Die Forschungsschwerpunkte

Drei thematische Schwerpunkte sind angesichts ihrer profilbildenden Wirkung und ihrer erkennbar starken Integrationskraft für die Forschungsaktivitäten der Wissenschaftsinitiative Kulturforschung besonders hervorzuheben: 

  • die am Zentrum für Demokratieforschung (ZDEMO) konzentrierten Forschungsaktivitäten im Bereich einer kulturwissenschaftlich eingebetteten, insgesamt aber klar sozialwissenschaftlich orientierten Demokratie- und Werteforschung

Kennzeichnend für die Lüneburger Kulturforschung ist das Zusammenwirken von geistes- und sozialwissenschaftlichen Zugängen. Allen drei Profilschwerpunkten gemein ist außerdem ein hoher Grad an Institutionalisierung durch Institute sowie fakultätsübergreifende Forschungszentren. In allen Bereichen sind größere Drittmittelvorhaben angesiedelt bzw. befinden sich in einem fortgeschrittenen Antragsstadium.

Zur Fakultät Kulturwissenschaften

Die DFG-Kolleg-Forschergruppe „Medienkulturen der Computersimulation“ (MECS) untersucht, welche neue Art des Wissens durch Computersimulationen entsteht und wie ihr Einsatz das Verständnis von Wissenschaft verschiebt.

Das DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik hat zum Ziel, anhand konkreter Fälle der Kunst-, Medien- und Sozialkritik den Zusammenhang von Kritik und Kultur in der Geschichte der Moderne bis zur Gegenwart neu zu erfassen und ein aktualisiertes, kulturwissenschaftlich fundiertes Kritikverständnis zu entwickeln.

Forschungsprojekte

Eine Übersicht über die an der Fakultät Kulturwissenschaft durchgeführten Forschungsprojekte finden Sie in unserer Forschungsdatenbank

Aktuelles

NEU AN DER LEUPHANA: Politikwissenschaftler PROF. DR. MICHAEL KOSS

„Demokratie ist besser als ihr Leumund“ – Politikwissenschaftler Mi­cha­el Koß über­nimmt am In­sti­tut für Po­li­tik­wis­sen­schaft die Pro­fes­sur für das Po­li­ti­sche Sys­tem der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Europäischen Union. Mehr

TIM DORNIS ZUM RECHTLICHEN SCHUTZ KÜNSTLICHER KREATIVITÄT

Künst­li­che In­tel­li­gen­zen und Al­go­rith­men fal­len zu­neh­mend da­durch auf, dass sie „künst­le­ri­sche“ Wer­ke schaf­fen. Trotz der Be­deu­tung die­ser Art von künst­li­cher Krea­ti­vität ist die Fra­ge der Rech­te­inha­ber­schaft an den Pro­duk­ten nicht geklärt. Mehr

PHILOSOPH CHRISTOPH BRUNNER GEWINNT JOHN-G.-DIEFENBAKER-AWARD

Dem Ju­ni­or­pro­fes­sor für Kul­tur­theo­rie, wur­de der re­nom­mier­te John G. Die­fen­baker Award des Ca­na­da Coun­cil for the Arts ver­lie­hen. Darüber rea­li­siert der Wis­sen­schaft­ler ei­nen einjähri­gen For­schungs­auf­ent­halt an der McGill-Uni­ver­si­ty in Ka­na­da. Mehr