Mobilität und Kooperation

Das International Office bietet Lehrenden und Wissenschaftler_innen der Leuphana Beratung und Unterstützung an bei der Planung und Durchführung individueller Aufenthalte im Ausland zu Lehr- und Forschungszwecken und bei der Konzeption und Durchführung internationaler Kooperationsprojekte in Forschung und Lehre.

Einen ersten Überblick über Fördermöglichkeiten für internationale Vorhaben finden Sie auf diesen Seiten. Wenn Sie weitere Informationen benötigen, senden Sie uns gern eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gern bei der Antragstellung.

Förderprogramme - interne Antragstellung

Informationen über Programme der Individual- und Projektförderung, die eine zentrale Antragstellung (über das International Office) erfordern und/oder eine interne Antragstellung vorsehen, finden Sie nachfolgend im Überblick.

Erasmus+

Erasmus+, das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, bündelt die vorherigen EU-Bildungsprogramme für Lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die Kooperationsprogramme im Hochschulbereich. Ziel ist, Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und die Modernisierung der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Kinder- und Jugendhilfe während der Laufzeit des Programms von 2014 bis 2020 voranzubringen. Insgesamt nehmen 33 Länder teil: neben den 28 EU-Staaten auch Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien, Norwegen und die Türkei.

Das Erasmus+ Programm gliedert sich in drei Leitaktionen:

  • Leitaktion 1 – Mobilität von Einzelpersonen
  • Leitaktion 2 – Partnerschaften und Kooperationsprojekte
  • Leitaktion 3 – Unterstützung politischer Reformprozesse

Mit Fördermitteln von rund 14 Mrd. Euro sollen bis 2020 mehr als vier Millionen Menschen von Erasmus+ profitieren, dabei soll vor allem die Mobilität innerhalb Europas und in geringerem Umfang auch mit anderen Teilen der Welt verstärkt werden. Bis 2020 sollen allein zwei Millionen Studierende von Erasmus+ profitieren, darunter mehr als eine Viertelmillion aus Deutschland. Gefördert werden Studierende aller Studienzyklen bis einschließlich der Promotion, die ein Teilstudium oder Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Das vorherige Exzellenz-Programm Erasmus Mundus, das ein volles Master-Studium in ausgewählten europäischen Masterprogrammen mit gemeinsamem Abschluss unterstützte, ist nun Teil von Erasmus+.

Erasmus+ soll zudem zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen beitragen: durch die Förderung von Kurzzeitdozenturen und Weiterbildungsaufenthalten für das Lehr- bzw. Verwaltungspersonal, aber auch durch weitere Maßnahmen, wie z.B. Einladung von Unternehmenspersonal aus dem Ausland zu Lehraufenthalten, Beteiligung  an multilateralen Strategischen Partnerschaften mit europäischen Partnern (auch aus dem nicht-akademischen Bereich)  und Entwicklung gemeinsamer innovativer Projekte, z.B. im Bereich der Curriculum-Entwicklung oder zu bildungsbereichsübergreifenden Themen. Zur Stärkung der Zusammenarbeit von Hochschule und Wirtschaft werden internationale Wissensallianzen gefördert. Hochschulen, die sich im Bereich des Kapazitätsaufbaus in Drittländern engagieren möchten, können dies in der Programmlinie Internationale Hochschulpartnerschaften tun.

Die Antragstellung für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und für die Strategischen Partnerschaften erfolgt dezentral bei der jeweiligen Nationalen Agentur, in Deutschland ist dies für Hochschulen der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD.

Personalmobilität

Ausführliche Informationen und die aktuellen Formulare finden Sie hier

  • Leitaktion 1 - Individuelle Mobilität
  • Leitaktion 2 - Institutionelle Kooperation
  • Leitaktion 3 - Politische Reformprozesse

Leitaktion 1 - Individuelle Mobilität

Die Förderung der individuellen Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Verwaltungspersonal setzt grundsätzlich einen zentralen Antrag der Universität und dessen Bewilligung voraus; mit der Antragstellung ist das  International Office betraut. Ein solcher Antrag bezieht sich zum einen auf die klassische Erasmus-Mobilität innerhalb der am Programm teilnehmenden Länder, es kann aber aber ein Antrag auf Förderung der Mobilität mit Partnerländern gestellt werden. Die jährlichen Antragstermine liegen i.d.R. Anfang März. In beiden Fällen müssen die zu fördernden Mobilitäten mit Partnerhochschulen in sogenannten Inter-institutional Agreements vereinbart werden.

Wenn Sie mit europäischen oder außereuropäischen Partnern den Austausch von Studierenden und/oder Personal vereinbaren möchten, setzen Sie sich bitte frühzeitig mit dem International Office in Verbindung.

Wenn Sie einen Lehr- oder Weiterbildungsaufenthalt an einer Partnerhochschule durchführen möchten, finden Sie weitere Informationen hier.

Für die Entwicklung und Durchführung von Joint Master Degrees, also gemeinsamer Masterprogramme mit Partnerhochschulen im Ausland, können Fördermittel einmal jährlich beantragt werden. Die Antragstellung ist komplex und erfordert im Vorfeld eine Vielzahl von Abstimmungsprozessen innerhalb der Universität und mit den potentiellen Partneruniversitäten. Bitte setzen Sie sich bei einem solchen Vorhaben ebenfalls sehr frühzeitig mit dem International Office in Verbindung.

 

Ansprechpartnerin im International Office: Eva Vosshagen

 

Leitaktion 2 - Institutionelle Kooperation

In der Leitaktion 2 wird die projektbasierte Zusammenarbeit mit internationalen Partnern gefördert. Sie gliedert sich in drei Programmlinien, die eine strukturelle Unterstützung der Hochschulen bei der Umsetzung ihrer Internationalisierungsstrategien vorsehen:

  • Strategische Partnerschaften mit dem Ziel der Innovation und dem Austausch bewährter Verfahren zwischen Hochschulen und anderen Einrichtungen im Bildungsbereich;
  • Kapazitätsaufbauprojekte im Hochschulbereich (ex Tempus, Alfa, Edulink);
  • Wissensallianzen, die eine projektbasierte Kooperation zwischen Hochschulen, Unternehmen und Verbänden ermöglichen.

Weitere Informationen finden Sie dazu auf den Webseiten der Nationalen Agentur EU-DAAD

Vorhaben, für die im Rahmen der Leitaktion 2 Förderung beantragt werden soll, erfordern eine sehr gute Vorbereitung intern wie auch mit den Partnern sowie die Einbettung in die Internationalisierungsstrategie der Universität. Interessenten werden daher gebeten, frühzeitig Kontakt zum International Office aufzunehmen.

Ansprechpartnerin: Sabine Busse

Leitaktion 3 - Politische Reformprozesse

Mit der Leitaktion 3 sollen bildungspolitische Reformprozesse in Europa und über die Grenzen Europas hinaus unterstützt werden, die der Modernisierung der europäischen Bildungssysteme dienen und zur Erreichung der Ziele der Europa 2020-Strategie beitragen. Für den Hochschulbereich lassen sich drei übergeordnete Förderziele ableiten:

  • Unterstützung des Bologna-Prozesses
  • Initiierung bildungsbereichsübergreifender Kooperationen
  • Politikdialog mit Drittländern, Stakeholdern und internationalen Organisationen.

 Aktuelle Informationen und Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite der EU-Kommission. Die Antragstellung erfolgt zentral in Brüssel.

Förderprogramme - externe Antragstellung

Auf nationaler Ebene fördern neben einer Reihe kleinerer Förderorganisationen insbesondere der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) individuelle Aufenthalte von Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Ausland sowie Kooperationsprojekte mit internationalen Partnern. Eine Übersicht der Förderprogramme und -linien mit internationaler Komponente dieser drei größten deutschen Förderinstitutionen finden Sie unter diesen Links:

DAAD Einzelförderung

DAAD Projektförderung

DFG Internationale Kooperation

AvH - Förderung

PPP - Projektbezogener Personenaustausch

Die Programme des DAAD zur Förderung der binationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit

EURAXESS Deutschland

Das Informationsportal für mobile Wissenschaftler_innen

Horizon 2020

Informationen über das aktuelle Forschungsprogramm der EU erteilt der Forschungsservice

Europäische Kommission

Die offizielle Erasmus+ Webseite

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