Master-Studium Baurecht und Baumanagement: Erfahrungsberichte

Warum studieren andere im Master Baurecht und Baumangement? Was sind ihre Erfahrungen aus dem berufsbegleitenden Masterstudium an der Leuphana Professional School? Erfahren Sie hier mehr in den Erfahrungsberichten unserer Studierenden und Alumni.

"Einfach keine Angst davor haben"

Max Simon hat ab 2016 die 60-CP-Variante des berufsbegleitenden Masterprogramms Baurecht und Baumanagement studiert. Während seines letzten Studiensemesters im Frühjahr 2018 hat er im Interview von seiner Studienentscheidung, seinen Erfahrungen aus dem Studium sowie dem Wahlangebot des Karrierecoachings erzählt und Tipps zum berufsbegleitenden Studium gegeben.

Max Simon, Absolvent Master Baurecht und Baumanagement ©Leuphana/Lea Bienhaus
Max Simon, Absolvent
  • Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
  • Was gefällt Ihnen am Master Baurecht und Baumanagement am besten?
  • Was ist Ihnen aus dem Studium am meisten in Erinnerung geblieben?
  • Wie finden Sie das Komplementärstudium?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
  • Haben Sie bestimmte Tipps zur Organisation des Studiums?
  • Warum haben Sie sich für das Karrierecoaching an der Professional School entschieden?
  • Würden Sie die Teilnahme an dem Karrierecoaching auch weiterempfehlen?

Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?

Es gibt nicht so viele Angebote in Richtung Bauprojektmanagement oder Baumanagement, vieles geht eher in die Richtung Immobilienmanagement. Das ist eine völlig andere Richtung, als ich wollte, von daher fiel meine Wahl auf Lüneburg, zumal meine Familie auch in der Nähe wohnt.

Was gefällt Ihnen am Master Baurecht und Baumanagement am besten?

Der Studiengang ist extrem auf uns Berufstätige ausgerichtet. Alles ist sehr individuell und die maximale Größe mit 25 Studierenden finde ich super. Es wird viel Rücksicht auf unsere Berufstätigkeit genommen: Es ist immer möglich, bei Zeitdruck auch mal etwas zu schieben. Das finde ich super, weil man sich dann wirklich intensiv mit den Themen beschäftigen kann und nicht aus Zeitnot einfach irgendwas herunter schreiben muss. Auch unsere Referenten im Studiengang sind super: Sie sind immer gut vorbereitet, auf dem neuesten Stand und bringen sehr viel Praxis mit rein. Besonders gefällt mir auch, dass man seine eigenen Praxiserfahrungen in den Vorlesungen und Seminaren immer mit einbringen und danach dann wiederum das Wissen aus der Vorlesung direkt wieder in die Praxis tragen kann. Das ist ein ganz großer Vorteil des berufsbegleitenden Studiums gegenüber einem Vollzeit-Master, der dann auch schnell zu theoretisch werden kann.

Was ist Ihnen aus dem Studium am meisten in Erinnerung geblieben?

Mein interessantestes Seminar war gleich das erste mit Studiengangsleiter Prof. Schottke. Am Anfang waren die Hemmungen noch recht groß, wie wohl das Studium ablaufen wird und wie sehr juristisch alles sein wird. Diese Angst hat Herr Schottke gleich am Anfang genommen. Ihm war es immer wichtig, dass wir ein Thema gut verstehen und fachlich etwas mitnehmen können. Für mich gibt es in diesem Bereich keinen besseren Dozenten.

Wie finden Sie das Komplementärstudium?

Die Ausrichtung der Komplementärmodule ist sehr weit weg von unserem Studiengang, dennoch finde ich sie insgesamt sinnvoll. Am Anfang war ich zum Beispiel beim Thema Ethik sehr skeptisch und fand es für mich nicht sinnvoll. Im Nachgang hat es aber auch durch den guten Referenten durchaus Sinn ergeben. Gut fand ich, dass wir eine breite Auswahl an möglichen Vortragsthemen hatten. So bekommt man im Studium auch mal eine andere Perspektive.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Einfach keine Angst davor haben. Berufsbegleitende zwei Jahre wie bei mir im Master Baurecht und Baumanagement können sehr hart sein. Die Belastung mit Beruf, Privatleben und Universität sorgt schon dafür, dass einem für vieles andere die Zeit fehlt. Trotzdem ist es auf jeden Fall möglich, zumal uns die Dozenten wirklich sehr, sehr gut vorbereiten. Also: Keine Angst haben, einfach machen. Baurechtsstudierenden würde ich auf jeden Fall empfehlen, den Vorkurs von Herrn Schottke mitzumachen. Hier bekommt man schon gutes Vorwissen mit, das einem sonst eventuell fehlt, wenn man es im Bachelorstudium noch nicht gelernt hat.

Haben Sie bestimmte Tipps zur Organisation des Studiums?

Jeder hat so seine Strategie, wie er lernt. Da kann man auch nicht großartig helfen. Wichtig ist, dass man frühzeitig anspricht, wenn etwas nicht klappt, man zum Beispiel bei einer Hausarbeit nicht weiter kommt. Hier hilft das Studiengangsteam immer weiter, das ist völlig unproblematisch. Wichtig ist, das Studium ernst zu nehmen. Ansonsten hilft dir auch die Gruppendynamik – das Studium als Einzelkämpfer durchzuziehen wird sehr schwer.

Warum haben Sie sich für das Karrierecoaching an der Professional School entschieden?

Es ist so, dass ich mich persönlich vor neun Jahren schon ganz intensiv mit mir selber beschäftigt habe – auch in Zusammenarbeit mit einem Mentor. Ich hatte eigentlich in meinem Leben immer irgendwie Mentoren an meiner Seite, bei denen ich mir Feedback geholt habe. Ein Coaching habe ich aber vorher noch nie mitgemacht, aber das Karrierecoaching an der Professional School war ein Glücksgriff. Ein Kommilitone hatte mir Herrn Schulseil empfohlen und ich war sehr begeistert von ihm. Ich habe bei ihm sowohl ein Einzelcoaching als auch das Karrierecoaching gemacht und konnte so einige Fragen für mich selbst beantworten, zum Beispiel ob mein momentaner Entscheidungs- bzw. Karriereweg wirklich das ist, was mich erfüllt. Das haben wir aufgearbeitet im Karrierecoaching und im Einzelcoaching noch vertieft. Ich werde Herrn Schuseil auch zukünftig noch als meinen Coach behalten, weil ich das Coaching echt klasse fand.

Würden Sie die Teilnahme an dem Karrierecoaching auch weiterempfehlen?

Ja, jedem. Macht das auf jeden Fall. Ich bin mittlerweile absoluter Verfechter von eben dieser externen Begleitung. Es hilft, sich auch mal von einem Externen, der nicht zu Freunden oder Familie gehört, ein Feedback zu holen. Wichtig ist, dass die Persönlichkeit des Coachs zu einem passt, weil man sich drauf einlassen muss. Man sollte sich die Coaches vorher gut anschauen und vielleicht auch welche austesten. Wenn es dann passt, ist das Coaching nicht nur etwas für das Studium, sondern nutzt weit darüber hinaus.