Wissenstransferpreis 2010

Erfolg durch Kooperation und Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen, die Fähigkeit zu innovativem Denken und die beständige Weiterentwicklung und Weitergabe von Wissen sind wichtige Erfolgsgaranten einer Hochschule im 21. Jahrhundert. Die Leuphana Professional School und die Senatskommission für Wissenstransfer und wissenschaftliche Weiterbildung initiierten daher für den dies academicus 2010 der Leuphana Universität Lüneburg eine Preisverleihung für Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis.

Die Leuphana Professional School als zentrale Einrichtung für Wissenstransfer und wissenschaftliche Weiterbildung zeichnet deshalb qualitativ hochwertige und innovative Aktivitäten im Wissenstransfer mit überzeugenden, nachhaltigen Konzepten und praxisnaher, kooperativer Ausrichtung aus.

Ziel des mit 3.000 Euro dotierten Preises ist es, nachhaltigen Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern
und herausragende Beispiele publik zu machen. Dazu gehört zum Beispiel der Austausch von Ideen, Forschungsergebnissen, Personen, Ressourcen und Dienstleistungen im Rahmen von Praxispartnerschaften. Das Preisgeld soll für die weitere Verbesserung des Wissenstransfers eingesetzt werden.


Preisträger der Auszeichnung "Wissenstransferpreis 2010"

Prof. Dr. Peter Paulus, Fakultät I

Der Psychologe Peter Paulus adaptierte 2002 das innovative australische
Projekt „MindMatters“ als Modellversuch an der Leuphana Universität Lüneburg. Mit dem Projekt ist es gelungen, ein bedeutendes Präventions- und Gesundheitsförderungs-Programm für Schulen im deutschsprachigen Bereich zu entwickeln und zu implementieren. Als Ressource zur Förderung der psychischen Gesundheit und Prävention psychischer Störungen zielt MindMatters auf die Steigerung der Erziehungs- und Bildungsqualität von Schulen.

"MindMatters" richtet sich dabei als settingbezogenes Programm an
Schüler, Lehrkräfte, Schulleitungen, nicht-unterrichtendes Personal sowie
an Angehörige des schulischen Umfeldes der Sekundarstufe I. Über
insgesamt acht Module erhalten Schulen konkrete Hinweise und Hilfen
zur Einleitung eines gezielten Prozesses zur Schulentwicklung sowie zur
Bearbeitung spezifischer Themen der psychischen Gesundheit. Bislang
wurden etwa 5.000 Materialsätze (etwa 40.000 Hefte) von Schulen im gesamten Bundesgebiet abgefragt.