochen.
                                          Eine weitere Schärfung des Profils hinsichtlich seiner Qualifikationsziele wird vom Programmbeirat empfohlen. Dafür legt der Programmbeirat nahe, die Kernqualifikationsziele sprachlich deutlicher zu präzisieren und das Thema des „lebenslangen Lernens“ zu stärken. Allerdings sollte die inhaltliche Weiterentwicklung des Studienprogramms mit dessen kapazitärer Ausstattung in Einklang stehen.
                                          Durch den innovativen Charakter des Minor und die konsequente gedankliche Kopplung von Major und Minor ist eine sinnvolle Profilbildung zu erwarten.
                                           
                                          Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                          Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                          • Umfassende Überarbeitung des Modulhandbuch durch die Ergänzung einiger Themenfelder, Umbenennung eines Moduls und
                                            Schärfung der Kompetenzziele
                                          • Überarbeitung der Selbstdokumentation und Außendarstellung des Programms
                                           

                                          Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                          Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 02.02.2018 dem Minor Bildungswissenschaft das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                          MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 23.01.2019.

                                          Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                          7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2025

                                          Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Bildungswissenschaft"

                                          Minor "Digitale Medien/ Kulturinformatik"

                                          Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Minor "Digitale Medien/ Kulturinformatik"

                                          Profil des Studienprogramms                    

                                          Der Minor Digitale Medien/Kulturinformatik beschäftigt sich mit der Verbindung von Theorie und Praxis des Computers als digitales Medium. Studierenden wird eine generalistische Sichtweise auf digitale Medien vermittelt, ein vertieftes Verständnis sowohl von kulturellen als auch von technischen Phänomenen, so dass Sie strukturelle Einsichten gewinnen und eine Vermittlerrolle zwischen den beiden Perspektiven einnehmen können. Ihr Major dient dabei als die Disziplin, aus der heraus Sie Verständnis für die jeweils andere Kultur entwickeln können.

                                          Im Zentrum des Studienprogramms steht dabei eine spezifische Theorie-Praxis-Verzahnung: Durch die praxisorientierten Inhalte des Minor erarbeiten sich die Studierenden Einsichten in die technischen Voraussetzungen und Funktionsweisen digitaler Medien und erwerben Kompetenzen in der Nutzung zentraler Anwendungsprogramme. In den theorieorientierten Modulen, die eng mit diesen Praxisanteilen verzahnt sind, reflektieren die Studierenden übergreifende Perspektiven des digitalen Wandels, insbesondere mit Blick auf die Kultur, Ästhetik und Geschichte digitaler Medien. Optionale Module, in denen Einzelprojekte in Verbindung mit dem Hauptfach verfolgt werden können, ergänzen das Angebot im abschließenden Semester.

                                          Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                          Leuphana Internet

                                          Hochschulkompass                                                                                                                                                                                                                   

                                          Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                           
                                          • Fakultät: Kulturwissenschaften
                                          • School: College
                                           
                                           

                                          Grund der Qualitätsprüfung

                                          Reakkreditierung des Minor Digitale Medien/ Kulturinformatik

                                          Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                           
                                          Termin des Kick-off Treffens: 06.03.2017
                                          Programmordner (Selbstdokumentation): 10.04.2018
                                          Termin der Sitzung des Programmbeirates: 02.08.2018
                                          Termin des Entwicklungsgesprächs: 04.12.2018
                                          Vergabe des Qualitätssiegels: 14.01.2019

                                          Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                          Wissenschaft und Forschung:

                                          • Prof. Dr. Gertraud Koch,
                                            Professorin für Volkskunde/Kulturanthropologie, Institutsleiterin, Universität Hamburg
                                          • Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha,
                                            Direktorin des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, Karlsruher Institut für Technologie

                                          Arbeitsmarkt:

                                          • Susanne Strathausen,
                                            Abteilung Kooperation und Events HamburgMusik gGmbH Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft, Hamburg

                                          Studierende:

                                          • Aaron Beyermann,
                                            Studierender Minor DMK/ Major Kulturwissenschaften, Leuphana Universität, Lüneburg
                                           
                                          Grundlage der Bewertung 
                                          • Programmordner inkl. Anhänge
                                          • Vor-Ort Gespräche des Programmbeirats mit folgenden Personen/Gruppen:
                                            • Studienprogrammbeauftragter
                                            • Modulverantwortlicher
                                           

                                          Ergebnis der Prüfung

                                          Der Programmbeirat bewertet die Grundidee des Minor als sehr positiv und den Aufbau des Curriculums mit seiner Zweigleisigkeit von Praxis und Theorie als ausgesprochen sinnvoll. Die entsprechenden Qualifikationsziele seien angemessen. Der Minor ermögliche, nach Einschätzung des Programmbeirates, einen guten Einstieg in die Berufspraxis. Er hebt die Grundlagen der Audio- und Bildbearbeitung sowie die Fähigkeiten einer kritischen Reflexion hervor, die für den beruflichen Kontext von Relevanz seien. Ergebnisse aus früheren Akkreditierungen und Leistungsdaten sieht der Programmbeirat als angemessen berücksichtigt.

                                          Aufgrund der heterogenen disziplinären Hintergründe der Studierenden, erscheinen dem Programmbeirat die zu vermittelnden Inhalte im Rahmen eines Minor als anspruchsvoll. Aus den vorliegenden Informationen konnte der Beirat allerdings keine eindeutige systematische Überforderung identifizieren.. Eine Erweiterung des Curriculum um neueste Themenbereiche und Technologien sowie eine Verbesserung von Wahlmöglichkeiten auf Modulebene wird empfohlen. Zudem solle eine Öffnung für weitere Major in Betracht gezogen werden.

                                          Die personelle Ausstattung des Minor wird in seiner aktuellen Form vom Programmbeirat als angemessen bewertet, mit Ausnahme des niedrigen Anteils weiblicher Lehrender. Aufgrund des altersbedingten Ausscheidens zentraler Lehrender, ist aus Sicht des Beirates die langfristige Stabilität des Programmes gefährdet. Dies betreffe insbesondere den Audiobereich, der von dem Programmbeirat als zentrale Stärke des Minor angesehen wird.

                                          Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                          Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                          • Durchführung eines Qualitätszirkels mit Studierenden zur Erörterung offener Fragestellungen (Notenverteilung, Reihenfolge der Module, fehlende Themenbereiche)
                                          • Prüfung aller Kombinationsmöglichkeiten und, soweit möglich, Eröffnung zu bislang noch nicht wählbaren Major
                                          • Prüfung und Klärung der Zukunft des Minor inklusive der zukünftigen personellen Ausstattung durch das Präsidium und die Fakultät
                                           

                                          Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                          Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 14.01.2019 dem Minor Digitale Medien/ Kulturinformatik das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.
                                          MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 08.01.2020

                                          Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                          8 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2026

                                          Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Minor Digitale Medien/ Kulturinformatik"

                                          Minor "E-Business"

                                          Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Minor "E-Business"

                                          Profil des Studienprogramms                    

                                          E-Business nutzt Internet-Technologien, um Geschäftsaktivitäten schnell, global und kundenorientiert durchführen zu können, so dass Unternehmen mit ihren Kunden, anderen Unternehmen und Behörden optimal kooperieren. Die Kommunikation erfolgt dabei über elektronische Netze, die unterschiedlichen Anspruchsgruppen zugänglich sind - z.B. Internet, Intranet oder das Extranet, in dem an einer Wertschöpfungskette beteiligte Unternehmen zusammenarbeiten können.
                                          Der Minor E-Business vermittelt den Studierenden die Bedeutung von elektronischen Geschäftsprozessen in der heutigen Unternehmensrealität und ermöglicht Einblicke in die technischen Voraussetzungen und wirtschaftlichen Besonderheiten von E-Business-Geschäftsmodellen. Die Studierenden erlernen Methoden der Modellierung und Beurteilung von elektronischen Geschäftsprozessen und vertiefen aktuelle Fragestellungen des E-Business, beispielsweise Suchmaschinenmarketing, die Konzeption von Webanwendungen, Data Science oder E-Learning. Abgeschlossen wird das Minorstudium mit einem BWL-IT-Projekt, in dem die Studierenden in Kleingruppen in Zusammenarbeit mit Unternehmen konkrete Problemstellungen aus der Praxis lösen.
                                          Der Minor E-Business zielt darauf, fundierte Kenntnisse in einer an Bedeutung gewinnenden Wirtschaftsform zu vermitteln, die einen wesentlichen Beitrag zur Berufsqualifizierung der Studierenden leisten. Die gewonnenen Kompetenzen kommen in vielfältigen Handlungsfeldern zum Einsatz, z. B. dem E-Commerce-Bereich internationaler Handelsunternehmen, der elektronischen Beschaffung in Unternehmen, der Investitionsgüterindustrie oder auch im Bereich Marketing und Kommunikation für die Dienstleistungsbranche.

                                          Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                          Leuphana Internet

                                          Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                   

                                          Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                           
                                          • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                          • School: College
                                           
                                           

                                          Grund der Qualitätsprüfung

                                          Reakkreditierung des Minor E-Business

                                          Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                           
                                          Termin des Kick-off Treffens: 03.05.2016
                                          Programmordner (Selbstdokumentation): 15.09.2016
                                          Termin der Sitzung des Programmbeirates: 22.09.2016
                                          Termin des Entwicklungsgesprächs: 17.01.2017
                                          Vergabe des Qualitätssiegels: 06.02.2017

                                          Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                          Wissenschaft und Forschung:

                                          • Prof. Dr. Frank Teuteberg,
                                            Professor für Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Universität Osnabrück
                                          • Prof. Dr. João Porto de Albuquerque,
                                            Associate Professor, Centre for Interdisciplinary Methodologies, University of Warwick
                                           
                                             

                                              Arbeitsmarkt:

                                              • Janina Meyer,
                                                Senior Manager, Sopra Steria Consulting, Hamburg

                                              Studierende:

                                              • Justine Michelle Wienholz,
                                                Studierende des Major Wirtschaftsinformatik, Leuphana Universität Lüneburg
                                               
                                              Grundlage der Bewertung 
                                              • Programmordner inkl. Anhänge
                                              • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                                • Lehrende
                                                • Programmbeauftragter
                                                • Studierende
                                               

                                              Ergebnis der Prüfung

                                              Der Programmbeirat beurteilt die benannten Qualifikationsziele und Lernergebnisse als angemessen für ein Nebenfach. Der Minor E-Business sei insbesondere eine sinnvolle Ergänzung eines BWL-Studiums zu einer „digitalen BWL“, so der Programmbeirat. Aber auch andere Kombinationen, beispielsweise mit dem Major „Digital Media“, seien hinsichtlich der Qualifikationsziele zielführend. Hervorgehoben wird die hohe berufspraktische Relevanz des Minor. Hinsichtlich der Benennung des Minor schlägt der Programmbeirat einstimmig eine Umbenennung in „Digital Business“ vor. Diese Umbenennung würde sowohl einer Veränderung der Begriffsverwendung in der Praxis Rechnung tragen als auch eine Verbindung zum Profilthema „Digitale Transformation“ erlauben.
                                              Der Aufbau des Curriculums und die Inhalte der Module sind nach Einschätzung des Beirates geeignet, um Ziele und Lernergebnisse des Minor zu erreichen. Der Programmbeirat thematisiert, dass das gesamte Themenfeld E-Business zwar nicht innerhalb von sechs Modulen darstellbar sei, dies jedoch der üblichen Situation in Nebenfächern entspräche. Die Vertiefungsmodule ermöglichten den Studierenden dennoch eine sinnvolle, individuelle Schwerpunktsetzung im Themenfeld. Um dies besser zu kommunizieren, sollten die Inhalte des generischen Moduls „Spezialthemen des E-Business“ für Studierende und potenzielle Arbeitgeber besser nachvollziehbar sein. Zum einen sollte über das aktuelle und geplante Lehrangebot in diesem Modul besser informiert werden. Zum anderen sollten im Zeugnis die Titel der belegten Veranstaltungen ausgewiesen werden. Aufgrund der hohen Entwicklungsgeschwindigkeit im Bereich E-Business sei es notwendig, die Vorlesungsinhalte in den Modulen regelmäßig zu aktualisieren.
                                              Aus Sicht des Programmbeirats ist zu erwarten, dass den Absolventinnen und Absolventen des Minor E-Business im Regelfall der Berufseinstieg in verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern sehr gut gelingen werde.
                                              Die Personalressourcen für den Minor seien zwar knapp bemessen, aber ausreichend vorhanden. Die Lehre in den sechs Modulen wird derzeit primär von drei hauptamtlich Lehrenden durchgeführt. Anhand der vorliegenden Daten konnte der Programmbeirat nicht beurteilen, in welchem Umfang den Studierenden Lehrinhalte und Lehrmaterialien sowie Bücher und Periodika digital zugänglich sind. Es sollte daher geprüft werden, ob die digitale Verfügbarkeit von Büchern und Periodika verbessert werden könne.
                                              Die Ergebnisse der letzten Akkreditierung sowie die vorliegenden Daten wurden aus Sicht des Programmbeirats hinreichend bei der Programmentwicklung berücksichtigt. Regelmäßige Qualitätszirkel werden durchgeführt und Maßnahmen entsprechend umgesetzt. Ob die Begrenzung auf 60 Plätze sinnvoll ist, scheint unklar, da in der Realität viel mehr Studierende das Modul als Zusatzleistung belegen. Es sei daher zu klären, ob die Anzahl der Plätze wieder hochgesetzt werden sollte.

                                              Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                                              • Der Studienprogrammbeauftragte initiiert den Prozess zur Namensänderung des Programms.
                                              • Die Beschreibung des Moduls „Spezialthemen des E-Business“ wird ausgeweitet. Analog dazu werden die Inhalte auf der Website angepasst.
                                              • College, Graduate School und Campusmanagement erarbeiten mit den Studiendekaninnen und -dekanen einen Vorschlag zur Verbesserung des Informationsgehalts des Transcript of Records. Dieser Vorschlag wird durch die Leitungen des College und der Graduate School dem Präsidium zur Entscheidung vorgelegt.
                                              • Die Inhalte der Veranstaltungen „Betriebswirtschaftliche Grundlagen des E-Business“ uns „Technologische Grundlagen des E-Business“ werden aktualisiert.
                                              • Der Studienprogrammbeauftragte erstellt einen Überblick über verwendetes Lehrmaterial in den Veranstaltungen und dessen digitaler Verfügbarkeit.
                                              • Der Studienprogrammbeauftragte führt Vorgespräche mit Lehrenden, Studierenden und der Bibliothek und prüft, ob es sinnvoll und gewünscht ist, eine Digitalisierungs-Strategie für Lehrmaterial zu entwickeln und umzusetzen.
                                              • Es wird in Gesprächen mit dem Team Q, dem Studiendekan und dem Studienprogrammbeauftragten geprüft, ob eine Erhöhung der Studienplatzzahlen sinnvoll ist.
                                               

                                              Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                              Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 06.02.2017 dem Minor E-Business das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                              MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 31.01.2018.

                                              Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                              7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023
                                              In diesen Zeitraum wurde die Verlängerung der Akkreditierung um 12 Monate gemäß 2.6 der Verfahrensrichtlinie des Präsidiums zur Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre eingerechnet.

                                              Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "E-Business"

                                              Minor "Industrietechnik"

                                              Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Minor "Industrietechnik"

                                              Profil des Studienprogramms                    

                                              Allgemeine Zielsetzung des Minor Industrietechnik an der Leuphana Universität Lüneburg ist die Vermittlung des technischen Grundverständnisses für Studierende nichttechnischer Major, die in unserer hoch technisierten Gesellschaft mit zunehmender Häufigkeit technische Aspekte in die Reflexion von Wirkzusammenhängen und die Ableitung von Handlungsoptionen einbeziehen müssen. Den Studierenden des Minor Industrietechnik wird durch Behandlung sowohl der Technologiebereiche Maschinenbau, Elektro- und Automatisierungstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnologien als auch der industriellen Kernprozesse Entwicklung/Technologiemanagement, industrielle Produktion und Supply Chain Management ein umfassender Querschnitt durch die einschlägigen Ingenieurdisziplinen gegeben. Die Absolventinnen und Absolventen werden damit befähigt, sich auf der Basis des Studiums in den wichtigsten technischen Disziplinen im Kontext industrieller Systeme zurechtzufinden. Dadurch sind sie in Zeiten von steigender Komplexität, Globalisierung und Interdisziplinarität in der Lage, Problemstellungen zu identifizieren, zu beschreiben, im Team zu lösen und den erforderlichen Wandel somit aktiv zu gestalten.

                                              Der Minor Industrietechnik ist für die Kombination mit nicht-technischen Major aus den Bereichen Wirtschaft, Psychologie, Rechts-, Kultur-, Sozial- und Umweltwissenschaften vorgesehen und ergänzt in dieser Kombination das fachspezifische Studium um technische Aspekte. Der Minor wurde in den letzten Jahren unverändert durchgeführt. Zusammen mit den anderen Studienprogrammen des Instituts für Produkt- und Prozessinnovation soll in den kommenden Jahren eine Neuausrichtung hinsichtlich aktueller Forschungsfelder und innovativer Lehrkonzepte erfolgen.

                                              Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                              Leuphana Internet

                                              Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                       

                                              Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                               
                                              • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                              • School: College
                                               
                                               

                                              Grund der Qualitätsprüfung

                                              Reakkreditierung des Minor Industrietechnik

                                              Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                               
                                              Termin des Kick-off Treffens: 06.06.2017

                                              Programmordner (Selbstdokumentation): 28.05.2018

                                              Termin der Sitzung des Programmbeirates: 05.06.2018
                                              Termin des Entwicklungsgesprächs: 23.10.2018
                                              Vergabe des Qualitätssiegels:19.11.2018

                                              Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                              Wissenschaft und Forschung:

                                              • Prof. Dr.-Ing. Harald Aschemann,
                                                Lehrstuhl für Mechatronik, Lehrstuhlleiter, Universität Rostock
                                              • Prof. Dr. Till Becker,
                                                Professor für Wirtschaftsinformatik, Hochschule Emden/Leer
                                              • Prof. Dr. -Ing. Katrin Temmen,
                                                Professorin, Fachgruppeninhaberin Technikdidaktik (TD), Universität Paderborn
                                               
                                                 

                                                  Arbeitsmarkt:

                                                  • Dipl.-Ing. Friedrich Lüllau,
                                                    Lüneburger Unternehmer, Adendorf

                                                  Studierende:

                                                  • Fatana Ahmadi,
                                                    Studierende Ingenieurwissenschaften (Produktionstechnik/ BWL), Hamburg
                                                   
                                                  Grundlage der Bewertung 
                                                  • Programmordner inkl. Anhänge
                                                  • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                                    • Studiendekanin
                                                    • Studienprogrammbeauftragte
                                                    • Lehrende
                                                    • Studierende
                                                   

                                                  Ergebnis der Prüfung

                                                  Der Programmbeirat befürwortet die, in den Qualifikationszielen dargelegte, Idee, Studierenden nicht-technischer Studienprogramme ein technisches Grundverständnis vermitteln zu wollen, um relevante Schnittstellen sichtbar und verständlich zu machen. Absolvent_innen würden dadurch in die Lage versetzt, sich mit verschiedenen Anspruchsgruppen unterschiedlicher Disziplinen kompetent austauschen zu können. Der Programmbeirat sieht daher im Minor Industrietechnik eine sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Majorprogrammen. Die Profilbilder und Berufsfelder der jeweiligen Kombinationsmöglichkeiten sollten nach Ansicht des Programmbeirats jedoch besser beschrieben und transparenter kommuniziert werden um Studieninteressierten einen verständlichen und zugänglichen Einblick zu geben.

                                                  Inhaltlich bewertet der Programmbeirat das Curriculum als konsistent aufgebaut und sieht keinen grundlegenden Änderungsbedarf. Wünschenswert wäre aus Sicht des Programmbeirats eine Diversifizierung des Lehrangebots durch zusätzlich Wahlangebote. Ebenfalls schlägt der Beirat vor verstärkt auf innovative Lehr-Lernformen zu setzen, um vor dem Hintergrund begrenzter Zeitressourcen den studentischen Lernprozess optimal zu unterstützen. Der Programmbeirat weist darauf hin, dass zur Erhaltung der Studienqualität im Minor die Kapazitäten nicht reduziert werden dürften. Dies beträfe sowohl die Ausstattung mit und in Laboren als auch die personelle Betreuung. Darüber hinaus empfiehlt der Programmbeirat eine intensivere Nutzung der qualitätssichernden Instrumente (LVE, Qualitätszirkel), um eine Feedbackkultur zu stärken.
                                                   
                                                  Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                                                  • Prüfung von zusätzlichen Kombinationsmöglichkeiten und der Öffnung von Modulen aus dem Major Ingenieurwissenschaften zur Vergrößerung der Angebotsvielfalt.
                                                  • Überarbeitung der Außendarstellung der Profilbilder und Berufsfelder, die sich aus den jeweiligen Kombinationsmöglichkeiten ergeben.
                                                  • Systematische Erhöhung der Zahl von evaluierten Lehrveranstaltungen durch eine Sensibilisierung des Kollegiums.
                                                   

                                                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 19.11.2018 dem Minor Industrietechnik das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                  8 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2026

                                                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Industrietechnik"

                                                  Minor "Nachhaltigkeitswissenschaften"

                                                  Kurzgutachten Minor "Nachhaltigkeitswissenschaften"

                                                  Profil des Studienprogramms                    

                                                  Die beiden Minor „Nachhaltigkeitshumanwissenschaften“ und „Nachhaltigkeitsnaturwissenschaften“ wurden zum Wintersemester 2015/16 zum Minor Nachhaltigkeitswissenschaften zusammengeführt, um den integrativen Ansatz aller Nachhaltigkeitsaspekte zu stärken. Mit einer Ausweitung des Gesamtangebots auf vier wählbare Themenschwerpunkte kann der Minor die hohe Nachfrage nach Lehrangeboten zum Thema nachhaltiger Entwicklung bedienen. Der Minor richtet sich dabei an Studierende außerhalb der Fakultät Nachhaltigkeit. Durch eine Ausweitung englischsprachiger Angebote ist dieser Minor nun durchgehend auch auf Englisch studierbar und mit englischsprachigen Major kombinierbar.
                                                  Das Zukunftskonzept einer nachhaltigen Entwicklung formuliert eine Herausforderung, die ein Umdenken auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen erfordert. Kernelemente sind die integrative Betrachtung der Gefährdung der Umwelt, Fragen der inter- und intragenerationellen Gerechtigkeit, einer (wirtschaftlichen) Entwicklung ohne Schädigung oder gar Zerstörung der Umwelt sowie eine globale Perspektive auf derzeitige und zukünftige Entwicklungen. Eine so verstandene nachhaltige Entwicklung wird nur dann realisierbar sein, wenn möglichst viele Menschen an ihrer Gestaltung mitwirken.
                                                  Regierungen, Wirtschaftsunternehmen, Nichtregierungsorganisationen sowie nationale und internationale Konferenzen formulieren Nachhaltigkeit als eine wichtige Zielsetzung. In den Angeboten des Minor Nachhaltigkeitswissenschaften werden diese verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit – in unterschiedlicher Gewichtung – integrativ behandelt. Mit der Bearbeitung von Fallbeispielen und einem in Gruppen durchgeführten, zweisemestrigen, transdisziplinären Projekt in Kooperation mit Praxispartnern wird die Brücke zwischen Theorie und Praxis geschlagen und somit das Konzept einer nachhaltigen Entwicklung konkretisiert.
                                                  Studierende, die den Minor erfolgreich absolvieren, sind in der Lage, sich wissenschaftlich fundiert sowie problemorientiert mit dem Konzept einer nachhaltigen Entwicklung auseinanderzusetzen und aktiv an der Gestaltung zukünftiger Entwicklungen mitzuwirken.
                                                  Studierende bringen dazu ihr disziplinäres Wissen ein, setzen es zum Wissen anderer Disziplinen in Beziehung, verwenden für inter- und transdisziplinäres Arbeiten geeignete Methoden und entwickeln Strategien, um zu einer Lösung von untersuchten gesellschaftlichen Problemen beizutragen.

                                                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:


                                                  Leuphana Website

                                                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                           

                                                  Grund der Qualitätsprüfung

                                                  Erstakkreditierung zur Einführung des Minor Nachhaltigkeitswissenschaften

                                                  Datum des Programmordners (Selbstdokumentation)

                                                  22.06.2015

                                                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                  Wissenschaft und Forschung:
                                                  • Prof. Dr. Uwe Schneidewind,
                                                    Präsident und Geschäftsführer des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie GmbH
                                                  • Dr. Uta Eser,
                                                    Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Koordinationsstelle Wirtschaft und Umwelt an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen,
                                                  Arbeitsmarkt:
                                                  • Tobias Winkelmann,
                                                    Mitarbeiter der Klimaschutzleitstelle Hansestadt und Landkreis Lüneburg
                                                  Studentische/r Vertreter/in:
                                                  • Alicia Kathrin Schmid,
                                                    Studentin des Major Politikwissenschaft/Nachhaltigkeitshumanwissenschaften mit Schwerpunkt Soziale Entwicklung der Leuphana Universität Lüneburg
                                                  • Lil Christel Gerling,
                                                    Studentin des Major Wirtschaftspsychologie, Minor Nachhaltigkeitshumanwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg
                                                   

                                                  Sitzung des Programmbeirates am

                                                  09.02.2015

                                                  Ergebnis der Prüfung

                                                  Ergebnis der Prüfung Auf Basis des sog. Programmordners (Selbstdokumentation) sowie einer Vor-Ort Sitzung der Beiratsmitglieder fand im Februar 2015 eine detaillierte Begutachtung des Minor Nachhaltigkeitswissenschaften statt. Dabei wurden Fragestellungen zu Qualifikationszielen, Profilbildung, Aufbau des Curriculums sowie der für das Programm zur Verfügung stehenden personellen und sächlichen Ressourcen in den Fokus gerückt. Unter Federführung des Studienprogrammverantwortlichen und des Studiendekans haben Lehrende, Studierende und Mitarbeiterinnen des Studiendekanats im Rahmen einer „AG Lehre“ für den Minor Nachhaltigkeitswissenschaften aus Sicht des Programmbeirates eine überzeugende und in sich stimmige Weiterentwicklung und Synthese der Inhalte der vorangegangenen Minor Nachhaltigkeitsnatur- und Nachhaltigkeitshumanwissenschaften vorangetrieben, als deren Ergebnis ein attraktives und vielversprechendes Studienprogramm entstanden ist. Die Wirksamkeit der Neuentwicklung dieses Studienprogrammes sollte nach Einschätzung des Beirats allerdings noch hinsichtlich
                                                  folgender Aspekte verbessert werden:
                                                  In seiner schriftlichen Stellungnahme weist der Programmbeirat darauf hin, dass die Anschlussfähigkeit des Moduls „Grundlagen nachhaltiger Entwicklung“ zum Leuphana Semester Modul „Wissenschaft trägt Verantwortung“ gesichert sein muss. Darüber hinaus soll für das transdisziplinäre Projekt auf eine sorgfältige Auswahl von Praxispartnern geachtet werden. Weiterhin wird angeregt, neue und externe Lehrende in die Grundlogik
                                                  inter- und transdisziplinärer Methoden und Lernprozesse einzuführen sowie Kenntnis und Anwendung der Methoden des Projektmanagements sicherzustellen. Außerdem soll eine stärkere Abstimmung der Lehrenden untereinander (Koordination der Vorlesung im 1. Minor-Semester mit den Seminaren der Folgesemester) stattfinden. Bezogen auf die personellen Ressourcen ergab die Überprüfung durch Team Q eine ungleichmäßige
                                                  Verteilung der Lehr- und Modulverantwortlichkeiten mit einer starken Belastung von Gastwissenschaftler_innen und Lehrpersonal mit befristeten Stellen.
                                                  Ausgehend von den o.g. Ergebnissen der Prüfung wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                                  • Die Studienprogrammleitung initiiert einen Austausch zwischen den Verantwortlichen der Module „Grundlagen nachhaltiger Entwicklung“ sowie „Wissenschaft trägt Verantwortung“ (Leuphana Semester). Ziel ist, direkte Bezüge zwischen den Modulen herzustellen und Doppelungen zu vermeiden. Das Ergebnis dieser Abstimmung wird im Umsetzungsbericht beschrieben.
                                                  • Um eine sorgfältige Auswahl von Praxispartnern zu gewährleisten, wurde zum 01.04.2015 für zunächst ein Semester ein Fallstudienbüro mit einer Koordinationsstelle (100%) eingerichtet. Es wird eine Datenbank zu bisherigen und weiteren möglichen Praxispartnern aufgebaut. Zudem wird ein Lehrinput zum Thema Kommunikation mit Praxispartnern in das Modul „Grundlagen inter- und transdisziplinärer Forschung“ integriert. Das Fallstudienbüro entwickelt Leitfäden zur Akquise und Auswahl von Praxispartnern.
                                                  • Neuen externen Lehrenden wird die Teilnahme an einem Angebot der Hochschuldidaktik zu inter- und transdisziplinären Methoden sowie zu Methoden des Projektmanagements empfohlen und der Bedarf mit der Lehrwerkstatt abgestimmt. Zur besseren Abstimmung der Lehrenden untereinander werden ab dem Wintersemester 2015/2016 jährliche Treffen der Minor-Lehrenden durchgeführt und deren Ergebnisse dokumentiert.
                                                  • Personelle Ressourcen: Als Programmleitung und Modulverantwortliche werden hauptamtlich Lehrende eingesetzt. Zur Sicherstellung der mittelfristigen kapazitären Ausstattung des Minor werden jährliche Treffen zwischen Programmleitung, Fakultät, Team Q und Präsidium vereinbart.
                                                   

                                                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 23.11.2015 dem Minor Nachhaltigkeitswissenschaften das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                  Maßnahmenumsetzung

                                                  Erfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 01.03.2017.

                                                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                  5 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2020

                                                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Nachhaltigkeitswissenschaften"

                                                  Minor "Philosophie"

                                                  Kurzgutachten Minor "Philosophie"

                                                  Profil des Studienprogramms                    

                                                  Der Minor Philosophie am Leuphana College bietet einen Einblick in grundlegende Theorien und Argumentationsweisen theoretischer und praktischer Philosophie. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Komplementarität beider Problemhorizonte gelegt. Anhand ausgewählter Gegenstände sollen die Studierenden den Zusammenhang kulturtheoretischer und praktisch-normativer, ästhetischer und gesellschaftspolitisch relevanter Fragen erörtern. Im breiten Spektrum der unterschiedlichen Ansätze, Traditionen und Diskurse philosophischer Wissenschaft, positioniert sich der Minor Philosophie durch die produktive, wechselseitige Verschränkung mit kulturtheoretischen Fragestellungen und kulturwissenschaftlichen Perspektiven. Mit diesem speziellen Zugang unterscheidet sich der Minor von einem klassischen philosophischen Nebenfachstudium.

                                                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                  Leuphana Website  

                                                  Hochschulkompass                                                                                                                                                                                                               

                                                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                   
                                                  • Fakultät: Kulturwissenschaft
                                                  • School:College
                                                   
                                                   

                                                  Grund der Qualitätsprüfung

                                                  Reakkreditierung des Minor Philosophie

                                                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens


                                                   
                                                  Termin des Kick-off Treffens: 30.01.2017
                                                  Programmordner (Selbstdokumentation): 29.06.2017
                                                  Termin der Sitzung des Programmbeirates: 06.07.2017
                                                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 28.11.2017
                                                  Vergabe des Qualitätssiegels: 04.12.2017

                                                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                  Wissenschaft und Forschung:
                                                  • Prof. Dr. Jan Söffner,
                                                    Professor für Kulturtheorie und -analyse, Zeppelin Universität, Friedrichshafen
                                                  • Prof. Dr. Ruth Sonderegger,
                                                    Professorin für Philosophie und ästhetische Theorie, Akademie der bildenden Künste Wien
                                                  Arbeitsmarkt:
                                                  • Tania Martini,
                                                    taz Kulturressort, Politisches Buch, die tageszeitung, Berlin
                                                  Studentische/r Vertreter/in:
                                                  • Kolja Witt,
                                                    Studierender Minor Philosophie, Leuphana Universität Lüneburg
                                                   
                                                  Grundlage der Bewertung 
                                                   
                                                  •  Programmordner inkl. Anhänge
                                                  •  Gespräche mit folgenden Personen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen
                                                    • Lehrende
                                                    • Programmverantwortlicher
                                                    • Studierende
                                                   
                                                   

                                                  Ergebnis der Prüfung

                                                  Der Programmbeirat ist von der Weiterentwicklung und der Orientierung des Minor auf die zentralen politischen Fragen der Gegenwart überzeugt. Durch diese klare Profilierung könne der Minor für die Ausgestaltung von philosophischen Nebenfächern als beispielgebend angesehen werden und ermögliche Anschlussfähigkeit an ein breites Spektrum von Fachdisziplinen. Besonders hervorgehoben wird in der Stellungnahme des Programmbeirats, dass die Profilierung gelinge, ohne den Zugang zur Philosophie, bzw. die historische Genealogie der thematisierten politischen Problemlagen in unzulässiger Weise zu verengen. 

                                                  Nach Einschätzung des Programmbeirates wäre es möglich, die bestehende Profilierung des Minor Philosophie noch deutlicher sichtbar werden zu lassen. Insbesondere rät der Programmbeirat die Beschreibung des neu eingeführten Moduls „Ästhetik“ zu schärfen, damit das zugrundeliegende spezifische Anschluss an aktuelle Fragestellungen an gesellschaftspolitische Probleme der Gegenwart deutlicher wird. Darüber hinaus empfiehlt der Programmbeirat die angestrebten Weiterentwicklungen durch die curriculare Implementierung der Querschnittsthemen Diversität und Internationalisierung der Philosophie zu akzentuieren und durch personelle Maßnahmen zu verstetigen.  

                                                  Den Verantwortlichen des Minor wird weiterhin empfohlen Verbindungen in philosophisch relevante Praxisfelder zu pflegen, um den Studierenden Möglichkeiten zu bieten, sich Berufsperspektiven zu erschließen.

                                                  Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                                                  • Umbenennung des Moduls „Praktische und Politische Philosophie“ in „Politische Philosophie“.
                                                  • Integration von nicht-westlichen sowie weiblichen und queeren Positionen in das Curriculum.
                                                  • Erarbeitung eines Konzepts zur strukturierten und zielorientierten Einbindung von Personen, die in philosophisch relevanten Praxisfeldern tätig sind.
                                                   

                                                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                  Mit Beschluss vom 04.12.2017 nimmt das Präsidium den Bericht zur Maßnahmenumsetzung des Programmbeauftragten zur Kenntnis und beurteilt die Umsetzung der Entwicklungsvereinbarung des Minor Philosophie vom 04.12.2017 nunmehr als vollständig erfolgt.

                                                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                  7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2024

                                                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Philosophie"

                                                  Minor "Politikwissenschaft"

                                                  Kurzgutachten Minor "Politikwissenschaft"

                                                  Profil des Studienprogramms                    

                                                  Im Minor Politikwissenschaft erarbeiten sich die Studierenden einen Überblick über Strukturen, Prozesse, Funktionsweise und Wirkungen von Politik unter den Bedingungen von Europäisierung und Globalisierung. Sie gewinnen Einblicke in grundlegende normative und empirisch-analytische Fragestellungen und Probleme der Disziplin sowie deren Verhältnis zur politischen Praxis. In einführenden Modulen zu Regierungslehre, vergleichender Politikwissenschaft, politischer Theorie und Ideengeschichte, internationalen Beziehungen sowie Politikfeldanalyse lernen die Studierenden zentrale Begrifflichkeiten und theoretische Ansätze unterschiedlicher Teilbereiche der Politikwissenschaft kennen und setzen sich eingehend mit politikwissenschaftlichen Forschungsmethoden und empirischen Befunden auseinander. Das Curriculum stellt vielfältige Verbindungen zu sozial- und geisteswissenschaftlichen Nachbardisziplinen und zur politischen Praxis her.

                                                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                  Leuphana Website  

                                                  Hochschulkompass                                                                                                                                                                                                      

                                                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                   
                                                  • Fakultät: Kulturwissenschaft
                                                  • School:College
                                                   
                                                   

                                                  Grund der Qualitätsprüfung

                                                  Reakkreditierung des Minor Politikwissenschaft

                                                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens


                                                   
                                                  Termin des Kick-off Treffens: 09.11.2015
                                                  Programmordner (Selbstdokumentation): 29.02.2016
                                                  Termin der Sitzung des Programmbeirates: 10.03.2016
                                                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 28.06.2016
                                                  Vergabe des Qualitätssiegels: 13.09.2016

                                                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                  Wissenschaft und Forschung:
                                                  • Prof. Dr. Suzanne S. Schüttemeyer,
                                                    Universität Halle-Wittenberg, Professorin für Regierungslehre und Policyforschung
                                                  • Prof. Dr. Michael Haus,
                                                    Universität Heidelberg, Professor für Moderne Politische Theorie
                                                  Arbeitsmarkt:
                                                  • Dr. Roland Willner,
                                                    Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg, Grundsatzreferent
                                                  Studentische/r Vertreter/in:
                                                  • Jan-Henrik Wilhelm,
                                                    Göttingen, Master Politikwissenschaft
                                                   

                                                  Ergebnis der Prüfung

                                                  Der Minor Politikwissenschaft umfasst Grundlagen in den Bereichen allg. Politikwissenschaft, deutsches Regierungssystem, Vergleichende Politikwissenschaft, Politische Theorie / Ideengeschichte, Politikfeldanalyse und Internationale Beziehungen. Damit deckt der Minor nach Ansicht des Programmbeirats alle notwendigen Bereiche in sinnvoller Weise ab und entspricht in seiner Struktur aus Pflichtmodulen den deutschen fachwissenschaftlichen Standards.
                                                  Die formulierten Qualifikationsziele und angestrebten Lernergebnisse zielen auf den Erwerb von Grundlagen- und Überblickswissen, das in den verschiedenen politikwissenschaftlichen Teilbereichen angewandt wird. Die formulierten Ziele und der zu erwartende Kompetenzerwerb werden als angemessen eingeschätzt.
                                                  Da der Minor gängigen Standards eines politikwissenschaftlichen Nebenfachs entspricht, erwartet der Programmbeirat ebenfalls in Kombination mit den unterschiedlichen Major interessante Profilbildungen, die tatsächliche Bedarfe der Berufspraxis abdecken. Besonders erfolgversprechend erscheint dem Programmbeirat die Kombination mit dem Major Umweltwissenschaften.
                                                  Die bestehende räumliche, personelle und technische Ausstattung deckt nach Einschätzung des Programmbeirats die Durchführung des Studienprogramms angemessen ab. Die personellen Ressourcen sollten aber keinesfalls reduziert werden um die Studienqualität nicht zu gefährden. Die grundsätzliche Trennung von Lehrveranstaltungen für Major-, Minor-und Lehramtsstudierende bewertet der Programmbeirat als nicht sinnvoll. Er empfiehlt daher dringend eine Änderung dieser Regelung.
                                                  Seit der letzten Akkreditierung wurde der Minor nicht wesentlich verändert. Da es weder Akkreditierungsauflagen gab, noch kritische Rückmeldungen der Studierenden, sieht der Programmbeirat keinen Bedarf für eine größere Programmentwicklung bzw. –änderung und unterstützt den bisherigen Weg

                                                  Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurde im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches ausschließlich eine Maßnahme zur Weiterentwicklung beschlossen:
                                                  - Die Möglichkeit der Einrichtung eines Major-Minor-Slots im Rahmenstundenplan wird überprüft und der Bedarf bei weiteren Programmen erhoben.

                                                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 13.09.2016 dem Minor Politikwissenschaft das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                  MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 25.04.2017.

                                                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                  7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023

                                                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Politikwissenschaft"

                                                  Minor "Popular Music Studies"

                                                  Kurzgutachten Minor "Popular Music Studies"

                                                  Profil des Studienprogramms                    

                                                  Populäre Musik ist als vielschichtige kulturelle, mediale und wirtschaftliche Praxis seit einigen Jahrzehnten auch zu einem Bestandteil der internationalen Forschungslandschaft geworden. Dabei unterscheiden sich die Fragestellungen, Ziele und Methoden ebenso sehr, wie populäre Musik vom kommerziellen Mainstream bis hinein in den Bereich der ausgeprägten, diversifizierten Nischen reicht. Denn populäre Musik entsteht sowohl in den Probekellern als auch am Reißbrett einer transnational agierenden Musik- und Medienindustrie. Die Forschung selbst bietet dabei spannende Einblicke durch interdisziplinäre und transdisziplinäre Ansätze zur Beschreibung und Bestimmung dieses vermeintlich „einfachen Gegenstandes“. Da ein Großteil dieser Forschung zur populären Musik im englischsprachigen Raum publiziert und diskutiert wird, wird der Minor „Popular Music Studies“ in englischer Sprache angeboten.
                                                  Der Minor „Popular Music Studies“ befasst sich mit theoretischen Zugängen, Methoden und Konzepten, bietet aber im Projektmodul Möglichkeiten, theoretisch fundierte Projekte aktiv umzusetzen und so potenzielle Berufsfelder kennen zu lernen. Das Programm führt in die zahlreichen Bezugssysteme der „Popular Music Studies“ ein und qualifiziert grundlegend für Berufe innerhalb des weiten Feldes der Produktion, Distribution, Rezeption, (Weiter-) Verarbeitung oder Vermittlung Populärer Musik.
                                                  Die Absolventinnen und Absolventen des Studienprogramms können sich in diversen Bereichen der so genannten „Kreativwirtschaft“ verorten. Beispielsweise bietet ihnen die international agierende Musik- und Medienindustrie vielfältige Aufgabenbereiche und Berufsfelder: von der Musikproduktion (z.B. Assistenz bei Aufnahmen, Post-Produktion) über ihre Distribution (Online und physikalische Datenträger, Marketing), der Rezeption (z. B. Konzertdirektionen/ Veranstaltungsbranche) bis hin zur Weiterverarbeitung und Verwertung des Materials (z.B. in Social Media-Agenturen). Eine kulturwissenschaftlich fundierte Vertiefung, welche durch praktische Anteile im Projekt-Modul und die jeweiligen Grundlagen der Major-Programme erweitert wird, bietet hierfür eine solide Grundlage.


                                                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                  Leuphana Website

                                                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                           

                                                  Grund der Qualitätsprüfung

                                                  Erstakkreditierung zur Einführung des Minor Popular Music Studies
                                                   

                                                  Datum des Programmordners (Selbstdokumentation)

                                                  23.02.2015

                                                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                  Wissenschaft und Forschung:
                                                  • Prof. Dr. David-Emil Wickström,
                                                    Studiengangsmanager Popmusikdesign an der Popakademie Baden-Württemberg
                                                  • Dr. Sarah Chaker,
                                                    Senior Scientist am Institut für Musiksoziologie der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
                                                  • Prof. Dr. Christoph Jacke,
                                                    Studiengangsleitung „Populäre Musik und Medien“ an der Universität Paderborn
                                                  Arbeitsmarkt:
                                                  • Timotheus Wiesmann,
                                                    Geschäftsführer der Interessensgemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft
                                                  Studentische/r Vertreter/in:
                                                  • Steffi Rocker,
                                                    Studentin des MA Integrated Media und Musikwissenschaften der Universität Oldenburg
                                                   

                                                  Sitzung des Programmbeirates am

                                                  10.04.2015

                                                  Ergebnis der Prüfung

                                                  Auf Basis des sog. Programmordners (Selbstdokumentation) sowie einer Vor-Ort Sitzung der Beiratsmitglieder fand im April 2015  eine detaillierte Begutachtung des Minor Popular Music Studies statt. Dabei wurden Fragestellungen zu Qualifikationszielen, Profilbildung, Aufbau des Curriculums sowie der für das Programm zur Verfügung stehenden personellen und sächlichen Ressourcen in den Fokus gerückt.

                                                  In seiner schriftlichen Stellungnahme bestätigt der Programmbeirat, dass die angestrebten Qualifikationsziele angemessen und im Rahmen eines „Nebenfaches“ mit 30 CP erreichbar sind. In Kombination mit ausgewählten Major-Programmen (Betriebswirtschaftslehre, Int. Business Administration & Entrepreneurship, Kulturwissenschaften, Digital Media) ist eine sinnvolle Profilbildung auf mögliche Berufsfelder zu erwarten. Weitere Berufsfelder sollten durch zusätzliche Major-Kombinationen eröffnet werden. Kritisch wird angemerkt, dass die Art und Weise, wie der Minor speziell auf den internationalen Arbeitsmarkt vorbereiten soll, näher belegt werden muss. Aufbau und Inhalte des Minor sind geeignet, die gesteckten Ziele und Lernergebnisse zu erreichen. Empfohlen wird die Verschiebung des Moduls „Popular Music Projects“ in das fünfte Semester (Mobilitätsfenster) und die Aufnahme zusätzlicher Themen (rechtliche Grundlagen, musikwirtschaftliche Rahmenbedingungen) in das Curriculum. Explizit gelobt werden vom Programmbeirat die technisch wie infrastrukturell hochwertig ausgestatteten Räumlichkeiten (z.B. Ton- und Editingstudios sowie Band-Übungsraum). Im personellen Bereich ist nach Einschätzung der Beiratsmitglieder eine weitere Verstärkung notwendig.
                                                  Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                                                  • Überarbeitung der fachspezifischen Anlagen: Etablierung des Themenbereichs Musikwirtschaft als durchgängiges Thema der Module 1-4; Schärfung einiger Modultitel und der Verschiebung des Popular Music Projects in das 5. Semester.
                                                  • Kurzkonzept: Institutionelle Partnerschaften mit der internationalen Fach-Community und dem internationalen Arbeitsmarkt.
                                                  • Kombinationsmöglichkeiten: Prüfung Major Rechtswissenschaften (ab Sommersemester 2017).
                                                  • Englischsprachigkeit des Minor:  Übersetzung der Modulbeschreibungen in die englische Sprache; Entwicklung eines englischsprachigen Selbsttests (Zusammenarbeit mit ZeMoS und dem Writing Center for Academic English) und Veröffentlichung auf der Internetseite.
                                                  • Personelle Ausstattung (auch: Kontext Internationalisierung): Auswertung der Daten zur Auslastung des Minor und Anpassung der Kapazitätsplanung durch die Fakultät (Anfang 2016); Einwerbung international besetzter Lehraufträge, Gast- bzw. Honorarprofessuren.
                                                   

                                                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 05.11.2015 dem Minor Popular Music Studies das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                  Maßnahmenumsetzung

                                                  Erfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 05.10.2016.

                                                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                  5 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2020

                                                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Popular Music Studies"

                                                  Minor "Produktionstechnik"

                                                  Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Minor "Produktionstechnik"

                                                  Profil des Studienprogramms                    

                                                  Der Minor Produktionstechnik ist eine Untermenge der „Fachrichtung Produktionstechnik“ des Major Ingenieurwissenschaften (Industrie). Der Minor Produktionstechnik ist für die Kombination mit dem Major Ingenieurwissenschaften (Industrie) mit der Fachrichtung Automatisierungstechnik konzipiert.

                                                  Im Rahmen des Major Ingenieurwissenschaften (Industrie) überschreiten Studierende die Grenzen eines Fachstudiums von Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik. Sie verbinden diese mit Inhalten der Betriebswirtschaftslehre und Fertigungswirtschaft. Dabei können sie zwischen den Fachrichtungen Produktionstechnik und Automatisierungstechnik wählen. Eine weitere Spezialisierung innerhalb der Fachrichtungen ist darüber hinaus über die Wahl des entsprechenden Minor möglich.

                                                   

                                                  Der Minor Produktionstechnik behandelt relevante Themen, die mit den Technologien und dem Management von Produktionssystemen zusammenhängen. Er umfasst die wichtigsten Technologie- und Managementdisziplinen der industriellen Produktion und ergänzt den Major Ingenieurwissenschaften (Industrie) um produktionstechnische und managementorientierte Inhalte.

                                                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                  Leuphana Internet

                                                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                           

                                                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                   
                                                  • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                                  • School: College
                                                   
                                                   

                                                  Grund der Qualitätsprüfung

                                                  Reakkreditierung des Minor Industrietechnik

                                                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                   
                                                  Termin des Kick-off Treffens: 06.06.2017
                                                  Programmordner (Selbstdokumentation): 28.05.2018
                                                  Termin der Sitzung des Programmbeirates: 05.06.2018
                                                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 23.10.2018
                                                  Vergabe des Qualitätssiegels:19.11.2018

                                                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                  Wissenschaft und Forschung:

                                                  • Prof. Dr.-Ing. Harald Aschemann,
                                                    Lehrstuhl für Mechatronik, Lehrstuhlleiter, Universität Rostock
                                                  • Prof. Dr. Till Becker,
                                                    Professor für Wirtschaftsinformatik, Hochschule Emden/Leer
                                                  • Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen,
                                                    Professorin, Fachgruppeninhaberin Technikdidaktik (TD), Universität Paderborn
                                                   
                                                     

                                                      Arbeitsmarkt:

                                                      • Dipl.-Ing. Friedrich Lüllau,
                                                        Lüneburger Unternehmer, Adendorf

                                                      Studierende:

                                                      • Fatana Ahmadi,
                                                        Studierende Ingenieurwissenschaften (Produktionstechnik/ BWL), Hamburg
                                                       
                                                      Grundlage der Bewertung 
                                                      • Programmordner inkl. Anhänge
                                                      • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                                        • Studiendekanin
                                                        • Studienprogrammbeauftragte
                                                        • Lehrende
                                                        • Studierende
                                                       

                                                      Ergebnis der Prüfung

                                                      Aufgrund der speziellen Konzeption der beiden Minor Automatisierungstechnik und Produktionstechnik jeweils als Untermenge einer Fachrichtung des Major Ingenieurwissenschaften (Industrie), verfasste der Programmbeirat eine gemeinsame Stellungnahme für alle drei Studienprogramme und deren Zusammenwirken.

                                                      Der Programmbeirat schätzt den, für die Leuphana Universität sehr spezifischen Ansatz einer fachlich/interdisziplinären Ausbildung als positive Alternative zu anderen Hochschulen ein, die stärker eine intensive (tiefe) fachliche Ausbildung anstreben. Aufgrund der Komplexität der Aufgaben in der Berufswelt sind Absolvent_innen mit einem breiteren Fokus (neben fachlicher Kompetenz) immer stärker nachgefragt. Gleichzeitig bestätigt der Beirat, dass die Qualifikationsziele den fachwissenschaftlichen Standards entsprechen. Die Ausgestaltung des Curriculums in Hinblick auf die beiden Fachrichtungen wird vom Beirat ebenfalls begrüßt. Er regt an, dass sowohl die unterschiedlichen Inhalte als auch die damit verbundenen weiterführenden Perspektiven der beiden verschiedenen Fachrichtungen stärker herausgestellt werden könnten. Maßnahmen zur deutlicheren Kommunikation und Darstellung der Unterschiede im Hinblick auf Berufsprofile und Qualifikationsziele könnten auch das derzeitige Ungleichgewicht in der Auslastung der beiden Fachrichtungen etwas konsolidieren.

                                                      Nach Ansicht des Programmbeirats ergeben sich für die Weiterentwicklung der ingenieurwissenschaftlichen Bachelorprogramme an der Leuphana Universität verschiedene Handlungsfelder. Grundsätzlich rät der Programmbeirat die vorhandene fachliche Tiefe nicht weiter einzuschränken, um eine noch größere inhaltliche Breite anbieten zu können. Handlungsbedarf bestehe nach Ansicht des Beirats dennoch bei der stärkeren Einbindung von Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsthemen im Curriculum, bei der Reflexion einer eigenen Internationalisierungsstrategie, bei der Integration von Forschungsthemen in die Lehre und in der Feedbackkultur der Lehrenden. Aufrechterhalten werden solle ein technisches Studienprofil, da Automatisierungstechniker_innen sind auf dem Arbeitsmarkt sehr stark nachgefragt seien und der Beirat rät diesem Bedürfnis gerecht zu werden.

                                                      Der Programmbeirat weist darauf hin, dass die entsprechenden Ressourcen zur Umsetzung sicherzustellen sind. Dies betrifft sowohl die Ausstattung mit und in Laboren als auch die personelle Betreuung. Die bestehenden laborpraktischen Anteile in den Modulen werden als sehr bedeutend eingeschätzt um die theoretischen Inhalte in die Praxis zu transferieren.

                                                      Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                                      Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                                      • Grundlegende Weiterentwicklung der ingenieurwissenschaftlichen Bachelorprogramme, unter Berücksichtigung der Rückmeldung des Programmbeirats.
                                                      • Überarbeitung der Außendarstellung der (reformierten) Studienprogramme
                                                      • Systematische Erhöhung der Zahl von evaluierten Lehrveranstaltungen durch eine Sensibilisierung des Kollegiums.
                                                       

                                                      Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                      Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 19.11.2018 dem Minor Produktionstechnik das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                      Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                      8 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2026

                                                      Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Produktionstechnik"

                                                      Minor "Psychology & Society"

                                                      Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Minor "Psychology and Society"

                                                      Profil des Studienprogramms                    

                                                      Der Minor Psychology and Society hat zum Ziel ein umfassendes Verständnis für die gesellschaftliche Relevanz psychologischer Forschung zu vermitteln und die Studierenden für die Verantwortung des Fachs gegenüber der Gesellschaft zu sensibilisieren. Die Vermittlung von Zusammenhängen zwischen Psychologie und Gesellschaft erfolgt einerseits durch eine Darstellung der gesellschaftsrelevanten Themenfelder in den Kernanwendungsdisziplinen der Pädagogischen und der AOW Psychologie, andererseits durch Praxisseminare in gesellschaftsrelevanten Teildisziplinen der Psychologie (z.B. Politische Psychologie, Nachhaltigkeit- und Umweltpsychologie, Gesundheitspsychologie). Die Studierenden beginnen den Minor mit einer breiten Einführung in verschiedene Teilbereiche, in denen die Psychologie gesellschaftsrelevante Herausforderungen adressiert. Darauf folgt die Vermittlung von Erkenntnissen aus den Kernanwendungsfächern der Pädagogischen Psychologie sowie der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie. Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen steht hierbei stets der Beitrag dieser Fächer zur gesellschaftlichen Entwicklung im Fokus der Lehrinhalte. Parallel wird in einem Transfermodul der spezifische Fokus auf psychologische Interventions- und Evaluationsforschung gelegt, wobei die Forschungstätigkeit in diesen Themenfeldern praktisch erfahrbar gemacht werden soll. Der Minor Psychology and Society schließt ab mit einer empirischen Projektarbeit und damit mit der methodischen Bearbeitung einer konkreten Fragestellung in einem ausgewählten Themenfeld der angewandten Psychologie (z.B. Politischen Psychologie, Umwelt- und Nachhaltigkeitspsychologie, Gesundheitspsychologie). In Wahlkombination mit dem Major Psychologie (Grundlagen) vermittelt der Minor Psychology and Society vollumfänglich sowohl fundiertes Wissen in den psychologischen Grundlagenfächern als auch tiefe Kenntnisse in Kernanwendungsfächern der Psychologie. Der Minor Psychology and Society vertritt den Anspruch den gesellschaftlichen Nutzen Psychologischer Forschung in den Fokus zu rücken und diesen in spezifischen Themenfeldern der Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Politik und Nachhaltigkeit zu erläutern.

                                                      Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                      Leuphana Internet

                                                      Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                               

                                                      Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                       
                                                      • Fakultät: Bildung
                                                      • School: College
                                                       
                                                       

                                                      Grund der Qualitätsprüfung

                                                      Erstakkreditierung des Minor Psychology and Society

                                                      Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                       
                                                      Termin des Kick-off Treffens: 30.11.2017
                                                      Programmordner (Selbstdokumentation): 25.04.2018
                                                      Termin der Sitzung des Programmbeirates: 09.05.2018
                                                      Termin des Entwicklungsgesprächs: 25.06.2018
                                                      Vergabe des Qualitätssiegels: 16.07.2018

                                                      Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                      Wissenschaft und Forschung:

                                                      • Prof. Dr. Susanne Narciss
                                                        Leitung der Abteilung der Psychologie des Lehrens und Lernens, TU Dresden
                                                      • Prof. Dr. Conny H. Antoni
                                                        Leitung der Abteilung für Arbeits- Betriebs- und Organisationspsychologie, Universität Trier
                                                       
                                                         

                                                          Arbeitsmarkt:

                                                          • Dr. Charlotte Glaser
                                                            Referentin in der Versicherungsbranche

                                                          Studierende:

                                                          • Paula Usemann
                                                            B. Sc. Psychologie, Universität Saarbrücken
                                                           
                                                          Grundlage der Bewertung 
                                                          • Programmordner inkl. Anhänge
                                                          • Gespräche mit den Programmverantwortlichen,
                                                             Lehrenden und Studierenden im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen
                                                           

                                                          Ergebnis der Prüfung

                                                          In seiner Sitzung würdigt der Programmbeirat die innovative und gesellschaftsorientierte Ausrichtung des Minor. Größeren Verbesserungsbedarf stellt der Programmbeirat im Rahmen seiner Stellungnahme vor allem in der Darstellung und Selbstbeschreibung des Studienprogramms fest. Mögliche Berufsqualifikationsziele seien nach Ansicht ebenso zu anspruchsvoll und hoch angesetzt wie die Qualifikationsziele einiger Modulbeschreibungen, die insgesamt dem Beirat zufolge kein konsistentes Qualifikationsniveau wiedergeben. In diesem Kontext rät der Programmbeirat zu einer Umbenennung mehrerer Module, um deren einführenden Charakter in die Inhalte der Anwendungsgebiete deutlicher herauszustellen.

                                                          Eine besondere Herausforderung erkennt der Programmbeirat in den unterschiedlichen inhaltlichen und methodischen Vorkenntnissen zwischen den Studierenden des Major Psychologie und anderen Major-Studienprogrammen. Darüber hinaus werden nach Einschätzung des Programmbeirats weitere Laborkapazitäten benötigt, um das Curriculum angemessen umzusetzen.

                                                          Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                                          Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:


                                                          -    Berücksichtigung der Heterogenität der Studierenden durch ein differenziertes Lehrangebot im Einführungsmodul des Minor.
                                                          -    Überarbeitung der Modulbeschreibungen und Qualifikationsziele in der Selbstdokumentation des Studienprogramms.
                                                          -    Einrichtung zusätzlicher Computer- und Beobachtungslabore.

                                                          Die Teilnehmer_innen des Entwicklungsgesprächs entscheiden sich, von einer Umbenennung der beiden Module abzusehen, da der Minor als 30 CP umfassendes Nebenfach eines Bachelorprogramms einen grundsätzlich einführenden Charakter hat. Dafür wird der einführende Charakter der Module in deren Kurzbeschreibungen in der Fachspezifischen Anlage sowie im Modulhandbuch explizit angesprochen.
                                                           

                                                          Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                          Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 16.07.2018 dem Minor Psychology and Society das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                          MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 22.05.2019.

                                                          Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                          5 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023

                                                          Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Psychology and Society"

                                                          Minor "Raumwissenschaften"

                                                          Kurzgutachten Minor "Raumwissenschaften"

                                                          Profil des Studienprogramms                    

                                                          Der Minor Raumwissenschaften beschäftigt sich mit der Analyse und planerischen Gestaltung von Natur- und Kulturräumen. Dabei wird eine große Bandbreite wissenschaftlicher Disziplinen und Arbeitsfelder zu Grunde gelegt. Natur- und Kulturgeographie, Ökonomie, Naturschutz, Boden- und Wasserwirtschaft sowie Raumplanung sind wesentliche Bezugsdisziplinen raumwissenschaftlichen Arbeitens.
                                                          Eine übergreifende thematische Zielsetzung ergibt sich durch das Konzept der nachhaltigen Entwicklung: Raumnutzung soll wirtschaftlich dauerhaft Erfolg versprechend und gleichzeitig ökologisch verträglich sein.
                                                          Der Minor ist als Wahlpflichtstudium konzipiert. Je nach Schwerpunktsetzung sind die Studierenden, die den Minor erfolgreich absolviert haben, in der Lage,
                                                          • Natur- und Kulturlandschaften in ihrer Entstehung zu erklären
                                                          • Nutzungsmöglichkeiten und Schutzerfordernisse zu analysieren
                                                          • Nutzungsrisiken und –konflikte zu erkennen
                                                          • Konzeptionelle Kenntnisse aus den Nachhaltigkeits-, Umwelt-, und Ingenieurwissenschaften zu erwerben und anzuwenden
                                                          • Optimierungsstrategien für die Raumentwicklung zu entwerfen
                                                          • Bei der Anwendung von Optimierungsstrategien sozio-ökonomische und ökologische Belange zu berücksichtigen.

                                                          Daneben trägt der Minor zur Förderung von Kompetenzen im Umgang mit Komplexität und zur Befähigung zu interdisziplinären Problemlösungen bei. Gestaltungskompetenzen zu entwickeln und Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen, sind vorrangige Ziele im Studienprogramm.
                                                          Die erworbenen Kenntnisse finden sowohl in wissenschaftlichen als auch in vielfältigen beruflichen Bereichen Anwendung. Dazu gehören beispielsweise die Standortfindung von Anlagen in Industrie, Handel oder Tourismus, die allgemeine kommunale oder regionale
                                                          Entwicklungsplanung, die Ausweisung von Naturgebieten oder Naturparks wie auch die Entwicklung von Anpassungsstrategien an den Klimawandel. In diesem Sinne soll der Minor die Absolventinnen und Absolventen dazu befähigen, nicht nur an fachwissenschaftlichen, sondern auch an gesellschaftlichen Debatten und Entscheidungsprozessen aktiv teilzunehmen.

                                                          Weitere Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                          Leuphana Website

                                                          Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                   

                                                          Grund der Qualitätsprüfung

                                                          Reakkreditierung (Datum der Erstakkreditierung durch AQUIN: 24.04.2012)

                                                          Datum des Programmordners (Selbstdokumentation)

                                                          22.07.2015

                                                          Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                          Wissenschaft und Forschung:
                                                          • Prof. Dr. em. Roland Scholz,
                                                            Professor für Umweltwissenschaft (Environmental Sciences - Natural and Social Science Interface) an der ETH Zürich
                                                          • Prof. Dr. Ines Weller,
                                                            Stellvertretende Sprecherin des artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Koordination des Forschungsfelds Soziotechnische Systeme und Nachhaltigkeit mit Prof. Dr. Arnim von Gleich und Prof. Dr. Hans Dieter Hellige, stellvertretende Sprecherin des Zentrum Gender Studies (ZGS), Universität Bremen
                                                          Arbeitsmarkt:
                                                          • Eckhard Neubauer,
                                                            Ratsherr der Hansestadt Lüneburg, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz und Mitglied im Wirtschaftsausschuss sowie im Kulturausschuss und im Stiftungsrat „Nachhaltigkeit“ der Sparkassenstiftung Lüneburg
                                                          • Sina Bernotat,
                                                            Projektassistentin am Leipziger Institut für Energie GmbH (Büro Hamburg), persönliche Arbeitsschwerpunkte: „Erneuerbare Energien“ und „Potenzialanalysen und Energiekonzepte“
                                                          Studentische/r Vertreter/in:
                                                          • Inga Niederhausen,
                                                            Studentin des Major Umweltwissenschaften/Minor Raumwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg
                                                           

                                                          Sitzung des Programmbeirates am

                                                          09.02.2015

                                                          Ergebnis der Prüfung

                                                          Ergebnis der Prüfung Die Begutachtung des Minor Raumwissenschaften fand im Februar 2015 auf der Basis des sog. Programmordners (Selbstdokumentation) sowie einer Vor-Ort Sitzung der Beiratsmitglieder statt. Im Fokus standen dabei Fragen zu den Qualifikationszielen, der Profilbildung, dem Aufbau des Curriculums sowie der für das Programm zur Verfügung stehenden personellen und sächlichen Ressourcen.
                                                          Aus Sicht des Programmbeirats haben die Studienprogrammverantwortlichen zusammen mit den Lehrenden, Studierenden und einer Mitarbeiterin des Studiendekanats im Rahmen einer „AG Lehre“ den Minor Raumwissenschaften überzeugend und in sich stimmig weiterentwickelt. In seiner schriftlichen Stellungnahme bestätigt der Programmbeirat, dass die angestrebten Qualifikationsziele für einen Minor angemessen sind, eine sinnvolle Profilbildung auf mögliche Berufsfelder je nach Major stattfindet und der Aufbau des Curriculums die Vermittlung und Anwendung von elementaren Grundlagen und Werkzeugen der Raumwissenschaften ermöglicht.
                                                          Die Wirksamkeit der Neuentwicklung kann nach Einschätzung des Beirats durch unten stehende Maßnahmen weiter verbessert werden. Der Programmbeirat diskutiert darüber, wie sehr die Module des Minor Raumwissenschaften fachlich in die Tiefe gehen können und sollen. Einerseits werden fachlich in die Tiefe gehende Module begrüßt. Andererseits ist die „fachliche Tiefe“ nur begrenzt möglich und sinnvoll, wenn entsprechendes Grundlagenwissen fehlt. Daher empfiehlt der Programmbeirat, dass die Vermittlung von Grundlagenwissen (z.B. Klima, Boden, Wasser) und Methoden der Raumwissenschaften eine große Rolle gegenüber der Vermittlung von detaillierten Fachkenntnissen aus den Ingenieurwissenschaften spielen sollte.
                                                          Da der Minor ausschließlich aus Wahlmodulen besteht, empfiehlt der Programmbeirat, den Studierenden majorspezifische Empfehlungen zur Wahl der Module bereit zu stellen. Außerdem wird eine Ausweitung der Kombinationsmöglichkeiten des Minor Raumwissenschaften mit weiteren Major nahegelegt.

                                                          Ausgehend von den o.g. Ergebnissen der Prüfung wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                                          • Die Stärkung der Grundlagendisziplinen (Klima, Boden, Wasser) wird durch die Überarbeitung der Modulbeschreibungen dokumentiert und diese zur Überprüfung einer/ einem Vertreter/in des Programmbeirats vorgelegt.
                                                          • Um den Minor besser zu strukturieren und den Studierenden majorspezifische Empfehlungen zur Wahl der Module bereit zu stellen, wurde eine Anpassung des Curriculums entwickelt. Die vorhandenen Module werden in drei Cluster / Stränge (z.B. Planung und Methoden; Geographie; Spezialisierung: Biodiversität, Bodenschutz, Wasser, Bauwerkserhaltung) gebündelt, aus denen die Studierenden jeweils mindestens ein Modul belegen müssen. Die übrigen Module bleiben frei wählbar. Die Anpassung des Curriculums wird durch eine Änderung der FSA wirksam. Die Cluster / Stränge werden in den Informationsmaterialien für den Minor in ihrer spezifischen Bedeutung für die Major erläutert.
                                                          • Zur Erhöhung der Kombinationsmöglichkeiten des Minor mit weiteren Major ist dieser ab dem WiSe 15/16 mit den Major Kulturwissenschaften, Umweltwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Digital Media, International Business Administration & Entrepreneurship, Politikwissenschaft und Studium Individuale kombinierbar.
                                                           

                                                          Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                          Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 23.11.2015 dem Minor Nachhaltigkeitswissenschaften das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                          Maßnahmenumsetzung

                                                          Erfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 01.03.2017.

                                                          Gültigkeit des Qualitätssiegels

                                                          7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2022

                                                          Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Raumwissenschaften"

                                                          Minor "Rechtswissenschaften (Unternehmens und Wirtschaftsrecht)"

                                                          Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Bachelor/Minor/Master "... (...)"

                                                          Profil des Studienprogramms                    

                                                          Der Minor Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) hat die Schnittstellen zwischen den jeweiligen Majorprogrammen im Bachelor am Leuphana College und deren rechtlichen Bezügen zum Gegenstand. Dabei steht die klassische Verbindung zwischen Ökonomie und Recht besonders im Fokus. Die Studierenden erwerben im Minor Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) Grundkenntnisse und –fähigkeiten in zentralen unternehmens- und wirtschaftsrechtlich relevanten Fragestellungen. Der Minor Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) eröffnet den Studierenden mit seinen Wahlpflichtmodulen in Verbindung mit den jeweils studierten Majorprogrammen des College sowie dem Komplementärprofil „Grundfragen des Rechts“ breite Möglichkeiten der Profilbildung mit rechtswissenschaftlicher Ausrichtung.

                                                          Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                          Leuphana Internet

                                                          Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                   

                                                          Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                           
                                                          • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                                          • School: College
                                                           
                                                           

                                                          Grund der Qualitätsprüfung

                                                          Reakkreditierung des Minor Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht)

                                                          Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                           
                                                          Termin des Kick-off Treffens: 31.05.2018
                                                          Programmordner (Selbstdokumentation): 11.10.2018
                                                          Termin der Sitzung des Programmbeirates: 26.10.2018
                                                          Termin des Entwicklungsgesprächs: 04.12.2018
                                                          Vergabe des Qualitätssiegels: 10.01.2019

                                                          Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                          Wissenschaft und Forschung:

                                                          • Prof. Dr. Franziska Weber
                                                            Juniorprofessur für Zivilrecht unter besonderer Berücksichtigung der ökonomischen Analyse des Rechts, Universität Hamburg
                                                          • Prof. Dr. Peter Rott
                                                            Professor für Bürgerliches Recht, Europäisches Privatrecht und Verbraucherrecht, Universität Kassel

                                                          Arbeitsmarkt:

                                                          • Verena Carstens
                                                            Panasonic Industrial Devices Europe GmbH, Manager Legal Affairs, Lüneburg

                                                          Studierende:

                                                          • Susann Krämer
                                                            Studierende Jura- Staatsexamen, Universität Greifswald
                                                           
                                                          Grundlage der Bewertung

                                                          Programmordner inkl. Anhänge

                                                          Ergebnis der Prüfung

                                                          Der curriculare Aufbau des Minor Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) wurde vom Programmbeirat im Kontext der heterogenen Studienprofile und späteren Berufsfelder diskutiert.

                                                          Neben Studierenden des Major BWL wird der Minor auch von einem großen Anteil anderer Major-Studierenden gewählt, so dass sich die Vorkenntnisse stark unterscheiden. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Programmbeirat eine stärkere curriculare Flexibilisierung. Vorgeschlagen wird eine Verlagerung des Moduls „Unternehmens- und Steuerrecht“ in den Wahlpflichtbereich. Ergänzend dazu sollte geprüft werden, ob für den Minor Rechtswissenschaften eine Öffnung geeigneter Module des geplanten neuen Minor Comparative Economic Law realisierbar ist.
                                                          Grundsätzlich sind die Mitglieder des Programmbeirats der Meinung, dass durch das Curriculum eine sinnvolle Profilbildung auf spätere Berufsfelder erzielt werden kann. Die Qualifikationsziele des Minor Rechtswissenschaften sind nach Einschätzung des Programmbeirats für ein Nebenfach angemessen. Die kombinierbaren Major-Programme sind in der beruflichen Praxis rechtsgeprägt und weisen Schnittstellen zum Recht auf. Der Wahlbereich des Programms ermöglicht eine stärkere Ausdifferenzierung des individuellen Studienprofils. In seiner Stellungnahme spricht sich der Programmbeirat für die Institutionalisierung eines Beratungsangebots aus, das die Studierenden frühzeitig in die Lage versetzt, ihre Wahlentscheidungen gemäß ihrer Profilierung treffen zu können. Die Angebote aus dem Komplementärstudium mit rechtswissenschaftlichen Inhalten sollten in das Beratungsangebot einfließen.

                                                          Die voraussichtliche Verringerung der Studienplätze im Minor Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) durch die geplante Einführung des Minor Comparative Economic Law bietet nach Ansicht des Programmbeirats die Chance, innovativere Veranstaltungs- und Prüfungsformen zu etablieren. Dieses würde insbesondere die Entwicklung der überfachlichen Kompetenzen der Studierenden fördern. Lehrende sollten angeregt werden, innovative Formate zu erproben und dieses begleitend evaluieren zu lassen.

                                                          Deutlich kritisch sieht der Programmbeirat das aktuelle Infrastrukturdefizit am Campus Rotes Feld für die Studierenden des Minor Rechtswissenschaften. Dieses wirke sich auf Atmosphäre und Präsenz im Studienprogramm negativ aus. Der Programmbeirat empfiehlt, den geplanten Umzug der Law School auf den Hauptcampus zügig umzusetzen und dabei auf eine angemessene Berücksichtigung des Raumbedarfs bei der Vergabe geeigneter Vorlesungs- und Seminarräume zu achten. 

                                                          Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                                          Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                                          • Das Programm soll durch die curriculare Flexibilisierung für Studierende anderer Major als BWL an Attraktivität gewinnen. Maßnahme: Vorbereitung einer die Empfehlung umsetzenden Änderung der Fachspezifischen Anlage (FSA) unter Berücksichtigung kapazitativer Restriktionen. Berücksichtigung der Empfehlung bei der Modulentwicklung für den Minor Comparative Economic Law.
                                                          • Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Studienprofile und späteren Berufsfelder der Studierenden wird eine spezifische Beratung der Studierenden als sinnvoll erachtet.
                                                            Maßnahme: Konzeptionelle Vorbereitung und Durchführung einer regelmäßigen Informationsveranstaltung im Rahmen der sog. Minor-Tage und gegen Ende des 3. Semesters zu den Wahlmöglichkeiten des Minor einschließlich der Komplementärangebote mit rechtswissenschaftlichen Inhalten.
                                                          • Der Umzug der Law School auf den Hauptcampus ist seit längerem geplant, jedoch kam es aufgrund von Baumaßnahmen zu zeitlichen Verzögerungen.
                                                            Maßnahme: Klärung des Umzugstermins für die Leuphana Law School mit dem Ziel, den Umzug während der Vorlesungsfreien Zeit des WiSe 2018/2019 zu realisieren.
                                                          • Eine erhöhte Varianz der Prüfungsformen wird befürwortet und soll zukünftig im Rahmen der „kombinierten wissenschaftlichen Arbeit“ in das Curriculum integriert werden.
                                                            Maßnahme: Entwicklung eines „Pilotvorhabens“ für die Einführung weiterer Prüfungsformen ab WiSe 2019/2020 in Zusammenarbeit mit dem Lehrservice.
                                                           

                                                          Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                          Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 10.01.2019 dem Minor Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                           

                                                          Maßnahmenumsetzung

                                                          Aktuell in Bearbeitung.

                                                          Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                          8 Jahre – Laufzeit bis zum 30. September 2026.

                                                          Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht)"

                                                          Minor "Soziale Medien und Informationssysteme"

                                                          Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Minor "Minor Soziale Medien und Informationssysteme"

                                                          Profil des Studienprogramms                    

                                                          Soziale Medien, internetbasierte Informationssysteme, Communities sowie mobile Internetanwendungen definieren unser Kommunikationsverhalten neu. Im Rahmen des Minor Soziale Medien und Informationssysteme beschäftigen sich die Studierenden mit den zugehörigen Abläufen und Hintergründen und gewinnen ein grundlegendes Verständnis für die Methoden und Konzepte moderner Internet-Technologien und sozialer Medien.
                                                          Ziel ist, den Studierenden ein ganzheitliches Verständnis der Methoden und Zusammenhänge moderner Internet-Kommunikationsangebote zu vermitteln. Dabei geht es nicht vorrangig um die technischen Details ihrer Realisierung.
                                                          Der Minor wendet sich speziell an Studierende, die ihren fachlichen Schwerpunkt außerhalb der Informatik in einem der Leitthemen der Leuphana haben (Kultur, Nachhaltigkeit, Wirtschaft oder Bildung). Sie sollen in die Lage versetzt werden, Methoden der modernen Informationsverarbeitung, speziell der sozialen Netzwerkanalyse, der Text Mining-Verfahren und des Datenschutzes, in ihrem eigenen fachlichen Kontext anzuwenden und so zu neuen, innovativen Denk- und Lösungsansätzen zu gelangen.

                                                          Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                          Leuphana Internet

                                                          Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                   

                                                          Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                           
                                                          • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                                          • School: College
                                                           
                                                           

                                                          Grund der Qualitätsprüfung

                                                          Reakkreditierung des Minor Soziale Medien und Informationssysteme

                                                          Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                           
                                                          Termin des Kick-off Treffens: 26.11.2015
                                                          Programmordner (Selbstdokumentation): 20.05.2016
                                                          Termin der Sitzung des Programmbeirates: 01.06.2016
                                                          Termin des Entwicklungsgesprächs: 07.11.2016
                                                          Vergabe des Qualitätssiegels: 15.12.2016

                                                          Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                          Wissenschaft und Forschung:

                                                          • Prof. Dr. Wolfgang Benn,
                                                            Professor für Datenverwaltungssysteme, Technische Universität Chemnitz
                                                          • Prof. Dr.-Ing. Bernd-Uwe Rogalla,
                                                            Professor an der Fakultät Bau-Wasser-Boden, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Suderburg
                                                           
                                                             

                                                              Arbeitsmarkt:

                                                              • Hans-Peter Hinrichs,
                                                                Leitender Systemberater, Oracle Deutschland B.V. & Co. KG, Hamburg

                                                              Studierende:

                                                              • Sophie Köster,
                                                                Major Digital Media / Minor Soziale Medien und Informationssysteme, Leuphana Universität Lüneburg
                                                               
                                                              Grundlage der Bewertung 
                                                              • Programmordner inkl. Anhänge
                                                              • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                                                • Lehrende
                                                                • Programmverantwortlicher
                                                               

                                                              Ergebnis der Prüfung

                                                              Der Programmbeirat bewertet das Curriculum des Minor Soziale Medien und Informationssystem als sehr gut und unterstützt dessen Weiterführung. Die Qualifikations- und Lernziele seien im Curriculum gut abgebildet und entsprächen den aktuellen akademischen Standards. Die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Major-Studienprogrammen werden von den Mitgliedern des Programmbeirats positiv hervorgehoben. Die dadurch entstehende Heterogenität der Studierenden sei zwar eine Herausforderung für die Lehre, jedoch orientieren sich die Qualifikationsziele des Minor ausdrücklich an den Bedarfen von Studierenden ohne Informatik-Schwerpunkt und ermöglichen in Ergänzung zu den Inhalten der Major qualitativ hochwertige Profile für Berufsfelder abseits der reinen Informatik. Absolvent_innen zeichneten sich durch eine kompetenten Umgang mit digitalen Medien aus, was auf dem Arbeitsmarkt eine hohe Nachfrage genieße. Besonders rasant in seiner Bedeutung für den Arbeitsmarkt wüchsen die Themen Datenschutz und Datenanalyse, die ebenfalls Schwerpunkte des Minor darstellten. Da die Profilbildung sich an Nicht-Informatiker_innen ausrichtet, stellt der Programmbeirat eine sinnvolle Profilbildung für Studierende des Major Wirtschaftsinformatik allerdings in Frage.

                                                              Der Programmbeirat lobte die gute und engagierte Betreuung der Studierenden. Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass die Gruppengröße aufgrund der heterogenen Zusammensetzung der Studierenden ca. 40-45 Teilnehmer_innen nicht übersteige und für eine angemessene räumliche und technische Ausstattung in den Veranstaltungen gesorgt werde. Der Programmbeirat hinterfragt, ob durch die vorhandenen Prüfungsformen das Erreichen der Qualifikationsziele angemessen überprüft werden kann. Daher wird empfohlen, in Zukunft die Qualifikationsziele mit den Ergebnissen der Alumni-Befragungen abzugleichen.

                                                              Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                                                              -    Überarbeitung des Modulhandbuchs bezüglich der Konkretisierung der Prüfungsleistungen.
                                                              -    Abstimmung mit dem Medien- und Informationszentrum sowie den Verantwortlichen des Major Wirtschaftsinformatik zur Verbesserung der technischen Infrastruktur und der Unterstützung von Studierenden bei technischen Schwierigkeiten.

                                                              Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                              Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 15.12.2016 dem Minor Soziale Medien und Informationssysteme das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                              MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 23.08.2018.

                                                              Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                              7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023

                                                              Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Minor Soziale Medien und Informationssysteme"

                                                              Minor "Studium Individuale"

                                                              Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Minor "Studium Individuale"

                                                              Profil des Studienprogramms                    

                                                              Der Minor Studium Individuale kann ausschließlich von Studierenden des Major Studium Individuale gewählt werden und erweitert diesen im Leuphana Studienmodell um weitere 30 CP. Er verfügt über keine eigenen Module, sondern setzt sich entsprechend des Profil des Major Studium Individuale aus Modulen der Major und Minor des Leuphana College und aus dem Bachelor Lehren und Lernen zusammen. Damit verfolgt der Minor in Kombination mit dem Major Studium Individuale das Ziel der Liberal Education, mit der eine breit angelegte Bildung bei gleichzeitiger Ausbildung eines individuellen Profils ermöglicht werden soll. Der Fokus liegt darauf, Studierende vorzubereiten, als kreative, reflektierende und verantwortungsvoll handelnde Menschen in der heutigen Gesellschaft zu wirken.


                                                              Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                              Leuphana Internet

                                                              Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                       

                                                              Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                               
                                                              • Fakultät: Nachhaltigkeit
                                                              • School: College
                                                               
                                                               

                                                              Grund der Qualitätsprüfung

                                                              Reakkreditierung des Minor Studium Individuale

                                                              Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                               
                                                              Termin des Kick-off Treffens: 15.10.2015
                                                              Programmordner (Selbstdokumentation): 31.05.2016
                                                              Termin der Sitzung des Programmbeirates: 07.06.2016
                                                              Termin des Entwicklungsgesprächs: 26.01.2017
                                                              Vergabe des Qualitätssiegels: 06.02.2017

                                                              Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                              Wissenschaft und Forschung:

                                                              • Prof. Dr. Teun Dekker,
                                                                Vice Dean of Academic Affairs at University College Maastricht, Netherlands
                                                              • Prof. Dr. Ute Frevert,
                                                                Co-Director of the Max Planck Institute for Human Development (MPI), Berlin
                                                              • Prof. Dr. Jan-Werner Müller,
                                                              • Professor of Political Science at Princeton University, USA
                                                              • Prof. Dr. Peter Wagner,
                                                                ICREA Research Professor at the Universidad de Barcelona
                                                               
                                                                 

                                                                  Arbeitsmarkt:

                                                                  • Dr. Bruno Scholl,
                                                                    Political Counselor at the European External Action Service / EU

                                                                  Studierende:

                                                                  • Magdalena Burtscher,
                                                                    Student of Liberal Arts and Sciences at the University College Freiburg
                                                                  • Rebekka Deuse,
                                                                    Student of Liberal Arts and Sciences at the University College Freiburg
                                                                   
                                                                  Grundlage der Bewertung 
                                                                  • Programmordner inkl. Anhänge
                                                                  • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                                                    • Gespräche mit Studierenden
                                                                   

                                                                  Ergebnis der Prüfung

                                                                  Da der Minor Studium Individuale gemäß Anlage 9 zur RPO ausschließlich von Studierenden des Major Studium Individuale gewählt werden darf (vgl. Gazette Nr. 29/16 vom 28. Juni 2016), erfolgte die Reakkreditierung des Minor in Verbindung mit der Weiterentwicklung und Reakkreditierung des Major Studium Individuale.
                                                                  Der Programmbeirat ist grundsätzlich der Ansicht, dass es sich bei dem Major/Minor Studium Individuale um ein innovatives Studienprogramm handelt, das sich in den letzten zwei Jahren zu einem kohärenten, attraktiven und international wettbewerbsfähigen Programm weiterentwickelt hat. Die inhaltliche Neu-Orientierung wird als sinnvoll eingeschätzt und sollte fortgesetzt werden. Für einen langfristigen und internationalen Erfolg empfiehlt der Beirat den Namen des Programms zu prüfen und gegebenenfalls eine Umbenennung vorzunehmen. Weitere Informationen zu den Empfehlungen des Programmbeirats sind im Gutachten zum Verfahren des Major Studium Individuale enthalten.
                                                                  Die Module des Minor Studium Individuale werden vollständig aus anderen Major/Minor-Programmen importiert und individuell je nach Wahl der Studierenden kombiniert. Diese Module sind bereits durch andere Prüfverfahren akkreditiert und werden im Rahmen dessen kontinuierlich weiterentwickelt.
                                                                  (Ergänzender Hinweis: Die Major und Minor am Leuphana College werden durch die Internen Prüfverfahren im Rahmen der Systemakkreditierung der Leuphana weiterentwickelt und akkreditiert. Der Bachelor Lehren und Lernen wurde durch die Akkreditierungsagentur AQAS akkreditiert).

                                                                  Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                                                  Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats erfolgte im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches keine Festlegung weiterer Maßnahmen für den Minor.

                                                                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 06.02.2017 dem Minor Studium Individuale das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                  MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 19.09.2018.

                                                                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                  5 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2022

                                                                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Studium Individuale"

                                                                  Minor "Volkswirtschaftslehre"

                                                                  Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Minor "Volkswirtschaftslehre"

                                                                  Profil des Studienprogramms                    

                                                                  Im Fokus der Volkswirtschaftslehre steht die Fragestellung, wie sich Konsument_innen, Arbeitnehmer_innen, Unternehmen, Politiker_innen und andere Wirtschaftsakteure verhalten und sie sich Veränderungen in ihrem wirtschaftlichen Umfeld anpassen. Ziel dieser Wissenschaftsdisziplin ist es, Gesetzmäßigkeiten im Wirtschaftsablauf aufzuspüren. Denn nur wer mit diesen Gesetzmäßigkeiten vertraut ist, kann rationale Entscheidungen treffen, zu wichtigen wirtschaftspolitischen Fragen fundiert Stellung beziehen und muss sich nicht mit vermeintlich einfachen Antworten zufriedengeben.

                                                                  Ziel des Minor Volkswirtschaftslehre am Leuphana College ist es, grundlegendes Wissen über volkswirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln. Die Studierenden der unterschiedlichen Major werden dadurch befähigt, wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse zu systematisieren und zu analysieren.

                                                                  Ausgangspunkt des Minor Volkwirtschaftslehre sind Module, in denen sich die Studierenden mit dem ökonomischen Handwerkszeug, das in der Mikro- bzw. Makroökonomik zur Anwendung kommt, vertraut machen. Zwei Wahlmodule zu ausgewählten Aspekten der Wirtschaftstheorie und -politik schließen den Minor ab.

                                                                  Die von der Volkswirtschaftslehre untersuchten Zusammenhänge sind in nahezu jedem beruflichen Kontext relevant, insbesondere aber für Studierende mit betriebswirtschaftlichem Major. Für diese Studierendengruppe ist der Minor Volkswirtschaftslehre entscheidend zur Sicherstellung der Anschlussfähigkeit an betriebswirtschaftliche Masterprogramme.

                                                                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                                  Leuphana Internet

                                                                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                           

                                                                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                                   
                                                                  • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                                                  • School: College
                                                                   
                                                                   

                                                                  Grund der Qualitätsprüfung

                                                                  Reakkreditierung des Major Volkswirtschaftslehre (B.Sc.)

                                                                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                                   
                                                                  Termin des Kick-off Treffens: 16.03.2016
                                                                  Programmordner (Selbstdokumentation):07.11.2016
                                                                  Termin der Sitzung des Programmbeirates:24.11.2016
                                                                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 31.03.2017
                                                                  Vergabe des Qualitätssiegels: 13.06.2017

                                                                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                  Wissenschaft und Forschung:

                                                                  • Prof. Dr. Gesine Stephan,
                                                                    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
                                                                  • Prof. Dr. Laszlo Goerke,
                                                                    Universität Trier
                                                                   
                                                                     

                                                                      Arbeitsmarkt:

                                                                      • Dr. Birgit Gehrke,
                                                                        Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung (NIW)
                                                                      • Dr. Carl-Friedrich Eckhardt,
                                                                        Leiter Kompetenzzentrum Urbane Mobilität, BMW Group

                                                                      Studierende:

                                                                      • Timo Schulnies,
                                                                        Major Volkswirtschaftslehre, Leuphana Universität
                                                                      • Ole Monscheuer (M.Sc.),
                                                                        Promotionsstudium VWL, Universität Heidelberg
                                                                       
                                                                      Grundlage der Bewertung 
                                                                      • Programmordner inkl. Anhänge
                                                                      • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                                                        • Lehrende
                                                                        • Programmbeauftragter
                                                                       

                                                                      Ergebnis der Prüfung

                                                                      In seiner Sitzung im November 2016 bewertet der Programmbeirat die vorgegebenen Leitfragen zu den Qualifikationszielen und dem Curriculum des Minor Volkswirtschaftslehre durchgehend positiv. Ziele und Lernergebnisse des Minor seien für ein „Nebenfach“ mit 30CP angemessen und auch der Aufbau des Curriculums und die Modulinhalte finden die Zustimmung des Beirates. Bezogen auf die kombinierbaren Major Betriebswirtschaftslehre, Digital Media, International Business Administration & Entrepreneurship, Kulturwissenschaften und Politikwissenschaft ermögliche der Minor eine sinnvolle Profilbildung auf mögliche Berufsfelder. Studierenden des Major Betriebswirtschaftslehre solle die Wahl des Minor VWL deutlich empfohlen werden. Die Studierendenstatistik aus dem Wintersemester 2016/17 zeigt, dass ca. 61% aller Studierenden des Minor VWL aus dem Major BWL stammen, 13 % aus dem Major Umweltwissenschaften und 10 % aus dem Major Politikwissenschaften. Der Beirat schlägt in diesem Kontext vor, durch eine Spezialisierung und Fokussierung in den Wahlpflichtveranstaltungen auf stark nachgefragte Major-Minor Kombination, die Profilbildung des Minor zu stärken. Die zum Zeitpunkt der Internen Prüfung vorhandenen personellen Ressourcen ermöglichen eine angemessene Umsetzung des Curriculums. „Fremdbelegungen“ durch Studierende, die nicht den Minor VWL gewählt haben, sollten bei der Mittelverteilung berücksichtigt werden. Mit Blick auf den Umgang des Programmes mit den Empfehlungen aus der letzten Akkreditierung und den Leistungsdaten aus dem Leuphana Qualitätsmanagement, kommt der Beirat zu einer positiven Einschätzung.
                                                                      Maßnahmen zur WeiterentwicklungDie Programmverantwortlichen erläutern im Entwicklungsgespräch, dass auf den Internetseiten des Major BWL bereits eine deutliche Empfehlung ausgesprochen wird, den Minor VWL zu wählen. Auch eine Profilbildung hinsichtlich häufiger Major-Minor Kombinationen findet in den Wahlpflichtveranstaltungen bereits statt (Personalökonomik / Major BWL & Wirtschaftspolitik / Major Politikwissenschaft).
                                                                      Folgende Maßnahmen wurden beschlossen:
                                                                      • Verhandlung der Mittelverteilung unter Berücksichtigung der „Fremdbelegung“ von Minor VWL Modulen
                                                                      • Durchführung eines Qualitätszirkels im Wintersemester 2017/18
                                                                       

                                                                      Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                                      Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 13.06.2017 dem Minor Volkswirtschaftslehre das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                      Maßnahmenumsetzung

                                                                      Erfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 21.11.2018.

                                                                      Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                      7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023

                                                                      Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Volkswirtschaftslehre (B.Sc.)"

                                                                      Minor "Wirtschaftspsychologie"

                                                                      Kurzgutachten Minor "Wirtschaftspsychologie"

                                                                      Profil des Studienprogramms                    

                                                                      Der Minor Wirtschaftspsychologie am Leuphana College hat vorrangig in Kombination mit dem Major Psychologie (Grundlagen) den Aufbau eines fachspezifischen und anschlussfähigen Profils auf dem Gebiet der Wirtschaftspsychologie zum Ziel. Ausgehend von psychologischem Basiswissen steht die Vermittlung von inhaltlichen und methodischen Kompetenzen in den Bereichen „Arbeit und Technik“, „Personal und Organisation“ sowie „Markt und Konsum“ im Vordergrund des Curriculums. Wird der Minor Wirtschaftspsychologie zusammen mit dem Major Psychologie gewählt, ergibt sich ein erster akademischer Abschluss, der sowohl für arbeitsbezogene wirtschaftspsychologische Tätigkeitsfelder qualifiziert, als auch die Anschlussfähigkeit an psychologische Masterprogramme herstellt. Für Studierende aus nicht-psychologischen Majorprogrammen liefert der Minor Wirtschaftspsychologie – insbesondere für wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge - ein ergänzendes Lehrangebot für weitergehende wirtschaftswissenschaftliche Profilierungen. Diese „fachfremde“ Zielgruppe studiert nach einem spezifischen Curriculum, welches in den ersten Semestern die notwendigen psychologischen Basisinhalte vermittelt. Absolventinnen und Absolventen des Minor Wirtschaftspsychologie finden – je nach gewähltem Schwerpunkt – Einsatz im Personalwesen und Bereichen der beruflichen Fortbildung, der Werbewirtschaft und des Marketings sowie im Gesundheitsbereich und in technischen Abteilungen bzw. Forschungseinrichtungen größerer Unternehmen.

                                                                      Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier: 
                                                                        
                                                                      Leuphana Website

                                                                      Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                               

                                                                      Erstakkreditierung

                                                                      Agentur: ACQUIN (06.12.2010)

                                                                      bis: 30.09.2016

                                                                      Grund der Qualitätsprüfung

                                                                      Wesentliche Änderung

                                                                      Datum des Programmordners (Selbstdokumentation)

                                                                      18.03.2015

                                                                      Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                      Wissenschaft und Forschung:

                                                                         
                                                                        • Prof. Dr. Conny Herbert Antoni,
                                                                          Leitung der Abteilung für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie an der Universität Trier
                                                                        • Prof. Dr. Mark Vollrath,
                                                                          Professor für Ingenieur- und Verkehrspsychologie an der TU Braunschweig

                                                                        Arbeitsmarkt:

                                                                        • Dr. Charlotte Glaser,
                                                                          Referentin der Allianz Deutschland AG

                                                                        Alumna / Alumnus:

                                                                        • Yannik Marian Leusch,
                                                                          Major Wirtschaftspsychologie, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                         

                                                                        Sitzung des Programmbeirates am

                                                                        10.04.2015

                                                                        Ergebnis der Prüfung

                                                                        Die Interne Überprüfung des Minor Wirtschaftspsychologie erfolgte in einem gemeinsamen Verfahren mit dem Major Psychologie (Grundlagen).
                                                                        Die Mitglieder des Programmbeirates schätzen die mit dem Minor angestrebten Qualifikationsziele als angemessen ein. Sie fordern allerdings eine intensivere Methodenausbildung für Studierende, welche nicht aus dem Major Psychologie (Grundlagen) kommen. Der Minor Wirtschaftspsychologie ist gemäß dem Leuphana Studienmodell zum Zeitpunkt der Prüfung auch wählbar von Studierenden mit den „fachfremden“ Major Betriebswirtschaftslehre, International Business Administration & Entrepreneurship, Volkswirtschaftslehre, Ingenieurwissenschaften (Industrie), Digital Media, Umweltwissenschaften, Rechtswissenschaften (Unternehmens – und Wirtschaftsrecht), Politikwissenschaft, Kulturwissenschaften und Studium Individuale. Für diese Studierenden ist in der Prüfungsordnung (fachspezifische Anlage) ein gesondertes Curriculum vorgesehen. An dieser Stelle ist nach Auffassung des Programmbeirats nachzubessern. Das Modul „Allgemeine Psychologie“ soll ersetzt werden durch ein Modul „Einführung in die Psychologie“, um bei den „fachfremden“ Studierenden zunächst Grundlagenwissen aufzubauen. Das Modul „Grundlagen der Persönlichkeits- und Sozialpsychologie“ ist für diese Studierendengruppe nach Ansicht des Beirates weniger zentral und sollte durch ein Modul „Methoden der Psychologie“ ersetzt werden, welches insbesondere auf Inhalte der quantitativen Methodenlehre fokussiert. Der Programmbeirat bestätigt weiterhin, dass der Minor bezogen auf alle kombinierbaren Major eine sinnvolle Profilbildung auf mögliche Berufsfelder ermöglicht. Neben der naheliegenden (und für diese Studierenden verpflichtende) Kombination mit dem Major Psychologie (Grundlagen) hebt der Programmbeirat vor allem die Verbindung mit wirtschaftswissenschaftlichen Major als zielführend hervor. Die zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen werden vom Programmbeirat als grundsätzlich ausreichend angesehen, wobei empfohlen wird die Kapazitäten nicht weiter zu reduzieren.

                                                                        Ausgehend von der Bewertung des Programmbeirates werden in einem gemeinsamen Entwicklungsgespräch mit dem Major Psychologie (Grundlagen) folgende Maßnahmen für den Minor Wirtschaftspsychologie vereinbart:

                                                                        • Stärkung der Grundlagen- und Methodenausbildung im spezifischen Curriculum für die „fachfremden“ Major durch Neukonzeption zweier Module (bereits vor dem Entwicklungsgespräch umgesetzt)
                                                                        • Beantragung eines höheren Curricularen Normwertes (CNW) / Betreuungsschlüssels beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur, welcher dem CNW des Major Psychologie (Grundlagen) entspricht.
                                                                         

                                                                        Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                                        Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 06.07.2015 dem Minor Wirtschaftspsychologie das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                        Maßnahmenumsetzung

                                                                        Erfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 15.06.2016.

                                                                        Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                         5 Jahre - Laufzeit bis zum 30.09.2020

                                                                        Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Minor "Wirtschaftspsychologie"

                                                                        Vorläufige Qualitätssiegel College

                                                                        Das Präsidium bestätigt mit diesen vorläufigen Qualitätssiegeln, dass die Qualität der oben genannten Studienprogramme auf der Basis von datenbasierten Programmscreenings geprüft und als stabil eingeschätzt wurde. Innerhalb des Gültigkeitszeitraumes (24 Monate) muss ein Internes Prüfverfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten durchgeführt werden. Die vorläufigen Qualitätssiegel haben eine Gültigkeit bis zum 30. September 2018.

                                                                        Das Verfahren der Programmscreenings ist geregelt in der Verfahrensrichtlinie des Präsidiums zur Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre (Gazette Nr. 52/16, Punkt 3).

                                                                        Major Ingenieurwissenschaften (Industrie) (B.Eng.)
                                                                        Major Kulturwissenschaften (B.A.)
                                                                        Major Umweltwissenschaften (B.Sc.)

                                                                        Minor Automatisierungstechnik
                                                                        Minor Bildungswissenschaft
                                                                        Minor Digitale Medien/Kulturinformatik
                                                                        Minor Industrietechnik
                                                                        Minor Produktionstechnik
                                                                        Minor Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht)

                                                                        Verlängerung von Akkreditierungsfristen - College

                                                                        • Aktuelle Studienprogramme
                                                                        • Geschlossene Studienprogramme

                                                                        Verlängerung von Akkreditierungsfristen - College

                                                                        Aktuelle Studienprogramme

                                                                        Studienprogramme, die sich im Internen Prüfverfahren befinden

                                                                        In Übereinstimmung mit der Regel 3.3.1 des Akkreditierungsrates (vorläufige Akkreditierungen) verlängert das Präsidium mit diesen Urkunden die bestehenden Akkreditierungen für bestimmte Studienprogramme am Leuphana College einmalig um 12 Monate. Die genannten Programme befinden sich aktuell in einem Internen Prüfverfahren, mit dem die Leuphana die Einhaltung der aktuell gültigen Standards der Programmakkreditierung unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft.

                                                                        • Urkunde Verlängerung von Akkreditierungsfristen am College
                                                                        • Urkunde Verlängerung von Akkreditierungsfristen des Minors Philosophie

                                                                        Geschlossene Studienprogramme

                                                                        Geschlossene Studienprogramme

                                                                        In Übereinstimmung mit der Regel 3.3.2 des Akkreditierungsrates verlängert das Präsidium mit den nachfolgenden Urkunden die bestehenden Akkreditierungen bis zum Ende der mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur vereinbarten auslaufenden Betreuung für bereits geschlossene Studienprogramme. Das Qualitätsmanagement der Leuphana hat entsprechend den Vorgaben des Akkreditierungsrates geprüft und bestätigt, dass keine wesentlichen Änderungen gegenüber der letzten Akkreditierung vorgenommen wurden und die personellen und sächlichen Mittel nachhaltig vorgehalten werden.

                                                                        • Urkunde Verlängerung von Akkreditierungsfristen für den Major "Wirtschaftspsychologie"und den Minor "Nachhaltigkeitshumanwissenschaften"

                                                                        Graduate School

                                                                        • Master "Bildungswissenschaft - Educational Sciences (M.A.)"
                                                                        • Master "Kulturwissenschaften - Culture, Arts and Media (M.A.)"
                                                                        • Master "Management & Business Development (M.Sc.)"
                                                                        • Master "Management & Data Science (M.Sc.)"
                                                                        • Master "Management & Engineering (M.Sc.)"
                                                                        • Master "Management & Finance and Accounting (M.Sc.)"
                                                                        • Master "Management & Human Resources (M.Sc.)"
                                                                        • Master "Management & Marketing (M.Sc.)"
                                                                        • Master "Nachhaltigkeitswissenschaft - Sustainability Science (M.Sc.)"
                                                                        • Master "Staatswissenschaften - Public Economics, Law and Politics (M.A.)"
                                                                        • Vorläufige Qualitätssiegel Graduate School

                                                                        Graduate School

                                                                        Master "Bildungswissenschaft - Educational Sciences (M.A.)"

                                                                        Kurzgutachten Regelkreis Studienprogrammentwicklung Master "Bildungswissenschaft-Educational Sciences"

                                                                        Profil des Studienprogramms                    

                                                                        Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:    

                                                                        Leuphana Internet       
                                                                         

                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

                                                                        Erstakkreditierung

                                                                        Agentur: ACQUIN
                                                                        bis: 30.09.2016

                                                                        Grund der Qualitätsprüfung

                                                                        Wesentliche Änderung

                                                                        Datum des Programmordners (Selbstdokumentation)

                                                                        20.08.2013

                                                                        Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                        Wissenschaft und Forschung:

                                                                        • Prof. Dr. Bettina Hünersdorf ,
                                                                          Alice Salomon Hochschule Berlin
                                                                        • Prof. Dr. Wolfgang Weiß,
                                                                          Universität Bremen

                                                                        Arbeitsmarkt:

                                                                        • Jens-Peter Jensen,
                                                                          Landjugendring Schleswig-Holstein

                                                                        Alumna / Alumnus:

                                                                        • Constanze Feldt
                                                                         

                                                                        Sitzung des Programmbeirates am

                                                                        14.06.2013

                                                                        Ergebnis der Prüfung

                                                                        Die Überarbeitung des Major Bildungswissenschaft erfolgt mit dem Ziel das Profil des Studienprogramms zu schärfen und auf den Bereich „Community Education“ auszurichten. Das von den Programmverantwortlichen hierfür vorgelegte Curriculum stieß bei den Mitgliedern des externen Programmbeirats auf Zustimmung: durch die Neuausrichtung „erhält das Studienprogramm ein innovatives Profil, welches gerade in den […] kommunalen Bildungslandschaften mit hoher Wahrscheinlichkeit zukünftig häufiger nachgefragt werden wird“ (Stellungnahme des Programmbeirats, S.3).

                                                                        In allen zentralen Prüffragen (Zielsetzung, Curriculare Umsetzung, Arbeitsmarktorientierung, Forschungsorientierung und Ressourcen) gab  der Programmbeirat ein positives Votum ab.

                                                                        Zur Weiterentwicklung des Programms wurden eine Reihe von Empfehlungen formuliert. Zu diesen Aspekten können im universitätsinternen Entwicklungsgespräch u.a. folgende Vereinbarungen zur Weiterentwicklung des Programms getroffen:

                                                                        • Stärkung des Schwerpunktes „Community Education“ in weiteren Modulen
                                                                        • Aufbau von konkreten Kooperationsprojekten mit Kommunen in der Region (Ziel: Praxisbezug und Arbeitsmarktorientierung)
                                                                        • Anbahnung von Feldforschung / Exkursionen / Summerschools mit internationalen Universitäten, die ebenfalls Angebote im Bereich „Community Education“ vorhalten

                                                                        Zur Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen berichten die Programmverantwortlichen im Rahmen der jährlichen Lehrberichte.

                                                                         

                                                                        Entscheidung über die Verleihung des Leuphana-Qualitätssiegels (Entwicklungsgespräch)

                                                                        Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 17.12.2013 dem Master Bildungswissenschaft - Educational Sciences (M.A.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                        Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                         30.09.2020

                                                                        Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Master "Bildungswissenschaft-Educational Sciences"

                                                                         

                                                                        Master "Kulturwissenschaften - Culture, Arts and Media (M.A.)"

                                                                        Kurzgutachten Regelkreis Studienprogrammentwicklung Master "Kulturwissenschaften - Culture, Arts and Media (M.A.)"

                                                                        Profil des Studienprogramms                    

                                                                        Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:   

                                                                         
                                                                        Leuphana Internet


                                                                        Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

                                                                        Erstakkreditierung

                                                                        Agentur: ACQUIN
                                                                        bis: 30.09.2016

                                                                        Grund der Qualitätsprüfung

                                                                        Wesentliche Änderung

                                                                        Datum des Programmordners (Selbstdokumentation)

                                                                        25.11.2013

                                                                        Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                        Wissenschaft und Forschung:

                                                                        • Prof. Dr. Caroline Robertson-von Trotha,
                                                                          Direktorin des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT Karlsruhe
                                                                        • Prof. Dr. Kathrin Busch,
                                                                          Professorin an der Universität der Künste, Berlin

                                                                        Arbeitsmarkt:

                                                                        • Dr. Anne Joskleigrewe,
                                                                          Leiterin des Servicebereichs Forschung an der TU Berlin

                                                                        Alumna:

                                                                        • Ester Petri,
                                                                          Strategische Programmplanerin, Schweizer Radio und Fernsehen
                                                                         

                                                                        Sitzung des Programmbeirates am

                                                                        17.01.2014

                                                                        Ergebnis der Prüfung

                                                                        Die Weiterentwicklung des Masters Kulturwissenschaften stärkt durch die Einführung neuer Schwerpunkte und Minor die Möglichkeiten fachlicher Orientierung und Spezialisierung, um den Übergang in eine sich ggf. anschließende Promotionsphase zu erleichtern. Für eine stärkere kulturwissenschaftliche Fundierung wird der Kulturwissenschaftliche Integrationsbereich als verpflichtendes Studienelement neu vorgesehen. Die neu geschaffenen Wahl- und Kombinationsmöglichkeiten erlauben die Herausbildung individueller Studienschwerpunkte und schaffen Anregungen für inter- sowie trans-disziplinäre und innovative Herangehensweisen an gesellschaftlich relevante Themenfelder. Durch die Einführung eines genuin englischsprachigen Minors wird die internationale Ausrichtung des Programms gestärkt.

                                                                        Aus Sicht des Programmbeirates wurde eine überzeugende und in sich stimmige Reform vorangetrieben, wobei insbesondere die Ausrichtung des Majors an dem Forschungsprofil der Fakultät gelobt wird. In allen zentralen Prüffragen (Zielsetzung, Curriculare Umsetzung, Arbeitsmarktorientierung, Forschungsorientierung und Ressourcen) gab  der Programmbeirat ein posi-tives Votum ab. Verbesserungen regt der Programmbeirat u.a. hinsichtlich des Zuschnitts der Schwerpunkte und der Außendarstellung an.

                                                                        Ausgehend von diesen Anregungen wurden im universitätsinternen Entwicklungsgespräch u.a. folgende Vereinbarungen zur Weiterentwicklung des Programms getroffen:

                                                                        • Weitere Profilschärfung des Programmes durch systematische Diskussion der Themen Interdisziplinarität, Praxisbezug, Ausweitung des Integrationsbereich sowie englischsprachige Lehre in Lehrenden-Konferenz sowie Qualitätszirkel
                                                                        • Eindeutigere Abgrenzung einzelner Schwerpunkte
                                                                        • Prüfung bestehender und Abschluss neuer Kooperationsverträge für Austauschprogramme mit anderen Hochschulen (Perspektivisch: Prüfung möglicher Double-Degree Optionen)
                                                                        • Überarbeitung der Web-Präsenz.
                                                                         

                                                                        Entscheidung über die Verleihung des Leuphana-Qualitätssiegels (Entwicklungsgespräch)

                                                                        Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 30. September 2014 dem Master Kulturwissenschaften - Culture, Arts and Media (M.A.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                        Maßnahmenumsetzung

                                                                        Erfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 30.05.2016.

                                                                        Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                        7 Jahre – Laufzeit bis zum 30. September 2021

                                                                        Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Master "Kulturwissenschaften - Culture, Arts and Media (M.A.)"

                                                                        Master "Management & Business Development (M.Sc.)"

                                                                        Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Master "Management & Business Development (M.Sc.)"

                                                                        Profil des Studienprogramms                    

                                                                        Unternehmen müssen sich in der globalisierten Welt ständig an veränderte Bedingungen anpassen und am Markt behaupten. Ziel des Masterstudienprogramms Management & Business Development ist es, theoriegestützt und auf der Basis empirischer Forschung, ein solides Verständnis von Wandel sowie von geeigneten strategischen und operativen Managementansätzen zu vermitteln. Das Studienangebot richtet sich an Studierende, die strategische Entwicklungen von Organisationen prägen wollen. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen des Wandels – von der Unternehmensgründung und -entwicklung über die Steuerung der gesamten Wertkette bis hin zur Ausgestaltung der Beziehungen zur Öffentlichkeit.

                                                                        Die Studierenden entwickeln ein grundlegendes Verständnis von Wandel in Organisationen und deren Umfeld, erwerben theoretische und methodische Kenntnisse zur Erfassung und Gestaltung von Entwicklungsprozessen in verschiedenen Bereichen und Lebensphasen eines Unternehmens und lernen in Praxisprojekten und Fallstudien Implementierungsprobleme kennen und lösen.

                                                                        Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                                        Leuphana Internet

                                                                        Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

                                                                        Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                                        • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                                                        • School: Graduate School
                                                                         

                                                                        Grund der Qualitätsprüfung

                                                                        Reakkreditierung des Studienprogramms Management & Business Development (M.A.), Änderung der Abschlussbezeichnung von M.A. auf M.Sc.

                                                                        Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                                         
                                                                        Termin des Kick-off Treffens: 09.11.2015
                                                                        Programmordner (Selbstdokumentation):02.06.2016
                                                                        Termin der Sitzung des Programmbeirates:01.07.2016
                                                                        Termin des Entwicklungsgesprächs: 05.10.2016
                                                                        Vergabe des Qualitätssiegels:28.11.2016

                                                                        Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                        Wissenschaft und Forschung:

                                                                        • Prof. Dr. Wenzel Matiaske
                                                                          Leitung Institut für Personal und Arbeit, Helmut Schmidt Universität, Hamburg
                                                                        • Prof. Dr. Jörg Freiling
                                                                          Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship, Universität Bremen
                                                                         
                                                                           

                                                                            Arbeitsmarkt:

                                                                            • Inga Koster
                                                                              Geschäftsführung Produkt und Finanzen, true fruits GmbH, Bonn

                                                                            Studierende:

                                                                            • Luisa Pinkernelle
                                                                              Studierende im Master Management & Business Development, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                             
                                                                            Grundlage der Bewertung 
                                                                            • Programmordner inkl. Anhänge
                                                                            • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                                                              • Lehrende
                                                                              • Studierende
                                                                              • Alumni
                                                                              • Programmbeauftragte
                                                                             

                                                                            Ergebnis der Prüfung

                                                                            Die Bewertung des Studienprogramms durch den Programmbeirat fällt in allen grundlegenden Fragen positiv aus. Nach Ansicht des Programmbeirats entsprechen die formulierten Qualifikationsziele und Lernergebnisse im Allgemeinen den fachlichen Standards. Intensiv diskutiert wird die Ausrichtung des Studienprogramms in Bezug auf Internationalisierung, Interdisziplinarität, Forschung, Sozialkompetenz, Praxisorientierung und Methodenkompetenz. Der Programmbeirat stellt fest, dass das Leuphana Studienmodell sich durch eine Verknüpfung von Theorie- und Methodenkompetenz auszeichne, die sich zudem in die Praxis transferieren ließe. Den Aufbau des Curriculums und die Inhalte der Module bewertet der Programmbeirat als plausibel. Eine Aufnahme der Absolventinnen und Absolventen in den Arbeitsmarkt erfolge gut und schnell, was die Ergebnisse der Alumni-Befragungen belegen, so der Programmbeirat. Bereits in der Anlage des Studienprogramms sei eine klare Definition der Berufsfelder zu erkennen. Darüber hinaus werde über den Doctoral Track eine Verknüpfung von Masterstudium und Promotion ermöglicht, was allerdings nach Ansicht des Programmbeirats noch besser kommuniziert werden könne. Die vorhandenen Ressourcen werden als angemessen und ausreichend bewertet. Hinsichtlich der Qualitätsentwicklung werden ausreichend Feedback-Möglichkeiten zur Verfügung gestellt und genutzt. Es wird angeregt, den Zeitpunkt der Lehrveranstaltungsevaluation so zu wählen, dass eine direkte Umsetzung des Feedbacks ermöglicht wird. Der Programmbeirat bewertet die vorgelegte Begründung zur Änderung des akademischen Abschlussgrades zum Master of Science (M.Sc.) als hinreichend nachvollziehbar und befürwortet diese. In diesem Zusammenhang diskutiert der Programmbeirat die Herausforderung der unterschiedlichen methodischen Vorbildung der Studienanfänger_innen. Er schlägt daher vor, die Vorbereitung und die Kommunikation der Studienanforderungen zu optimieren. Dies umfasst ein Überdenken der Anforderungen der Konsekutivitätsprüfung, die Kommunikation des Selbstverständnisses von Theorie-, Methoden- und Praxisorientierung und das Angebot von Vorbereitungskursen auf den Master.

                                                                            Im Rahmen der formalen Prüfung des Modulhandbuchs fällt auf, dass in keinem Modul wurde für die Vorbereitung und Erarbeitung von Prüfungsleistung(en) ein separater Workload ausgewiesen wurde.

                                                                            Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                                                                            • Es wird geprüft, ob Vorabzulassungen (Besten-Quote) zum WS 17/18 rechtlich möglich und umsetzbar sind und ob die Fächerliste zur Konsekutivitätsprüfung angepasst werden kann.
                                                                            • Eine inhaltliche Anpassung der Vorbereitungskurse auf Themen des Major Business Development sowie eine infrastrukturelle Aufstockung (Anzahl der Kurse sowie Anzahl der Teilnehmer) soll mit den zuständigen Einrichtungen geprüft werden. Darüber hinaus wird für das Methoden-Modul im Modulhandbuch ausgewiesen, welche Vorkenntnisse erforderlich sind und wie diese ggf. erworben werden können.
                                                                            • Studienprogrammverantwortliche der Fakultät erarbeiten im Rahmen der Studienkommission eine Lösung, wie mit der Ausweisung des Workloads umgegangen wird und wie gegenüber den Studierenden Transparenz hierüber hergestellt werden kann.“
                                                                             

                                                                            Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                                            Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 28.11.2016 dem Major Management & Business Development (M.Sc) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                            MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 23.08.2017.

                                                                            Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                            7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023

                                                                            Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Master "Management & Business Development (M.Sc.)"

                                                                            Master "Management & Data Science (M.Sc.)"

                                                                            Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Master "Management & Data Science (M.Sc.)"

                                                                            Profil des Studienprogramms                    

                                                                            Das Studium des Major Management & Data Science befähigt die Studierenden große und komplexe Datenbestände zu analysieren und zu interpretieren. Wichtiger Bestandteil des Studienprogramms sind die hierzu erforderlichen Methoden (Maschinelles Lernen, Netzwerkanalyse, statistische Modellbildung) und Technologien (Speicherkonzepte, Programmierumge-bungen, Softwaretools). Darüber hinaus setzen sich die Studierenden intensiv mit den unternehmerischen und gesellschaftlichen Chancen (Geschäftsmodelle des Data Science) und Risiken (geeignete Privacy Ansätze, ethische Rahmenbedingungen) von Big Data auseinander.
                                                                            Das Studienprogramm richtet sich an Studierende, die in Data Science Projekten in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen Verantwortung übernehmen wollen, oder an der verantwortungsvollen Entwicklung von Data Science Strategien mitwirken werden.
                                                                            Der Major wird in englischer Sprache durchgeführt, ist attraktiv für ausländische Studierende und bereitet auf ein international geprägtes berufliches Umfeld vor.

                                                                            Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                                            Leuphana Internet

                                                                            Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

                                                                            Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                                             
                                                                            • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                                                            • School: Graduate School
                                                                             
                                                                             

                                                                            Grund der Qualitätsprüfung

                                                                            Reakkreditierung des Major Management & Data Science (M.Sc.)

                                                                            Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                                             
                                                                            Termin des Kick-off Treffens: 29.09.2014
                                                                            Programmordner (Selbstdokumentation): 24.06.2015
                                                                            Termin der Sitzung des Programmbeirates: 21.07.2015
                                                                            Termin des Entwicklungsgesprächs:  14.10.2015
                                                                            Vergabe des Qualitätssiegels: 13.04.2016

                                                                            Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                            Wissenschaft und Forschung:

                                                                            • Prof. Dr. Arno Scharl,
                                                                              MODUL University Vienna
                                                                            • Prof. Dr. Mark Hoogedorn ,
                                                                              VU University Amsterdam
                                                                             

                                                                              Arbeitsmarkt:

                                                                              • Nils Grabbert ,
                                                                                VP Data Science, NumberFour AG, Berlin

                                                                              Studierende:

                                                                              • Katharina Stech,
                                                                                Leuphana Bachelor: Major BWL, Minor, E-Business; Leuphana Universität Lüneburg
                                                                               
                                                                              Grundlage der Bewertung 
                                                                              • Programmordner inkl. Anhänge
                                                                              • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                                                                • Studienprogrammverantwortliche/r
                                                                                • Lehrende
                                                                               

                                                                              Ergebnis der Prüfung

                                                                              All in all, the members of the Advisory Board approve of the study program. The objectives and learning outcomes correspond to both professional and scientific standards.
                                                                              For the potential development of a unique selling point, the Advisory Board recommends checking on how the Data Science courses are linked to the modules of the Management Studies. Moreover, the board suggests to systematically building up a subject-related company network for bundling business contacts, coordinating placements, raising special funding and distributing research topics.

                                                                              Currently, the program is designed for two target groups: a) students with a business back-ground and b) students with a technology background. The Advisory Board recommends to gather experience within the first year and to evaluate the two-fold objectives of the study program with the two different target groups and different backgrounds of the students.

                                                                              According to the Advisory Board, the sequel of the modules makes sense. The board par-ticularly acknowledges the importance and inclusion of practical work, which they perceive as very important. With regard to further development of the curriculum, the advisory board suggests including the programming language python in the study program and dedicating one of the two elective modules in the third semester exclusively to the analysis of unstruc-tured data.

                                                                              All in all, the Advisory Board approves of the resources, the funds and facilities - even though the means and technical equipment might be improved to keep up-to-date.

                                                                               

                                                                              Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                                                              Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                                                              1. Zu den Management Studies wird ein jährlicher Qualitätszirkel eingerichtet, der im Vorfeld der Studienkommission stattfinden soll. Dort werden die Lehrenden zusammen mit Studierenden über die Bezüge zwischen den Management Studies und den Major beraten.
                                                                              2. Um im Zulassungsverfahren nachsteuern zu können, ist eine Überprüfung der Zugangs- und Zulassungskriterien von zentraler Bedeutung. Die Liste der konsekutiven Fächer (Zugangsordnung) wird inhaltlich in Bezug auf die Anforderungen des Masters spezifiziert.
                                                                              3. Um die Anforderungen des Studienprogramms für die Studierenden transparenter zu machen, wird die Studienprogrammbeschreibung auf der Webseite angepasst.
                                                                              4. Die Heterogenität der Studierenden wird im Rahmen der Qualitätszirkel thematisiert und bewertet.
                                                                              5. Studierende aus rein englischsprachigen Studienprogrammen werden dazu aufgefordert, die Leuphana hinsichtlich nicht-deutschsprachiger Barrierefreiheit zu bewerten.
                                                                              6. Weitere Programmiersprachen wie Python werden im Rahmen von extra-curricularen Angeboten, wie z. B. Vorkursen (ohne CP), erprobt und implementiert.
                                                                              7. Innerhalb der Wahlmodule im 3. Semester werden Themen wie „semantic web” oder „unstructured data” in den Modulbeschreibungen sichtbar gemacht.
                                                                              8. Es wird angestrebt, Unternehmenskontakte innerhalb des Major zu sammeln und für weiterführende Kooperationen zu nutzen. Zu diesem Zweck wird ein Antrag zur Förderung eines Unternehmensnetzwerkes beim Stifterverband der deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Professional School gestellt.
                                                                               

                                                                              Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                                              Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 12.02.2016 dem Major Management & Data Science (M.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                              MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 30.05.2018.

                                                                              Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                              7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2021

                                                                              Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Master "Management & Data Science (M.Sc.)"

                                                                              Master "Management & Engineering (M.Sc.)"

                                                                              Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Master "Management & Engineering (M.Sc.)"

                                                                              Profil des Studienprogramms                    

                                                                              Das Studienprogramm Management & Engineering wird seit dem Wintersemester 2008/09 an der Leuphana Graduate School angeboten. Es zielt auf die Kompetenzvermittlung in Bezug auf interdisziplinäre Aufgabenstellungen aus den Bereichen Technik, Management und Betriebswirtschaft. Das vertiefte Verständnis des „Engineering“ in unterschiedlicher Ausprägung wird als zentraler Erfolgsfaktor für das Management von Industrieunternehmen gesehen. Zusammen mit den übergreifenden Studienelementen der Management Studies und dem Komplementärstudium spiegelt das Studienprogramm somit das interdisziplinäre Studienmodell der Leuphana Graduate School wider. Im Mittelpunkt des Master Management & Engineering steht die Behandlung von Wechselbeziehungen zwischen Management und Technik sowie die Vermittlung eines grundlegenden und umfassenden Managementverständnisses modernen Zuschnitts. Es werden zwei mögliche Vertiefungsrichtungen angeboten. Der Schwerpunkt „Materials & Engineering (ME)“ qualifiziert die Absolvent_innen für die Schnittstelle Entwicklung/Management und fokussiert auf die Werkstoffrelevanz, die in der Entwicklung von neuen Produkten und Materialien eine entscheidende Rolle spielt sowie die Vernetzung innerhalb der Produktion bei gleichzeitiger Betrachtung der Managementebene. Die Vertiefungsrichtung Produktionstechnik (PT) ist auf die Gestaltung und das Management von Systemen der industriellen Produktion ausgerichtet. Hier stehen Themen der Produktionstechnik sowie des Technologiemanagements im Mittelpunkt. Beide Schwerpunkte bereiten die Studierenden auf die Forschung in den entsprechenden Fachgebieten vor.

                                                                              Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                                              Leuphana Internet

                                                                              Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                                       

                                                                              Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                                               
                                                                              • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                                                              • School: Graduate School
                                                                               
                                                                               

                                                                              Grund der Qualitätsprüfung

                                                                              Reakkreditierung des Master Management & Engineering (M.Sc.)

                                                                              Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                                               
                                                                              Termin des Kick-off Treffens: 13.09.2016
                                                                              Programmordner (Selbstdokumentation): 10.08.2017
                                                                              Termin der Sitzung des Programmbeirates: 17.08.2017
                                                                              Termin des Entwicklungsgesprächs: 04.10.2017
                                                                              Vergabe des Qualitätssiegels: 21.11.2017

                                                                              Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                              Wissenschaft und Forschung:

                                                                              • Prof. Dr.-Ing. habil. Jean Pierre Bergmann,
                                                                                Fachgebietsleiter Fertigungstechnik / Komm. Leiter des Fachgebietes Fabrikbetrieb, TU Ilmenau
                                                                              • Prof. Dr.-Ing. habil. Sandra Klinge,
                                                                                Juniorprofessorin für Computational Mechanics, TU Dortmund
                                                                               
                                                                                 

                                                                                  Arbeitsmarkt:

                                                                                  • Dipl.-Ing. Peter Jeroschewski,
                                                                                    General Manager Power Electronics R&D Center, Panasonic Industrial Devices Europe GmbH

                                                                                  Studentische/r Vertreterin:

                                                                                  • Sarah Frank,
                                                                                    Studentin des Master Management & Engineering, Graduate School an der Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                   
                                                                                  Grundlage der Bewertung 
                                                                                  • Programmordner inkl. Anhänge
                                                                                  • Vor-Ort-Gespräche des Programmbeirats mit folgenden Personen/Gruppen:
                                                                                    • Programmbeauftragter
                                                                                    • Lehrende
                                                                                    • Studierende
                                                                                   

                                                                                  Ergebnis der Prüfung

                                                                                  Der Programmbeirat hebt hervor, dass die Leuphana mit dem Master Management & Engineering ein Masterprogramm anbietet, welches Bachelorabsolvent_innen mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Erststudium (bspw. BWL) die seltene Möglichkeit eröffnet, einen technischen und interdisziplinären Master zu studieren. Die Qualifikationsziele des Master Management & Engineering entsprechen – gemessen an den Wirtschaftsingenieurwissenschaften - den fachwissenschaftlichen Standards. Das Verhältnis von Management- und Technikausbildung ist nach Einschätzung des Programmbeirats ausgewogen abgebildet. Der Managementanteil sollte jedoch nicht weiter erhöht werden. Aufgrund ihrer unterschiedlichen disziplinären Herkunft ist die Gruppe der Studierenden sehr heterogen zusammengesetzt, was eine transparente Kommunikation der Anforderungen in allen Modulen erforderlich macht. Durch eine Optimierung der Brücken-/Vorbereitungskurse sollen Redundanzen im Curriculum reduziert werden und die Anschlussfähigkeit insbesondere für Studierende mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Erststudium weiterhin gegeben sein. Das Niveau im Schwerpunkt Materials & Engineering dürfe nicht darunter leiden, dass Studierende ohne ingenieurwissenschaftliche Vorkenntnisse diesen Schwerpunkt belegen. Das Studium ermögliche den Absolvent_innen einen guten und qualifizierten Berufseinstieg insbesondere als Wirtschaftsingenieur_in z.B. in der Automobil-, Zulieferer- und Luftfahrtindustrie. Mit Blick auf die Forschungsorientierung des Masterprogramms spricht sich der Programmbeirat für eine stärkere Verknüpfung von Forschungsaktivitäten mit der Lehre und für eine Förderung wissenschaftlicher Karrierewege der Absolvent_innen aus. Darüber hinaus solle ein ausgewogeneres Verhältnis zw. Master-Arbeiten in Industrieunternehmen und Arbeiten am Institut mit Anbindung an Forschungsvorhaben angestrebt werden.  Die Passung einzelner Module zum Gesamtqualifikationsziel sowie die Qualität der Modulbeschreibungen werden diskutiert und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Des Weiteren hinterfragt der Programmbeirat das Verhältnis von Simulation zu experimenteller Validierung im Curriculum kritisch. Hinsichtlich der Angebote zur Internationalisierung würdigt der Programmbeirat die vorhandenen Möglichkeiten für Studierende Auslandserfahrungen zu sammeln und sieht gleichzeitig ein Entwicklungspotential für Angebote im englischsprachigen Ausland. Die aktuelle personelle Ausstattung wird vom Programmbeirat als gut beurteilt. Dieses Niveau der Lehrversorgung sollte auch mit Blick auf mögliche mittelfristige Engpässe aufrechterhalten werden. Grundsätzlich bestätigt der Programmbeirat, dass die Ergebnisse der letzten Akkreditierung sowie die Daten aus dem Leuphana Qualitätsmanagement hinreichend bei der Programmentwicklung berücksichtigt werden, empfiehlt jedoch eine intensivere Nutzung der Lehrveranstaltungsevaluation und eine konsequente Verfolgung von Maßnahmen aus den Qualitätszirkeln. Ausblickend wird die Idee einer Vernetzung mit dem Master Data Science diskutiert und vom Programmbeirat prinzipiell positiv bewertet.

                                                                                  Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                                                                  Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                                                                                  - Einführung eines Wahlmoduls zum WiSe 18/19 an der Stelle des Pflichtmoduls „Grundlagen der Ingenieurwissenschaften“ für Studierende mit einem ingenieurwissenschaftlichen Bachelorabschluss. Für Studierende mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorabschluss soll das Modul verpflichtend bleiben.
                                                                                   - Konzeption und Durchführung einer Auftaktveranstaltung zum WiSe 18/19 mit Lehrenden und Studierenden, in der u.a. die jeweiligen Forschungsschwerpunkte der Lehrenden vorgestellt werden.
                                                                                   - Zum WiSe 19/20 soll eine Ausweitung des Lehrforschungsprojektes geprüft werden.
                                                                                   - Streichung des Modulteils Photonic Systems und Prüfung einer Erweiterung der nichtlinearen Regelungstechnik auf 4 SWS zum WiSe 18/19.
                                                                                   - Für einige genannte Module soll die Modulverantwortung zum WiSe 18/19 erneut geprüft und die Modulbeschreibungen entsprechend den Anmerkungen des Beirates präzisiert werden. Zusätzlich sollen die Module „Ausgewählte Themen des Technologiemanagements“ und „Ausgewählte Themen des Industrial Engineering“ unbenannt werden, um diese von den Wahlmodulen abzugrenzen (z.B. in „Technologiemanagement“).
                                                                                   - Es wird die Umstellung des Schwerpunktes „Materials & Engineering“ auf die Lehr- und Prüfungssprache Englisch zum WiSe 19/20 geprüft. Hierbei sind die Auswirkungen auf das Zulassungsverfahren sowie die Möglichkeit, Produktionstechnik und Materials & Engineering als separate Masterprogramme zu entwickeln, abzuwägen.
                                                                                   - Das Team Q bereitet zusammen mit der Programmleitung und der Graduate School einen Aufruf an die Lehrenden vor, ihre Veranstaltungen im WiSe 17/18 sowie SoSe 18 im Master Management & Engineering evaluieren zu lassen. Ziel ist, in einem der nächsten Qualitätszirkel möglichst Rückmeldungen aus allen Veranstaltungen diskutieren zu können.

                                                                                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                                                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 21.11.2017 dem Master Management & Engineering (M.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                                  5 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2021

                                                                                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Master "Management & Engineering (M.Sc.)"

                                                                                  Master "Management & Finance and Accounting (M.Sc.)"

                                                                                  Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Master "Management & Finance and Accounting (M.Sc.)"

                                                                                  Profil des Studienprogramms                    

                                                                                  Das Masterstudienprogramm Management & Finance and Accounting ist ein anspruchsvolles Studienfeld für Studierende, die sich für die analytischen Prozesse innerhalb eines Unternehmens interessieren. Vermittelt werden betriebswirtschaftliche Handlungskompetenz für vielseitige und anspruchsvolle Führungsaufgaben nicht nur im Finanz- und Rechnungswesen, sondern auch in Beratungs- und Prüfungsunternehmen. Im Laufe des Masterstudiums wird dabei erarbeitet - insbesondere vor dem Hintergrund der letzten Finanzkrise – wie sich die betriebswirtschaftlichen Kerndisziplinen zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Probleme sozial verantwortlich und nachhaltig gestalten lassen, sodass die Unternehmen selbst und externe Interessengruppen gleichermaßen profitieren.

                                                                                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                                                  Leuphana Internet

                                                                                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

                                                                                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:
                                                                                  • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                                                                  • School: Graduate School
                                                                                   

                                                                                  Grund der Qualitätsprüfung

                                                                                  Reakkreditierung des Masterstudienprogramms Management & Financial Institutions (M.A.), Änderung des Programmnamens und der Abschlussbezeichnung in Management & Finance and Accounting (M.Sc.)

                                                                                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                                                   
                                                                                  Termin des Kick-off Treffens: 02.10.2015
                                                                                  Programmordner (Selbstdokumentation):14.06.2016
                                                                                  Termin der Sitzung des Programmbeirates:01.07.2016
                                                                                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 05.10.2016
                                                                                  Vergabe des Qualitätssiegels:28.11.2016

                                                                                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                                  Wissenschaft und Forschung:
                                                                                  • Prof. Dr. Alexander Bassen
                                                                                    Professur für BWL, FB Sozialökonomie, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Universität Hamburg
                                                                                   
                                                                                  • Prof. Dr. Inge Wulf
                                                                                    Abteilung für BWL, Institut für Wirtschaftswissenschaft, TU Clausthal

                                                                                  Arbeitsmarkt:

                                                                                  • Dr. Sören Abendroth
                                                                                    Mitglied des Vorstands, Sparkasse Mittelholstein AG, Rendsburg
                                                                                  • WP/StB Dipl.-Kffr. Astrid Nissen-Schmidt
                                                                                    Partnerin Assurance, Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg

                                                                                  Studentische Vertreter_innen:

                                                                                  • Pia Beecken
                                                                                    Studierende im Master Management & Financial Institutions, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                  • Timo Nannemann
                                                                                    Studierender im Major BWL, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                   
                                                                                  Grundlage der Bewertung 
                                                                                  • Programmordner inkl. Anhänge
                                                                                  • Vor-Ort Gespräche des Programmbeirats mit folgenden Personen/Gruppen:
                                                                                    • Lehrende
                                                                                    • Studierende
                                                                                    • Alumni
                                                                                    • Programmbeauftragter
                                                                                   

                                                                                  Ergebnis der Prüfung

                                                                                  Das Masterstudienprogramm Management & Finance and Accounting (M.Sc.) stellt eine Weiterentwicklung des Masterstudienprogramms Management & Financial Institutions (M.A.) dar. Die Mitglieder des Programmbeirates sprechen ein positives Urteil über das Studienprogramm und dessen Weiterentwicklung aus. Insbesondere das breit aufgestellte Modulangebot findet Zustimmung, da es den Studierenden ermöglicht, für verschiedenste Bereiche in Finance & Accounting ausgebildet zu werden. Mit der verhaltensorientierten und nachhaltigen Ausrichtung könne sich das Studienprogramm positiv von vergleichbaren Masterprogrammen anderer Universitäten abheben.

                                                                                  Zur konsequenten Umsetzung der für den Studiengang formulierten Ziele empfiehlt der Programmbeirat eine noch stärkere Integration von CSR (Corporate Social Responsibility) –Bezügen, IT-Themen (Big Data) und führungsrelevanten Inhalten. Die Banking-Module seien dagegen zu dominant. Um etwaige Redundanzen mit den Bachelormodulen zu vermeiden, empfiehlt der Programmbeirat die Inhalte zu überdenken und zu prüfen, ob ersatzweise Corporate Finance-Inhalte perspektivisch integriert werden können. Englischsprachige Lehrangebote werden vom Programmbeirat ausdrücklich begrüßt und es wird empfohlen, langfristig möglichst alle Module in englischer Sprache anzubieten.

                                                                                  Die Mitglieder des Beirates bewerten fundierte methodische Grundlagen als zwingend notwendig, sowohl für den qualifizierten Berufseinstieg als auch für ein anschließendes Promotionsstudium in Finance & Accounting. Daher wird die stärkere Methodenorientierung des Studienprogramms, unter anderem durch die Verankerung des Methoden-Moduls im ersten Semester, und die Änderung des akademischen Abschlussgrades zu Master of Science (M.Sc.) befürwortet. Der Programmbeirat betont, dass vor dem Hintergrund dieser Entwicklung Zugänge zu fachspezifischen elektronischen Datenbanken bzw. Journals oder Statistik- bzw. Analyse-Programmen für empirische Forschung in den Disziplinen Finance & Accounting unerlässlich sind und empfiehlt nachdrücklich eine solide Bereitstellung.

                                                                                  Zur Gewährleistung einer soliden Durchführung des Studienprogramms sollte die langfristige Personalplanung im Hinblick auf die professorale Versorgung sichergestellt und die Abdeckung neuer Themenfelder wie CSR und Behavioral Finance berücksichtigt werden.

                                                                                  Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                                                                  Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                                                                  • Ein Bank-spezifisches Modul wird inhaltlich umgestaltet und auf Masterniveau angehoben. Dafür wird die Beschreibung des Moduls in myStudy angepasst. Diese Anpassung erfolgt im Nachgang zu einem Gespräch mit dem Modulverantwortlichen.
                                                                                  • Zur curricularen Profilschärfung wird von den Programmverantwortlichen ein Konzept mit folgenden Themenfeldern erarbeitet und abgestimmt:
                                                                                    • Inhaltliche Bezüge zu CSR / Diversität
                                                                                    • Verankerung von IT-Inhalten (z.B. Big Data)
                                                                                    • Kontinuierlicher Ausbau von Corporate Finance-Inhalten anstelle von Banking
                                                                                    • Erhöhung des Anteils englischsprachiger Module des Studienprogramms
                                                                                    • Vermittlung führungsrelevanter Kenntnisse und Fähigkeiten im Studienprogramm
                                                                                    • Personalentwicklung / Stellenplanung für das Studienprogramm in Bezug auf die inhaltlichen Schwerpunkte
                                                                                    • Ausstattung mit Lern- und Forschungsressourcen wie Journals, Datenbanken, etc. (Bedarfsplanung, Kostenkalkulation)
                                                                                    • Prozess zum intensiveren Austausch zwischen den Lehrenden zur Abstimmung von Modulinhalten und der transparenten Workloadverteilung

                                                                                  Auf Grundlage dieses Konzepts wird das Studienprogramm in den kommenden Jahren weiterentwickelt. Um ein professionelles externes Feedback zur Schärfung des Studienprofils zu erhalten, soll spätestens 2022 eine beratende Sitzung des Programmbeirats stattfinden.

                                                                                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                                                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 28.11.2016 dem Studienprogramm Management & Finance and Accounting (M.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                                  MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 15.06.2017.

                                                                                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                                  7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023

                                                                                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Master "Management & Finance and Accounting (M.Sc.)"

                                                                                  Master "Management & Human Resources (M.Sc.)"

                                                                                  Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Master "Management & Human Resources (M.Sc.)"

                                                                                  Profil des Studienprogramms                    

                                                                                  Übergeordnetes Ziel des Masterstudiengangs Management & Human Resources ist es, die Studierenden als gestalterisch-beratende HR-Business-Partnerinnen und -Partner auszubilden, die von den Zielen des Unternehmens ausgehen und konsequent in umsetzbaren Lösungen denken und handeln.

                                                                                  Im Studienprogramm ergänzen sich Praxisorientierung und wissenschaftlicher Anspruch, indem Fragestellungen der Human Resources (HR) konsequent interdisziplinär – aus Sicht der BWL, der Psychologie und des Rechts – untersucht werden. Die Studierenden lernen, einen ganzheitlichen Blick einzunehmen und ethische, Diversity-orientierte oder interkulturelle Aspekte zu integrieren. Zudem werden ihnen Schlüsselqualifikationen (z.B. systemische Beratungskompetenzen, Gesprächs-, Interview- und Verhandlungstechniken) integrativ vermittelt. Da HR-Managerinnen und -Manager zunehmend auch international agieren, wird der internationale und interkulturelle Aspekt von HR-Aufgaben besonders hervorgehoben. Das Human Resources Management wird dabei als zentrale Managementaufgabe und Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg verstanden.

                                                                                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                                                  Leuphana Internet

                                                                                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

                                                                                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                                                   
                                                                                  • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften
                                                                                  • School: Graduate School
                                                                                   
                                                                                   

                                                                                  Grund der Qualitätsprüfung

                                                                                  Reakkreditierung des Studienprogramms Management & Human Resources (M.A.), Änderung der Abschlussbezeichnung von M.A. auf M.Sc.

                                                                                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                                                   
                                                                                  Termin des Kick-off Treffens: 9.11.2015
                                                                                  Programmordner (Selbstdokumentation):30.05.2016
                                                                                  Termin der Sitzung des Programmbeirates:24.06.2016
                                                                                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 29.09.2016
                                                                                  Vergabe des Qualitätssiegels:28.11.2016

                                                                                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                                  Wissenschaft und Forschung:

                                                                                  • Prof. Dr. Christian Burmann
                                                                                    Inhaber des Lehrstuhls für innovatives Markenmanagement (LiM), Universität Bremen
                                                                                  • Prof. Dr. Andrea Gröppel-Klein
                                                                                    Lehrstuhl für BWL, insb. Marketing, Universität des Saarlandes; Direktorin des Instituts für Konsum- und Verhaltensforschung
                                                                                  • Prof. Dr. Florian Schramm
                                                                                    Leiter des Zentrums für Personalforschung, Universität Hamburg

                                                                                  Wirtschaft und Berufspraxis:

                                                                                  • Thomas Sindemann
                                                                                    Managing Partner/Geschäftsführer, Infront Consulting & Management GmbH, Hamburg
                                                                                  • Angela Titzrath
                                                                                    Investor, Advisor, Business Angel and Non Executive Board Member, Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Hamburg

                                                                                  Studentische/r Vertreter/in:

                                                                                  • Laura Boß
                                                                                    Studentin Major BWL, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                  • Luise Miklis
                                                                                    Studentin Master Management & Marketing, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                  • Kathrin Achterwinter
                                                                                    Studentin Major BWL, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                  • Katrin Török
                                                                                    Studentin Master Management & Human Resources, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                   
                                                                                  Grundlage der Bewertung 
                                                                                  • Programmordner inkl. Anhänge
                                                                                  • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                                                                    • Lehrende
                                                                                    • Programmbeauftragte
                                                                                   

                                                                                  Ergebnis der Prüfung

                                                                                  Die Mitglieder des Programmbeirats stimmen darin überein, dass die Qualifikationsziele und Lernergebnisse des Studienprogramms den aktuellen fachwissenschaftlichen Standards entsprechen. In der Diskussion entstand die Frage, ob die Heterogenität der Studierenden hinsichtlich ihrer Vorkenntnisse Herausforderungen in Bezug auf die angestrebten Qualifikationsziele berge. Zusammenfassend stellt der Programmbeirat jedoch fest, dass die unterschiedlichen Kompetenzprofile der Studierenden besondere Chancen in Bezug auf die Interdisziplinarität des Studienprogramms mit sich bringen. In Verbindung mit den inhaltlichen Komponenten des Programms aus BWL, Recht und Psychologie werden auf diese Weise die Themenfelder und Berührungspunkte der Berufspraxis widergespiegelt. Um die Heterogenität der Studierenden zu erhalten und einen bestmöglichen Umgang damit zu gewährleisten, sollten die Vorbereitungskurse und Einführungsveranstaltungen als „Brücken“ für die Studierenden ergänzt und erweitert werden. Die an der Leuphana vorhandene Infrastruktur und die personellen Ressourcen werden als ausreichend angesehen, um eine angemessene Umsetzung des Curriculums zu gewährleisten. Der Aufbau des Curriculums erscheint insgesamt geeignet, die beschriebenen Ziele und Lernergebnisse zu erreichen. Zur verbesserten Kommunikation empfiehlt der Programmbeirat eine weitere Schärfung der Modulbeschreibungen sowie eine klare Benennung der gelehrten Methoden. Inhaltlich rät der Programmbeirat das Thema „Organisation“ zeitgemäß im Curriculum zu verankern und das Thema „Digitalisierung“ perspektivisch aufzunehmen. Durch die inhaltliche Ausrichtung des Programms und den möglichen Kompetenzerwerb bestehen gute Voraussetzungen für einen qualifizierten Berufseinstieg sowie eine weiterführende wissenschaftliche Karriere (bspw. Promotion). Einer Änderung des Abschlussgrades zum Master of Science aufgrund der neuen zusätzlichen Fokussierung auf forschungsorientierte Methoden stimmt der Programmbeirat ohne Einschränkung zu. Die Auflagen und Empfehlungen aus der ersten Akkreditierung wurden vollständig umgesetzt und mit der inhaltlichen Umstrukturierung eine gelungene Weiterentwicklung des Studienprogramms erreicht.
                                                                                  Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                                                                  Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                                                                  • Bereits zum WiSe 16/17 wird eine Veranstaltung zum Thema „HR-Organisation und HR-Prozesse in global agierenden Unternehmen“ angeboten.
                                                                                  • Es werden Lösungsansätze entwickelt, um das Thema Digitalisierung stärker als Inhalt in Lehrveranstaltungen aufzunehmen.
                                                                                  • Zur klareren Kommunikation werden die Modulbeschreibungen hinsichtlich der gelehrten Methoden überarbeitet, im Zuge dessen die erforderlichen Vorkenntnisse je Modul ausgewiesen und darüber informiert, wie diese ggf. erworben werden können. Außerdem wird daran gearbeitet, wie der Informationsgehalt der Transcript of Records verbessert werden kann.
                                                                                  • Es wird geprüft, welche methodischen Lehrveranstaltungen in englischer Sprache angeboten werden können.
                                                                                  • Eine beratende Programmbeiratssitzung soll in ca. vier Jahren (2020) stattfinden.
                                                                                   

                                                                                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                                                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 28.11.2016 dem Studienprogramm Management & Human Resources das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                                  MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 23.08.2017.

                                                                                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                                  7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023

                                                                                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Master "Management & Human Resources (M.Sc.)"

                                                                                  Master "Management & Marketing (M.Sc.)"

                                                                                  Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Master "Management & Marketing (M.Sc.)"

                                                                                  Profil des Studienprogramms                    

                                                                                  Der Bereich des Marketing ist durch den verschärften Wettbewerb im Zeitalter der Globalisierung vor große Herausforderungen gestellt, die nur mit einer systematischen, auf umfassender Analyse beruhenden und strategisch ausgerichteten Herangehensweise zu bewältigen sind. Hierfür werden sowohl auf Unternehmensseite als auch auf Seiten der Marketing-Dienstleistungen (Marktforschung, Werbung, Beratung) Spezialist_innen gebraucht, die umfassende Kenntnisse aufweisen und sich Innovationen proaktiv stellen. Das Studienprogramm Management & Marketing greift diese veränderten Marktbedingungen und Anforderungen auf.

                                                                                  Inhaltlich und methodisch zielt das Studienprogramm darauf ein tiefgreifendes Verständnis der Position der Verbraucher_innen in Gesellschaft und Wirtschaft zu vermitteln sowie durch optimierte Forschungsansätze eine verbesserte Kommunikation der Werbetreibenden zu ermöglichen. Als eines von sechs Studienprogrammen im Bereich Management & Entrepreneurship verknüpft das Studienprogramm Management & Marketing aktuelle Forschungserkenntnisse mit relevanten Praxisfragen rund um marktrelevante Themen und bereitet somit Studierende gezielt auf eine Karriere sowohl im Wissenschaftsbereich als auch in der Praxis vor.

                                                                                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                                                  Leuphana Internet

                                                                                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

                                                                                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                                                   
                                                                                  • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften 
                                                                                  • School: Graduate School
                                                                                   
                                                                                   

                                                                                  Grund der Qualitätsprüfung

                                                                                  Reakkreditierung des Studienprogramms Management & Marketing (M.A.),
                                                                                  Änderung der Abschlussbezeichnung von M.A. auf M.Sc.

                                                                                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                                                   
                                                                                  Termin des Kick-off Treffens: 09.11.2015
                                                                                  Programmordner (Selbstdokumentation): 31.05.2016
                                                                                  Termin der Sitzung des Programmbeirates:24.06.2016
                                                                                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 29.09.2016
                                                                                  Vergabe des Qualitätssiegels: 28.11.2016

                                                                                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                                  Wissenschaft und Forschung:

                                                                                  • Prof. Dr. Christian Burmann
                                                                                    Inhaber des Lehrstuhls für innovatives Markenmanagement (LiM), Universität Bremen
                                                                                  • Prof. Dr. Andrea Gröppel-Klein
                                                                                    Lehrstuhl für BWL, insb. Marketing, Universität des Saarlandes; Direktorin des Instituts für Konsum- und Verhaltensforschung
                                                                                  • Prof. Dr. Florian Schramm
                                                                                    Leiter des Zentrums für Personalforschung, Universität Hamburg

                                                                                  Wirtschaft und Berufspraxis:

                                                                                  • Thomas Sindemann
                                                                                    Managing Partner/Geschäftsführer, Infront Consulting & Management GmbH, Hamburg
                                                                                  • Angela Titzrath
                                                                                    Investor, Advisor, Business Angel and Non Executive Board Member, Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Hamburg

                                                                                  Studentische/r Vertreter/in:

                                                                                  • Laura Boß
                                                                                    Studentin Major BWL, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                  • Luise Miklis
                                                                                    Studentin Master Management & Marketing, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                  • Kathrin Achterwinter
                                                                                    Studentin Major BWL, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                  • Katrin Török
                                                                                    Studentin Master Management & Human Resources, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                   
                                                                                  Grundlage der Bewertung 
                                                                                  • Programmordner inkl. Anhänge
                                                                                  • Gespräche mit folgenden Personengruppen im Rahmen von Vor-Ort Gesprächen:
                                                                                    • Lehrende
                                                                                    • Programmbeauftragte
                                                                                   

                                                                                  Ergebnis der Prüfung

                                                                                  Bei der Bewertung des Studienprogramms hebt der Programmbeirat das besondere Differenzierungspotenzial des Programms hervor. Durch die vielen spezifischen Modulinhalte werde es den Studierenden ermöglicht, ein individuelles Kompetenzprofil im Bereich Marketing zu erwerben. Nach der Ansicht des Programmbeirats könnte insbesondere die mögliche psychologische Ausrichtung als ein Merkmal des Studienprogramms deutlicher nach außen kommuniziert werden. Zum Aufbau eines weiteren thematischen Schwerpunkts empfiehlt der Beirat, Aspekte der Digitalisierung als Querschnittsthema in das Programm zu integrieren. Hinsichtlich der Methodenausbildung plädiert der Programmbeirat für eine stärkere Gewichtung der quantitativen gegenüber den qualitativen Methoden, da erstere in Forschung und Praxis mehr Know-How verlangten. Eine enge Abstimmung der Lehrenden untereinander sei dringend erforderlich, um eine inhaltlich optimale Gestaltung des Programms zu gewährleisten, um aussagekräftige Modulbeschreibungen zu formulieren (konkrete Benennung der Methoden, Schärfung der Modultitel) und um die Gewichtung qualitativer und quantitativer Methoden im Curriculum zu steuern. Neben der verbesserten Kommunikation nach innen sollte auch die Kommunikation nach außen z.B. durch detailliertere Informationen auf der Abschlussdokumentation optimiert werden.

                                                                                  Die beschriebenen Qualifikationsziele und Lernergebnisse entsprechen nach Einschätzung des Programmbeirats insgesamt den aktuellen fachwissenschaftlichen Standards und könnten mit dem curricularen Aufbau des Programms und den Inhalten der einzelnen Module erreicht werden. Durch das spezielle Profil des Studienprogramms Management & Marketing sei zu erwarten, dass den Studierenden sowohl ein qualifizierter Berufseinstieg, als auch eine weiterführende wissenschaftliche Karriere bzw. die Promotion ermöglicht werde. Die inhaltliche Neustrukturierung und die Änderung des Abschlussgrades (Master of Science) habe dafür gute Voraussetzungen geschaffen. Im Hinblick auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen und die räumliche Ausstattung bilden vor allem die an der Leuphana vorhandenen Labore (z.B. das Blickbewegungslabor) gute Lehr- und Lernvoraussetzungen. Bezüglich der personellen Ressourcen empfiehlt der Beirat eine ausgewogene Verteilung der Abschluss-Arbeiten auf die Lehrenden, um Überbelastungen zu vermeiden. Rückblickend auf die Auflagen und Empfehlungen der vorangegangenen Akkreditierung wurde festgehalten, dass diese vollständig umgesetzt sind und im Zuge der Reakkreditierung eine erneute Weiterentwicklung und Profilschärfung des Programms stattgefunden hat.

                                                                                  Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                                                                  Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                                                                  • Für eine regelmäßig stattfindende Abstimmung der Modulverantwortlichen und Lehrenden über die einzelnen Modulinhalte wird ein langfristiges Konzept entwickelt.
                                                                                  • Die Gewichtung der Methoden wird im Professorium grundlegend diskutiert und die methodische Ausrichtung für das Studienprogramm beschrieben.
                                                                                  • Das Thema Digitalisierung soll zukünftig verstärkt in das Curriculum integriert werden.
                                                                                  • Zur weiteren Schärfung des Studienprofils werden die Modulbeschreibungen sowie das Transcript of Records überarbeitet und im Zuge dessen auch die erforderlichen Vorkenntnisse je Modul ausgewiesen.
                                                                                  • Um zeitweilige Überbelastungen der Lehrenden zu vermeiden, wird eine Gleichverteilung von Abschlussarbeiten auf das Lehrpersonal angestrebt.
                                                                                   

                                                                                  Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                                                  Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 28.11.2016 dem Studienprogramm Management & Marketing (M.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                                  MaßnahmenumsetzungErfüllt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 23.08.2017.

                                                                                  Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                                  7 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2023

                                                                                  Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Master "Management & Marketing (M.Sc.)"

                                                                                  Master "Nachhaltigkeitswissenschaft - Sustainability Science (M.Sc.)"

                                                                                  Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Master "Nachhaltigkeitswissenschaft - Sustainability Science (M.Sc.)"

                                                                                  Profil des Studienprogramms                    

                                                                                  Der Master Nachhaltigkeitswissenschaft - Sustainability Science (M.Sc.) bietet ein interdisziplinäres Studium mit individueller Vertiefung in den Nachhaltigkeitsnatur- oder Nachhaltigkeitshumanwissenschaften. Ziel ist eine disziplinär fundierte und zugleich interdisziplinär ausgewogene Betrachtung sozial-ökologischer Systeme. Aus der Perspektive der Nachhaltigkeitsnaturwissenschaften werden die materiellen Prozesse in den Blick genommen, welche die stofflichen und energetischen Grundlagen von Übernutzung und Verschwendung bilden und Lösungsansätze in Richtung nachhaltige Nutzung entwickeln. In komplexen sozial-ökologischen Systemen sind diese materiellen Prozesse eng mit wirtschaftlichen, rechtlichen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen sowie mit den Strategien und Praktiken gesellschaftlicher Akteure verzahnt. Diese immateriellen Voraussetzungen und Bedingungen von Problemen durch nicht-nachhaltiges Handeln sowie deren Bearbeitung sind Gegenstand der Nachhaltigkeitshumanwissenschaften. Der zentrale Integrationsbereich des Studienprogramms erweitert die disziplinären Angebote im zweiten und dritten Semester um eine fächerübergreifende und problembezogene Perspektive: Hier werden die beiden Vertiefungsrichtungen in transdisziplinären Modulen mit Projektstudiumscharakter zusammengeführt.

                                                                                  Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                                                  Leuphana Internet

                                                                                  Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

                                                                                  Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                                                   
                                                                                  • Fakultät: Nachhaltigkeit
                                                                                  • School: Graduate School
                                                                                   
                                                                                   

                                                                                  Grund der Qualitätsprüfung

                                                                                  Reakkreditierung des Master Nachhaltigkeitswissenschaft - Sustainability Science (M.Sc.)

                                                                                  Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                                                   
                                                                                  Termin des Kick-off Treffens: 30.08.2017
                                                                                  Programmordner (Selbstdokumentation): 04.04.2018
                                                                                  Termin der Sitzung des Programmbeirates: 12./13.04.2018
                                                                                  Termin des Entwicklungsgesprächs: 18.10.2018
                                                                                  Vergabe des Qualitätssiegels: 15.11.2018

                                                                                  Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                                  Wissenschaft und Forschung:

                                                                                  • Prof. Dr. Claudia Pahl-Wostl,
                                                                                    Professorin für Ressourcenmanagement, Universität Osnabrück
                                                                                  • Prof. Dr. Thomas Potthast,
                                                                                    Professor für Ethik, Geschichte und Theorie der Biowissenschaften, Universität Tübingen
                                                                                  • Prof. Dr. Michael Stauffacher,
                                                                                    Titularprofessor Umweltwissenschaften, ETH Zürich
                                                                                   
                                                                                     

                                                                                      Arbeitsmarkt:

                                                                                      • Verena Hermelingmeier,
                                                                                        Design Thinking Trainer & PhD Fellow, Bergische Universität Wuppertal
                                                                                      • Philip Luthardt,
                                                                                        Nachhaltigkeitsmanagement, Bohlsener Mühle GmbH & Co. KG

                                                                                      Studierende:

                                                                                      • Lia Fichtner,
                                                                                        Master Nachhaltigkeitswissenschaft, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                      • Adrian Wulf,
                                                                                        Master Nachhaltigkeitswissenschaft, Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                       
                                                                                      Grundlage der Bewertung 
                                                                                      • Programmordner inkl. Anhänge
                                                                                      • Vor-Ort Gespräche des Programmbeirats mit folgenden Personen/Gruppen:
                                                                                        • Vertreter des Dekanats
                                                                                        • Studienprogrammverantwortliche
                                                                                        • Lehrende
                                                                                        • Studierende
                                                                                       

                                                                                      Ergebnis der Prüfung

                                                                                      Bei dem Master Nachhaltigkeitswissenschaft - Sustainability Science (M.Sc.) handle es sich nach Einschätzung des Programmbeirates um ein, auch im internationalen Vergleich, innovatives und im Hinblick auf eine weiterführende Promotion sowie eine berufliche Qualifikation passendes und qualitativ hochstehendes Studienprogramm. Dieses füge sich durch seine breite inter- und transdisziplinäre Ausrichtung hervorragend in das Profil der Leuphana als nachhaltige, humanistische und handlungsorientierte Universität ein.

                                                                                      Der Programmbeirat bezeichnet es als bemerkenswert, dass die Weiterentwicklungsideen sich überlappend zeigten mit den vom Programmbeirat in seiner ersten Sitzung aufgeworfenen kritischen Punkten. Dies illustriere, dass die verantwortlichen Personen für den Studiengang ein gutes Sensorium für vorliegende Schieflagen hätten und diese aktiv angingen.

                                                                                      Die Ziele des Studienprogramms entsprechen nach Einschätzung des Programmbeirats mit ihrer inter- und transdisziplinären Ausrichtung und Orientierung auf kommunikative und transformatorische Kompetenzen den fachwissenschaftlichen Standards des jungen Feldes der Nachhaltigkeitswissenschaft bzw. entsprechender etablierter Nachbargebiete wie z.B. der Umweltwissenschaften. Der Aufbau des Curriculums sei durch die Kombination von Nachhaltigkeitshuman- und -naturwissenschaftlichen Fächern ein innovatives, profilbildendes Merkmal des Studienprogrammes und erlaube ein breites Studium, für das der Programmbeirat empfiehlt weitere Möglichkeiten zur Profilbildung mit Wahl- und Vertiefungsmodulen zu schaffen (wie z. B. im Bereich der nachhaltigen Chemie). Der Programmbeirat empfiehlt die Außenkommunikation des Studienprogramms zu überarbeiten, um darin u. A. das Erwartungsmanagement über die Besonderheiten des Programms auszubauen.

                                                                                      Der Programmbeirat lobt die starke Forschungsorientierung des Studienprogramms, welche Absolvent_innen neben interessanten Berufsfeldern auch den Weg in eine Promotion eröffnet. Die Zusammenarbeit mit dem Absolvent_innen-Netzwerk 23 Grad sollte nach Ansicht der Beirats intensiviert und die vermittelten fachspezifischen Methoden und Theorien stärker sichtbar gemacht werden, um den Zukunftssorgen von Studierenden entgegenzuwirken.

                                                                                      Die mit dem Programmbeirat besprochenen Weiterentwicklungsideen werden als strategisch sinnvoll erachtet, um das bisher erreichte hohe Niveau des Studienprogrammes im Sinne einer Profilschärfung und -klärung weiterbringen.

                                                                                      Die für die Durchführung des begutachteten Studienprogrammes vorhandenen Ressourcen und die Ausstattung sind geeignet und auf der Grundlage der vorliegenden Unterlagen wohl ausreichend. Die sehr wichtige rechtzeitige Anbahnung und Durchführung der Inter- und transdisziplinären Projekte könne durch personelle Ressourcen im Fallstudienbüro ermöglicht werden.
                                                                                       
                                                                                      Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                                                                                      • Entwicklung von 3-4 ausdifferenzierten Studiensträngen zur Profilbildung
                                                                                      • Überarbeitung der Internetpräsenz
                                                                                      • Überprüfung einer langfristigen Finanzierung des Fallstudienbüros
                                                                                      • Erstellung eines Methodenmappings
                                                                                       

                                                                                      Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                                                      Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 15.11.2018 dem Master Nachhaltigkeitswissenschaft - Sustainability Science (M.Sc.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung  der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                                      Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                                      8 Jahre – Laufzeit bis zum 30.09.2026

                                                                                      Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Master "Nachhaltigkeitswissenschaft - Sustainability Science (M.Sc.)"

                                                                                      Master "Staatswissenschaften - Public Economics, Law and Politics (M.A.)"

                                                                                      Kurzgutachten Internes Prüfverfahren Master "Staatswissenschaften - Public Economics, Law and Politics (M.A.)"

                                                                                      Profil des Studienprogramms                    

                                                                                      Das Studium der Staatswissenschaften an der Leuphana Graduate School vereint Disziplinen, die sich seit jeher mit dem Verhältnis von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft befassen. Fragestellungen, Probleme und Lösungsansätze, die sich in diesem komplexen Beziehungsgeflecht ergeben, werden aus den Perspektiven der Politikwissenschaft, der Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaft analysiert und bearbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei Ursachen, Rahmenbedingungen sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Wirkungen und Folgen staatlichen Handelns. Ziel ist eine disziplinär fundierte und zugleich interdisziplinär umfassende Betrachtung des Zusammenspiels von Politik, Recht und Wirtschaft.

                                                                                      Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                                                      Leuphana Internet

                                                                                      Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                                               

                                                                                      Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                                                       
                                                                                      • Fakultät: Wirtschaftswissenschaften 
                                                                                      • School: Graduate School
                                                                                       
                                                                                       

                                                                                      Grund der Qualitätsprüfung

                                                                                      Reakkreditierung des Master Staatswissenschaften - Public Economics, Law and Politics (M.A.)

                                                                                      Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                                                       
                                                                                      Termin des Kick-off Treffens: 07.10.2016
                                                                                      Programmordner (Selbstdokumentation): 06.11.2017
                                                                                      Termin der Sitzung des Programmbeirates: 17.11.2017
                                                                                      Termin des Entwicklungsgesprächs: 17.04.2018
                                                                                      Vergabe des Qualitätssiegels: 18.06.2018

                                                                                      Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                                       

                                                                                      Wissenschaft und Forschung:

                                                                                      • Prof. Dr. Hubert Heinelt,
                                                                                        Institut für Politikwissenschaft, Universität Darmstadt
                                                                                      • Prof. Dr. Markus Kotzur,
                                                                                        Lehrstuhl für Europa- und Völkerrecht, Universität Hamburg
                                                                                      • Prof. Dr. Heike Wetzel,
                                                                                        Institut für Volkswirtschaftslehre, Universität Kassel


                                                                                      Arbeitsmarkt:

                                                                                      • Nils-Peter Schepp,
                                                                                        Senior Analyst, Monopolkommission, Bonn


                                                                                      Studentische/r Vertreter/in:

                                                                                      • Alexandra Chantal Mirek,
                                                                                        Studentin des Master Staatswissenschaften, Graduate School an der Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                      • Jan Mitschulat,
                                                                                        Student des Master Staatswissenschaften, Graduate School an der Leuphana Universität Lüneburg
                                                                                       
                                                                                       
                                                                                      Grundlage der Bewertung 
                                                                                      • Programmordner inkl. Anhänge
                                                                                      • Vor-Ort Gespräche des Programmbeirats mit folgenden Personen/Gruppen: Studierendenvertreter/innen sowie eines Alumnus
                                                                                         
                                                                                       

                                                                                      Ergebnis der Prüfung

                                                                                      Bei der Bewertung des Studienprogramms hebt der Programmbeirat als besondere Stärke die Pluridisziplinarität des Studienprogramms hervor. Der Programmbeirat empfiehlt, auch zukünftig die drei Säulen „Rechtswissenschaften“, „Volkwirtschaftslehre“ und „Politikwissenschaften“ gleichermaßen im Curriculum zu verankern und Module mit gemeinsamen Forschungsobjekten zu ermöglichen. Die Qualifikationsziele und Lernergebnisse des Studienprogramms entsprechen nach Ansicht des Programmbeirats in den drei Fachdisziplinen den fachwissenschaftlichen Standards. Im Hinblick auf den hohen interdisziplinären Anspruch des Programms spricht sich der Programmbeirat für eine weitere Profilschärfung aus.
                                                                                      Weiterhin weist der Programmbeirat darauf hin, dass in dem Studienprogramm die Heterogenität der Vorkenntnisse der Studierenden eine besondere Herausforderung darstellt und dieses einer intensiven Berücksichtigung bedarf. Das Studienprogramm vereint Studierende verschiedener Fachdisziplinen. Ihnen sollte ermöglicht werden, mit ihrem jeweiligen Wissensstand das Studium beginnen zu können. Der Inhalt und der Aufbau des Curriculums ist nach Einschätzung des Programmbeirats geeignet, um die Ziele und Lernergebnisse zu erreichen und einen qualifizierten Berufseinstieg zu ermöglichen. Prinzipiell plädiert der Programmbeirat dafür den Studierenden anzuraten, ihre Masterarbeit möglichst praxisorientiert zu schreiben, sofern sie nicht in der Wissenschaft bleiben möchten. Zur Vorbereitung auf den Berufseinstieg empfiehlt der Programmbeirat die Einführung eines Wahlpflichtpraktikums zu prüfen.
                                                                                      Hinsichtlich der vorhandenen Ressourcen weist der Programmbeirat auf die geplanten Neubesetzungen in Teildisziplinen des Studienprogramms hin. Hierbei sollte auf eine adäquate Mitarbeiterausstattung sowie die personelle Sicherstellung der drei beteiligten Fachdisziplinen geachtet werden.
                                                                                      Diskutiert wurde von den Programmbeiratsmitgliedern auch ein Reformvorschlag zum Studienprogramm. Neben der Beibehaltung der drei Fachdisziplinen erachtete der Programmbeirat das Angebot von Modulen mit gemeinsamen Forschungsobjekten sowie eine Steigerung der Attraktivität für internationale Studierende (ggf. als vollständig englischsprachiges Studienprogramm) für wichtig.

                                                                                      Maßnahmen zur WeiterentwicklungAusgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
                                                                                      - Maßnahmen zur Verbesserung der Eingangsqualifikationen sowie zur intensiveren Berücksichtigung der Heterogenität der Studierenden. Je nach Ergebnis einer rechtlichen Prüfung wird die Studieneingangsphase (bspw. Brückenkurse) entsprechend angepasst.
                                                                                      - Die Implementierung eines Wahlpflichtpraktikums wird geprüft und ggf. im Rahmen des Komplementärstudiums umgesetzt.

                                                                                      - Die Programmverantwortlichen und Lehrenden stimmen sich inhaltlich zu Masterforen und Masterarbeiten zur Verbesserung der inhaltlichen Schwerpunktsetzung ab.

                                                                                      Weiterhin stimmen die Teilnehmer/innen des Entwicklungsgesprächs darin überein, dass die Reform des Studienprogramms mittelfristig gemeinsam mit den neuberufenen Professorinnen und Professoren abgestimmt und durchgeführt werden soll.
                                                                                       

                                                                                      Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana (Entwicklungsgespräch)

                                                                                      Das Präsidium verleiht mit Wirkung vom 18.06.2018 dem Master Staatswissenschaften – Public Economics, Law and Politics (M.A.) das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Studienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum des Qualitätssiegels ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschrieben Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement

                                                                                      Gültigkeit des Qualitätssiegels bis

                                                                                      8 Jahre – Laufzeit bis zum 30. September 2026

                                                                                      Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für den Master "Staatswissenschaften - Public Economics, Law and Politics (M.A.)"

                                                                                      Vorläufige Qualitätssiegel Graduate School

                                                                                      Das Präsidium bestätigt mit diesen vorläufigen Qualitätssiegeln, dass die Qualität der oben genannten Studienprogramme auf der Basis von datenbasierten Programmscreenings geprüft und als stabil eingeschätzt wurde. Innerhalb des Gültigkeitszeitraumes (24 Monate) muss ein Internes Prüfverfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten durchgeführt werden. Die vorläufigen Qualitätssiegel haben eine Gültigkeit bis zum 30. September 2018.

                                                                                      Das Verfahren der Programmscreenings ist geregelt in der Verfahrensrichtlinie des Präsidiums zur Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre (Gazette Nr. 52/16, Punkt 3).

                                                                                      Nachhaltigkeitswissenschaft – Sustainability Science (M.Sc.)
                                                                                      Staatswissenschaften – Public Economics, Law and Politics (M.A.)

                                                                                      Das Präsidium bestätigt mit diesen vorläufigen Qualitätssiegeln, dass die Qualität der oben genannten Studienprogramme auf der Basis von datenbasierten Programmscreenings geprüft und als stabil eingeschätzt wurde. Innerhalb des Gültigkeitszeitraumes (24 Monate) muss ein Internes Prüfverfahren unter einbezug externer Expertinnen und Experten durchgeführt werden. Die vorläufigen Qualitätssiegel haben eine Gültigkeit bis zum 30. September 2018.

                                                                                      Das Präsidium bestätigt mit diesen vorläufigen Qualitätssiegeln, dass die Qualität der oben genannten Studienprogramme auf der Basis von datenbasierten Programmscreenings geprüft und als stabil eingeschätzt wurde. Innerhalb des Gültigkeitszeitraumes (24 Monate) muss ein Internes Prüfverfahren unter einbezug externer Expertinnen und Experten durchgeführt werden. Die vorläufigen Qualitätssiegel haben eine Gültigkeit bis zum 30. September 2018.

                                                                                      Das Präsidium bestätigt mit diesen vorläufigen Qualitätssiegeln, dass die Qualität der oben genannten Studienprogramme auf der Basis von datenbasierten Programmscreenings geprüft und als stabil eingeschätzt wurde. Innerhalb des Gültigkeitszeitraumes (24 Monate) muss ein Internes Prüfverfahren unter einbezug externer Expertinnen und Experten durchgeführt werden. Die vorläufigen Qualitätssiegel haben eine Gültigkeit bis zum 30. September 2018.

                                                                                      Verlängerung von Akkreditierungsfristen - Graduate School

                                                                                      • Aktuelle Studienprogramme

                                                                                      Verlängerung von Akkreditierungsfristen - Graduate School

                                                                                      Aktuelle Studienprogramme

                                                                                      Studienprogramme, die sich im Internen Prüfverfahren befinden

                                                                                      In Übereinstimmung mit der Regel 3.3.1 des Akkreditierungsrates (vorläufige Akkreditierungen) verlängert das Präsidium mit diesen Urkunden die bestehenden Akkreditierungen für bestimmte Studienprogramme an der Graduate School einmalig um 12 Monate. Die genannten Programme befinden sich aktuell in einem Internen Prüfverfahren, mit dem die Leuphana die Einhaltung der aktuell gültigen Standards der Programmakkreditierung unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft.

                                                                                      • Urkunde Verlängerung von Akkreditierungsfristen an der Graduate School

                                                                                      Lehramt

                                                                                      • "Berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik" (Bachelor und Master)

                                                                                      Lehramt

                                                                                      "Berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik" (Bachelor und Master)

                                                                                      Kurzgutachten Internes Prüfverfahren "Berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik" (Bachelor und Master)

                                                                                       

                                                                                      Profil des Studienprogramms                    

                                                                                      Die Berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik als Kernelement des weiterentwickelten Bachelor-Studienprogramms „Sozialpädagogik (B.A.)“ versteht sich als ein sozialwissenschaftlich breit aufgestelltes Studium der Sozialpädagogik einschließlich didaktischer Grundlagen, welches konsekutiv mit einer Vertiefung des Lehramtsprofils im Master-Studienprogramm „Lehramt an Berufsbildenden Schulen – Fachrichtung Sozialpädagogik (M.Ed.)“ fortgesetzt werden kann. Ziel dabei ist die breite Qualifikation von akademisch sozialisierten, kompetenten Forschenden und Lehrenden für Sozialpädagogik, denen sich bei Abschluss des konsekutiv anschließenden Master-Studienprogramms formal abgesicherte Karrierewege in den berufsbildenden, sowie den tertiären Bildungsbereich (Fokus Fachhochschule) eröffnen. Auch administrative Positionen in den Ressorts Bildungs- und Sozialpolitik zählen zu den möglichen Berufsfeldern. Hinsichtlich einer polyvalenten Ausrichtung stehen den Bachelorabsolvent*innen als alternative Karrierewege die direkte Einmündung in verschiedene sozialpädagogische Arbeitsfelder sowie der Übergang in andere erziehungs- und sozialwissenschaftliche Masterprogramme offen.

                                                                                      Nach Abschluss des Bachelorstudiums verfügen die Absolvent*innen über aktuelles Überblicks- und Orientierungswissen zu den grundlegenden Fragestellungen, Theorien und empirischen Forschungsmethoden sowie über einschlägiges Anwendungswissen zur Sozialpädagogik. Die Studierenden der Beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik machen sich dazu im Bachelor mit fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Wissen der Sozialpädagogik vertraut. Unter anderem erwerben sie Kenntnisse zu Theorien und Konzepten der Sozialpädagogik, zu Bedingungen, Voraussetzungen und Begründungen von Erziehung und Bildung, zu rechtlichen, organisationalen und finanzierungstechnischen sowie sozial- und ideengeschichtlichen Grundlagen der Sozialpädagogik, zu Adressat*innen der Sozialpädagogik, zu Grundlagen sozialpädagogischen Lehrens und Lernens sowie zu sozialwissenschaftlicher Wissensproduktion und internationalen und international vergleichenden Studien zu Stand und Perspektiven der Sozialpädagogik.

                                                                                      Die Absolvent*innen des Master-Studienprogramms sind überdies in der Lage, mit Fragestellungen, Begriffen, Modellen, Theorien und empirischen Forschungsmethoden der Sozialpädagogik im Sinne eigenständiger Synthese- und Beurteilungskompetenz umzugehen. Sie können eigene empirische Forschungsprojekte größeren Umfangs planen und gestalten und sie kennen Unterrichtsmethoden zur Förderung des selbständigen und selbstverantwortlichen Lernens. Zum Qualifikationsprofil zählt ebenso die Kenntnis von und der reflektive Umgang mit fachrichtungsbezogenen Kommunikationsformen, Unterrichtsmaterialien, Präsentationsmedien, Lehr-Lernsoftware und Verfahren der Lernstandserhebung. Das Masterstudium beinhaltet u.a. folgende Themenbereiche: Vertiefte Methoden der Sozialpädagogik, Betreuung, Bildung, Erziehung und Hilfe in ihren gesellschafts-, kultur- und organisationstheoretischen Bezügen, Ungleichheit, didaktische Gestaltung von Kommunikationsprozessen und deren Übertragung auf Lehrtätigkeiten zur Sozialpädagogik, Vorbereitung auf unterrichtende Tätigkeiten an Berufsbildenden Schulen und Diskussion zeitdiagnostischer Entwürfe zu bildungs- und sozialpolitisch aktuellen Fragestellungen im internationalen Kontext.

                                                                                       

                                                                                      Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier:

                                                                                      Leuphana Internet (Bachelor)

                                                                                      Leuphana Internet (Master)

                                                                                      Hochschulkompass

                                                                                                                                                                                                                                                                                                               

                                                                                      Einbettung in die Leuphana Universität Lüneburg:

                                                                                       
                                                                                      • Fakultät: Bildung
                                                                                      • School: College / Graduate School
                                                                                       
                                                                                       

                                                                                      Grund der Qualitätsprüfung

                                                                                      Reakkreditierung der Beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik

                                                                                      Zeitlicher Ablauf des Verfahrens




                                                                                       
                                                                                      Termin des Kick-off Treffens: 10.04.2018
                                                                                      Programmordner (Selbstdokumentation): 25.10.2018
                                                                                      Termin der Sitzung des Programmbeirates: 13.11.2018
                                                                                      Termin des Entwicklungsgesprächs: 18.06.2019
                                                                                      Zustimmung des Nds. Kultusministeriums: 25.09.2019
                                                                                      Vergabe des Qualitätssiegels: 02.10.2019

                                                                                      Zusammensetzung der Gutachtergruppe (Programmbeirat)

                                                                                      Wissenschaft und Forschung:

                                                                                      • Prof. Dr. Susanne Maurer, Professorin für Sozialpädagogik, Philipps-Universität Marburg
                                                                                      • Prof. Dr. Sascha Neumann, Professor of Early Childhood Education and Childhood Studies, University of Luxembourg
                                                                                       
                                                                                         

                                                                                          Arbeitsmarkt (außerschulisch):

                                                                                          • Iris Hofmann, Transfermanagerin, Nifbe Regionale Transferstelle SüdOst, Hildesheim

                                                                                          Studierende:

                                                                                          • Katharina Harrer, Doktorat Jus, Master Politische Bildung, Lehrgang Schulqualität Allgemeinbildung, Drittfach Bildnerische Erziehung, Johannes Kepler Universität Linz und Pädagogische Hochschule Oberösterreich

                                                                                          Vertretung Niedersächsisches Kultusministerium:

                                                                                          • Dr. Holger Küls, Fachberater für Sozialpädagogik, Niedersächsische Landesschulbehörde
                                                                                           
                                                                                          Grundlage der Bewertung 
                                                                                          • Programmordner inkl. Anhänge
                                                                                          • Vor-Ort Gespräche des Programmbeirats mit folgenden Personen/Gruppen:
                                                                                            • Programmbeauftragter der berufl. Fachrichtung Sozialpädagogik
                                                                                            • Lehrende
                                                                                            • Qualitätsmanagementreferentin der Fakultät Bildung
                                                                                            • Studierende (Bachelor und Master)
                                                                                           

                                                                                          Ergebnis der Prüfung

                                                                                          Aus Sicht des Programmbeirats entsprechen die Qualifikationsziele und Lernergebnisse – sowohl für das Bachelor- als auch für das Mastercurriculum - den aktuellen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Standards unter Berücksichtigung der Vorgaben durch die KMK und des Landes Niedersachsen. Der Programmbeirat unterstützt die Weiterentwicklung der Studienprogramme und begrüßt die inhaltliche Stärkung der Curricula. Die Mitglieder loben den partizipativen Prozess der Weiterentwicklung unter Hinzuziehung aller beteiligten Statusgruppen und mithilfe fachexterner Moderation. Auch den neuen Namen des BA-Studienprogramms „Sozialpädagogik“ bewertet der Programmbeirat einvernehmlich positiv, da er die zugleich auf den Anschluss des lehramtsbezogenen Master-Studienprogramms angelegte sowie polyvalente Struktur des BA-Studienprogramms adäquat herausstellt.

                                                                                          Der Programmbeirat betont die Bedeutung der didaktischen Reflexion sowie der Selbstreflexion als Querschnittsaufgaben für beide Teilstudienprogramme. Die Metaebene der Didaktik sowie Selbstreflexion sollten in der Kommunikation der Studienprogrammziele nach außen stärker hervorgehoben werden. Darüber hinaus wird empfohlen, die verschiedenen Ebenen didaktischer Reflexion und von Selbstreflexion in den Modulen stärker herauszustellen. Die Kompetenzziele in den Modulbeschreibungen im Bachelor erscheinen hinsichtlich ihres Niveaus zu hoch und weisen zu wenig Trennschärfe zu den Mastermodulen auf. Der Programmbeirat empfiehlt, die Modulbeschreibungen des Bachelor auf Überkomplexität zu überprüfen.

                                                                                          Der Aufbau des Curriculums und die Inhalte der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik sind nach Einschätzung des Programmbeirats geeignet, die beschriebenen Ziele und Lernergebnisse zu erreichen und entsprechen den Vorgaben durch die KMK. Wertschätzend wird die modulare Ausgestaltung sowie der Grad der Konkretisierung der Modulbeschreibungen hervorgehoben. Der Programmbeirat schlägt lediglich ergänzende und präzisierende Änderungen vor, z.B. Ergänzung des Themenbereichs „Bildungs- und Orientierungspläne“ im Bachelor-Modul „Recht, Organisation, und Finanzierung der Sozialpädagogik“ oder Ausweisung von „kasuistischen Elementen“ in geeigneten Bachelor- und Mastermodulen.
                                                                                          Die Vielfalt der Prüfungsformen sollte verbessert werden. Insbesondere im Master gibt es wenige mündliche Prüfungen. Diese jedoch üben die Studierenden im Fachgespräch und tragen damit zum Erreichen der Lernziele bei. Es sollte geprüft werden, ob die mündliche Prüfung in geeigneten Modulen als Wahloption aufgenommen werden kann.
                                                                                          Im Bachelor wären stärkere Wahlmöglichkeiten für die Studierenden wünschenswert. Auch wenn aufgrund der Vorgaben durch die Nds. MaVO-Lehr Wahlmöglichkeiten nicht eingebaut werden können, wird empfohlen, auf Ebene der Lehrveranstaltungen darauf zu achten, dass eine Schwerpunktsetzung der Studierenden innerhalb der Module möglich ist (bspw. in Richtung Kindheits- oder Jugendtheorien im Modul „Adressat_innen der Sozialpädagogik“).

                                                                                          In Bezug auf die Berufsorientierung und Anschlussfähigkeit im Bachelor äußert sich der Programmbeirat positiv und hebt anerkennend die internationale Ausrichtung des Programms hervor. Die ermöglichten Incoming- und Outgoing-Optionen im 5. Semester sowie das Modul „Internationalen Perspektiven der Sozialpädagogik“ profilieren das BA-Programm. Auf Masterebene sieht der Programmbeirat die Anschlussfähigkeit an den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen gegeben und ergänzt diese positive Einschätzung mit dem Hinweis, dass dem Aspekt der Selbstreflexion eine besondere Bedeutung zukommt und in der Kommunikation klarer herausgestellt werden sollte (s.o.).

                                                                                          Hinsichtlich der personellen Ressourcen hält der Programmbeirat die kapazitäre Planung für realistisch. Er empfiehlt jedoch dringend, die für den Aufwuchs vorgesehenen Stellen verlässlich und rechtzeitig zu besetzen. Bei nicht rechtzeitig besetzten Stellen hat eine vorherige Verwaltung der vakanten Professuren zu erfolgen. Die Einbindung der Berufspraxis sollte durch eine systematische Einbeziehung von externen Lehrbeauftragten auch weiterhin gewährleistet werden.

                                                                                          Die Umsetzung der Ergebnisse der letzten Akkreditierung beurteilt der Programmbeirat positiv. Auch der kontinuierliche Einsatz der Instrumente des Leuphana Qualitätsmanagement (Screening, Qualitätszirkel) und der Einbezug der Studierenden in Weiterentwicklungen (s.o.) werden lobend hervorgehoben und sollten fortgesetzt werden.

                                                                                          Maßnahmen zur Weiterentwicklung

                                                                                          Ausgehend von den o.g. Einschätzungen des Programmbeirats wurden im Rahmen des universitätsinternen Entwicklungsgespräches u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:

                                                                                          • Die Website wird überarbeitet, sodass die Fähigkeit zu didaktischer Reflexion sowie zur Selbstreflexion als Lernziele stärker hervorgehoben werden.
                                                                                          • In den Modulbeschreibungen insbesondere der fachwissenschaftlichen Module wird an geeigneter Stelle auf den Erwerb von Fähigkeiten zu didaktischer Reflexion/Selbstreflexion hingewiesen.
                                                                                          • Die Kompetenzziele in den Bachelor-Modulen BA-SozP-1, BA-SozP-2, BA-SozP-6 und BA-SozP-7 werden hinsichtlich der Fach- sowie personalen Kompetenzen auf ein dem Bachelor angemessenes Niveau angepasst.
                                                                                          • Die vom Programmbeirat empfohlenen inhaltlichen Ergänzungen werden in die genannten Modulbeschreibungen integriert.
                                                                                          • Es wird geprüft, in welchen Modulen des Bachelor- und insbesondere des Master-Studienprogramms die Prüfungsform „mündliche Prüfung“ als alternative Prüfungsform geeignet erscheint. Bei den identifizierten Modulen wird dies in die jeweilige fachspezifische Anlage aufgenommen.
                                                                                          • Nach Darlegung des aktuellen Standes der Stellenbesetzung / Besetzungsplanung wird beschlossen im Juni 2020 erneut über den Stand der Besetzungen / Verwaltungen der geplanten Stellen zu berichten, sodass für das folgende Wintersemester ggf. weitere Maßnahmen ergriffen werden können.
                                                                                          • Veröffentlichung der Modulbeschreibungen inkl. der Überarbeitungen und Überprüfung der Lehr-/Lernmengen im Master-Modul „Unterrichtsgestaltung und schulische Praxisstudien“
                                                                                           
                                                                                          Entscheidung über die Verleihung des Qualitätssiegels der Leuphana

                                                                                          Das Präsidium verleiht mit Wirkung 02.10.2019 der Beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik das Qualitätssiegel für Studienprogramme der Leuphana Universität Lüneburg. Es bestätigt damit, dass dieses Teilstudienprogramm den aktuell gültigen Standards einer Programmakkreditierung entspricht und dies in einem Verfahren unter Einbezug externer Expertinnen und Experten überprüft wurde. Das Qualitätssiegel gilt in Kombination mit den Akkreditierungsurkunden der zugehörigen Studienprogramme: „Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik (B.A.)“ mit Studienbeginn bis WiSe 2018/19, „Sozialpädagogik (B.A.)“ mit Studienbeginn ab WiSe 2019/20 und „Lehramt an Berufsbildenden Schulen – Fachrichtung Sozialpädagogik (M.Ed.)“ mit der jeweils angegebenen Frist. Voraussetzung für den angegebenen Gültigkeitszeitraum für die Berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik ist die fristgerechte Umsetzung der in der Entwicklungsvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen. Das Monitoring der Maßnahmen erfolgt durch das Leuphana Qualitätsmanagement.

                                                                                          Urkunde zum Leuphana Qualitätssiegel für "Berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik" (Bachelor und Master)

                                                                                           

                                                                                          Externe Programmakkreditierungen

                                                                                          College

                                                                                          • Leuphana Bachelor
                                                                                          • Leuphana Lehrerbildung

                                                                                          Graduate School

                                                                                          • Leuphana Master
                                                                                          • Leuphana Lehramt

                                                                                          Professional School

                                                                                          • Bachelorprogramme
                                                                                          • Masterprogramme - Bildung, Gesundheit & Soziales
                                                                                          • Masterprogramme - Governance, Nachhaltigkeit & Recht
                                                                                          • Masterprogramme - Management & Entrepreneurship

                                                                                          Professional School

                                                                                          Leitung Bereich Interne Prüfverfahren & Akkreditierung

                                                                                          Dr. Andreas Soltau
                                                                                          Universitätsallee 1, C7.316
                                                                                          21335 Lüneburg
                                                                                          Fon +49.4131.677-1031
                                                                                          andreas.soltau@uni.leuphana.de