Lebenswelt Hochschule

Teilprojekt des interdisziplinären Vorhabens „Agenda 21 und Universität Lüneburg“

 

Projektverantwortliche

Univ.-Prof. Dr. Ute Stoltenberg

Projektmitarbeiterin

Susanne Schubert, M.A.

Dauer

Mai 1999 – Juli 2001

Projektbeschreibung

Das Projekt "Agenda 21 und Universität Lüneburg" widmete sich in Teilprojekten der Frage, welche Aufgabe einer Universität angesichts der in der Agenda 21 formulierten Herausforderungen zukommt. Am Beispiel der Universität Lüneburg wurden Gestaltungsmöglichkeiten ausprobiert und ausgelotet.

In dem Teilprojekt "Lebenswelt Hochschule" ging es um die Frage, welche Bedeutung der Universität in ihrer Funktion als Teil der Lebenswelt von Studierenden, Lehrenden, Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zukommen kann. Dabei wird die Universität als Erfahrungsraum gesehen, in dem „der Umgang mit der Zeit, mit den Räumen, in denen der Ge- und Verbrauch der Dinge über Wahrnehmungserweiterung und Kommunikation problematisiert wird und Möglichkeiten zu ihrer Veränderung entdeckt werden können.“ (Bauhaus Dessau)
Es wurden einerseits Möglichkeiten einer persönlich befriedigenden und umweltverträglichen Lebens- und Arbeitsweise auf dem Campus identifizeirt, erfahrbar gemacht und entwickelt. Zugleich wurden Anlässe gestiftet, Gelegenheiten und Räume geboten, die die Reflektion und Konkretisierung der Ziele der Agenda 21 anregen und unterstützen konnten.
Dazu wurden folgende Methoden eingesetzt: Diskursive Bedarfserhebung; aktivierende Befragungen; Experten-/ Expertinnen-Interviews; Beobachtung; nicht-reaktive Erhebungsmethoden; Sekundäranalyse von Datenmaterial; Aktionsforschung (exemplarische Projekte zu Konsum und Raumnutzung)

Projektpartner

  • Studierende
  • studentische Initiativen
  • Lehrende der Universität Lüneburg
  • Externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Beteiligte an Workshops (siehe Publikationen)

 

Finanzierung

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Publikationen

  • Stoltenberg, Ute: Lebenswelt Hochschule als Erfahrungsraum für Nachhaltigkeit. In: Michelsen, Gerd (Hrsg.): Sustainable University. Auf dem Weg zu einem universitären Agenda Prozeß. Frankfurt a.M.: VAS 2000, S. 90-116
  • Stoltenberg, Ute (Hrsg.): Lebenswelt Hochschule. Raum-Bildung, Konsum-Muster und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung. Frankfurt a.M.: VAS 2000
  • Stoltenberg, Ute: Die Dinge und wir. In: dies. (Hrsg.): Lebenswelt Hochschule. Raum-Bildung, Konsum-Muster und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung. Frankfurt a.M.: VAS 2000
  • Stoltenberg, Ute: Der Agenda-Prozess an der Universität Lüneburg. In: Deimel-Hatzenbühler, Jutta/ Stipproweit, Adelheid (Hrsg.): Öko-Audit in öffentlichen Einrichtungen. Landau: Knecht 2003
  • Paulus, Peter/ Stoltenberg, Ute (Hrsg.): Agenda 21 und Universität – auch eine Frage der Gesundheit? Frankfurt a.M.: VAS 2002
  • Stoltenberg, Ute: Anknüpfungspunkte für Gesundheit auf dem Campus einer Universität. In: Paulus, Peter/ Stoltenberg, Ute (Hrsg.): Agenda 21 und Universität – auch eine Frage der Gesundheit? Frankfurt a.M.: VAS 2002
  • Michelsen, Gerd/ Paulus, Peter/ Stoltenberg, Ute: Nachhaltige Entwicklung und Gesundheit – ein gemeinsamer Diskussions- und Praxiszusammenhang. In: Paulus, Peter/ Stoltenberg, Ute (Hrsg.): Agenda 21 und Universität – auch eine Frage der Gesundheit? Frankfurt a.M.: VAS 2002, S. 14-48