Forschung & Projekte

Die Gestaltung des Verhältnisses von freiem Wettbewerb und Regulierung ist eine entscheidende Aufgabe für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Während das Wettbewerbs- und Kartellrecht die Freiheit der Marktteilnehmer und die Wohlfahrt der Verbraucher garantieren soll, muss der Staat in anderen Bereichen Wettbewerb erst durch Regulierungen ermöglichen. Die Grenzen zwischen „privat“ und „öffentlich“ werden hierbei ebenso verschoben wie die Grenzen zwischen Ökonomie und Recht. Keine wissenschaftliche Disziplin kann angesichts der Komplexität der hieraus resultierenden Fragen allein sinnvolle Lösungswege finden. Daher bilden die jeweiligen Forschungsaufgaben das zentrale Forschungsfeld des Leuphana Competition & Regulation Institute bilden, in dessen Rahmen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ökonomen und Juristen angestrebt wird.


Die Area Competition & Regulationan der Leuphana

Das Competition & Regulation Institute trägt u.a.den weiterbildenden LL.M.-Studiengang „Competition & Regulation“ an der Professional School der Leuphana Universität Lüneburg. Angestrebt wird ein strukturiertes Doktorandenprogramm „Competition & Regulation“, das zum Dr. rer. pol. oder zum Dr. jur. führen soll.  Hinzu kommen der jährliche Leuphana Competition & Regulation Summit sowie regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen für Praktiker (Richter, Anwälte, Regulierer) im Rahmen der Professional School. Das Institut strebt eine enge wissenschaftliche Kooperation mit führenden internationalen Universitäten und anderen Institutionen, wie z.B. dem Bundeskartellamt, der Bundesnetzagentur oder der Europäischen Kommission, Generaldirektion Wettbewerb, an.