Sustainability Lectures

Öffentliche Vortragsreihe "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung – Denkanstöße aus anderen europäischen Ländern" auf dem Campus Scharnhorststraße der Leuphana Universität Lüneburg


Bildung ist ein Schlüssel für eine erstrebenswerte Gegenwart und Zukunft. Das gilt für die einzelne Person ebenso wie für die Gesellschaft als Ganzes.

Angesichts der Zielsetzung, durch eine „nachhaltige Entwicklung“ Gefährdungen unserer natürlichen Lebensgrundlagen – verursacht durch übermäßigen Ressourcenverbrauch und die Belastung unserer Ökosysteme – entgegenzuwirken und auf dieser Einen Erde in kultureller Vielfalt respektvoll und friedlich miteinander leben zu lernen, gewinnt Bildung noch einmal eine besondere Bedeutung. Nicht die Überlieferung bisherigen Wissens darf mehr im Vordergrund stehen. Gefragt sind Umdenken und neu Denken, kreative Lösungen für ein verantwortliches Verhältnis von Mensch und Natur und der Menschen untereinander. Das hat Konsequenzen für Inhalte, Arbeitsweisen und das Alltagsleben von Bildungseinrichtungen, nicht zuletzt für Bildungspolitik. Aber auch das lokale und regionale Umfeld können so gestaltet werden, dass Bildungsprozesse für eine nachhaltige Entwicklung angestoßen werden.

Als Antwort auf diese Herausforderungen wird weltweit eine „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ angestrebt. Mit der „UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014“ hat die Weltgemeinschaft sich verpflichtet, dieses Bildungskonzept allen Bildungsbereichen zugrunde zu legen. An der Leuphana Universität Lüneburg haben Studierende Gelegenheit, nach diesen Lerngut zu studieren und ebenso sich selbst damit auseinanderzusetzen. Von anderen Ländern lernen, mit anderen zusammenarbeiten und gute Ansätze austauschen ist anregend und motivierend. Deshalb waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Großbritannien, Österreich und der Schweiz, aus Frankreich, Polen, Schweden und den Niederlanden eingeladen, vorzustellen wie diese Herausforderung in ihrem Land aufgegriffen wird.

Verantwortlich: Prof*in Dr. Ute Stoltenberg