Bildungsforschung in Studium und Lehre

Die Lehre in der Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg zielt auf die Einbindung von Studierenden in aktuelle Forschungsprozesse zu neuesten Entwicklungen und methodischen Konzepten im Unterricht, insbesondere zum Umgang mit Heterogenität in der Schule. Studierende erhalten so die Möglichkeit, ihre eigenen praktischen Erfahrungen schon während des Studiums forschungsorientiert zu analysieren und zu reflektieren.

Über eine fundierte fachwissenschaftliche Ausbildung und eine auf den Erkenntnissen der Pädagogischen Psychologie und der Lehr-Lern-Forschung aufbauende, methodisch-didaktische Ausbildung in enger Verknüpfung mit der Möglichkeit eigener beruflicher Erfahrung in den Praktika hinaus erhalten die auf ein Lehramt fokussierenden Studierenden an der Leuphana Gelegenheit,

  • sich fachdidaktische Konzepte als Referenzrahmen für den Umgang mit Heterogenität anzueignen und deren Relevanz im Unterrichtsalltag zu überprüfen,
  • gezielt curriculare An- und Verknüpfungen im Umgang mit Heterogenität zu analysieren und im Unterrichtsalltag zu erproben bzw. zu reflektieren,
  • diagnostische Fähigkeiten zu entwickeln, um Schülerinnen und Schüler in Grund-, Haupt-, Real- und Berufsbildenden Schulen lernstandsbezogen individuell fördern und fordern zu können,
  • ein breites Methodenrepertoire aufzubauen zum effektiven Umgang mit Heterogenität im Unterricht,
  • soziale Kompetenzen und Strategien zu entwickeln für die Bewältigung von besonderen Herausforderungen sowie
  • internationale Erfahrungen sowie Bildungssysteme zu sichten, um den Umgang mit Heterogenität konzeptionell und systemisch bewerten zu können.

Die Fakultätsmitglieder lehren an den Schools

Das Lehrangebot der Fakultät Bildung ist auf alle Phasen des Studiums ausgerichtet: Bachelor, Master, Promotion und Fortbildung.

Liste der Fachkoordinatorinnen und Fachkoordinatoren


Beispiele von Lehrveranstaltungen

Die folgende beispielhafte Zusammenstellung an Lehrveranstaltungen des aktuellen Semesters zeigt Ihnen, wie vielfältig die Lehrangebote in der Wissenschaftsinitiative Bildungsforschung sind. Bitte beachten Sie, dass die Zusammenstellung keineswegs vollständig ist.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Prof. Dr. Anne Barron

Applied Pragmatics: Understanding second language use


Interlanguage Pragmatics (ILP) is a branch of research studying "how learners come to know how-to-say-what-to-whom-when.” (Bardovi-Harlig 2013:68-69). In other words, it can be described as “the study of nonnative speakers` comprehension, production, and acquisition of linguistic action in L2 [a foreign or second language]” (Kasper 2010:141). Focus in the present seminar is on learner competence in producing requests, apologies and other speech acts.

During the term, we will compare learners’ pragmatic competence with parallel native speaker data, identify similarities and differences and describe learner-specific pragmatic features and explain their occurrence from the perspective of second language acquisition. We will also examine how well EFL textbooks are suited to the challenge of equiping learners for communicating in the foreign language and discuss how foreign language pragmatic competence is / can be taught in the EFL context.

Students will be expected to engage in empirical research, i.e. to collect and analyse data in groups.

The course is conducted through the medium of English.

Linguistic Heterogeneity in the Classroom


This course deals with the relationship between language and society. We focus on the diversity found in language use in society and how this relates to the language classroom. Our focus will be on gender. We investigate how sexism is expressed and transmitted through language, how men and women use language differently in constructing their social identities and how gender is portrayed in children's literature and in the public arena.

Students will be expected to engage in empirical research, i.e. to collect and analyse data in groups.

English Linguistics for Educators


An overt understanding of language enables teachers to plan, monitor, evaluate and self-correct when teaching and learning a foreign language, such as English. This course, in offering students an introduction to modern linguistics, equips teachers with this essential meta-awareness.

We look at the specifics of language structure, such as speech sounds (phonetics and phonology), words and their internal structure (morphology), phrases and sentence structure (syntax), meaning of words and sentences (semantics) and finally also the meaning of utterances in communication (pragmatics).

Ziel: The goal of this course is to introduce students to the scientific study of language by providing them with an opportunity to learn more about the systematic organisation of languages and how they are used in communication. Focus is on the English language.

Speech acts and speech act theory - practical explorations


In this module, we look at language use and politeness. We examine speech act theory and politeness theories and look at how politeness in speech act use and in speech act realisations may differ across cultures and how identity is performed via speech act use and speech act realisations. Students are invited to carry out their own empirical projects. To this aim, hands-on methodology will form an important part of this course. Students will become familar with a range of tools for transcription, data analysis (f4, f4analyse) and also with English-language corpora.

Students are obliged to conduct an empirical study on the topic area using data they collect and analyse themselves.

The seminar will be conducted in English.

Two slots (Mo. 8-10h and Tues. 8-10h) have been booked for this course (4 SWS). However, the module is a 3 SWS module. Consequently, there will be a number of weeks where there will be no class on one day/ no class at all. An exact time-table will be posted in due course.

Prof. Dr. Claudia Albes

Grundlagen der Literaturdidaktik (Deu 210)


Grundlagen der Literaturdidaktik (Deu 210)


Masterkolloquium


Präsentation und Diskussion geplanter und laufender Masterarbeiten.

2.Semester - Kleine literarische Formen (Deutsch, GHR)


Kleine literarische Formen, wie zum Beispiel die Fabel, die Anekdote, die Kalender- oder die Kurzgeschichte, fordern wegen ihrer oft ausgeprägten ästhetischen Komplexität bei gleichzeitiger starker Verdichtung zu einer besonders intensiven Lektüre heraus. Daher eignen sie sich hervorragend für den Erwerb und Ausbau vielfältiger literarischer Rezeptionskompetenzen im Deutschunterricht der Primar- und Sekundarstufe.

Im Fokus des Seminars werden gattungstheoretische Überlegungen zu den Besonderheiten verschiedener kleiner Formen sowie Diskussionen über ausgewählte Textbeispiele, vor allem aber Überlegungen zu geeigneten Arbeitsmöglichkeiten mit diesen Texten im Deutschunterricht stehen. Inwiefern lässt sich durch die Auseinandersetzung mit den fraglichen Texten das literarische Lernen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Altersstufen fördern? Wie lässt sich mit den Texten sinnvoll an die Lebens- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler anknüpfen? Und welche Unterrichtsmethoden im Umgang mit einzelnen kleinen Formen bieten sich jeweils an?

Diese und weitere Fragen sollen im Seminar zunächst theoretisch erörtert werden und anschließend in die Entwicklung und Durchführung kleinerer unterrichtsbezogener Forschungsprojekte münden.

Prüfungsleistung:

Prüfungstermin 1: 30.09.2020 - Schriftliche Hausarbeit (70 %)

Prüfungstermin 2 : Januar 2021 (Abschlussveranstaltung - Vortrag (30 %) (Datum folgt)

Grundlagen der Literaturdidaktik (Deu 210)


Prof. Dr. Angelika Henschel

Gewalt in der Familie


Obwohl Gewalt innerhalb der Familie für Kinder zu ihrem Alltag gehören kann, ist diese Thematik noch immer mit gesellschaftlichen Tabus belegt. Mädchen und Jungen erfahren durch ihre Eltern mitunter unterschiedliche Formen von Gewalt und werden zudem nicht selten Zeugen/innen von Partnergewalt, die ebenfalls Kindeswohlgefährdungen bewirken können. Daher kommen Informationen über Präventions- und Interventionsmöglichkeiten sowie einer frühen Aufklärung von Professionellen in Bezug auf den Umgang mit dieser Thematik hohe Bedeutung zu. Systematische Reflexionen darüber, wie pädagogisches Handeln in die Verhinderung oder Hervorbringung von Gewalt einbezogen ist oder Analysen zu Aspekten von Familiengewalt im pädagogischen Verhältnis selbst sind bis dato eher Ausnahmen. Im Rahmen des Seminars werden Ursachen, Erscheinungsformen, Daten und Fakten sowie Auswirkungen und Folgen von häuslicher Gewalt, Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung bearbeitet, wie auch Fragen des Kindeswohls und Kinderschutzes die Reflexionen und Diskussionen im Seminar bestimmen werden. Zudem werden Aspekte des komplexen und insgesamt wenig geklärten Verhältnisses von Pädagogik und Gewalt unter Berücksichtigung unterschiedlicher sozial/pädagogischer Handlungsfelder beleuchtet.

Es wird Fragen nachgegangen, die sich mit den Möglichkeiten von gewaltfreien Familienkonfliktlösungen auseinandersetzen. Die spezifischen Gewaltrisiken, die im Zusammenhang mit asymmetrischen Geschlechter- und Generationenverhältnissen entstehen können, werden adressiert. Das Phänomen Familiengewalt wird in Bezug auf sozialpädagogische, geschlechterkritische und bildungstheoretische Ansätze diskutiert. Einzelne Gastreferentinnen und Referenten aus Bildungsinstitutionen oder sozial/pädagogischen Einrichtungen sollen dabei helfen, den Theorie-Praxis-Bezug zu erkennen und zu durchdringen.

Ziel: Studierende sind in der Lage Gewalt als vielschichtiges Phänomen zu verstehen, sie wissen um Gewaltrisiken unter Bezug auf Generationen- und Geschlechterverhältnisse, sind mit unterschiedlichen Gewaltformen, ihren Ursachen und Folgen vertraut, kennen Präventions- und Interventionsmöglichkeiten im Zusammenhang von Kindeswohlgefährdungen. Des Weiteren haben die Studierenden die Kompetenz erworben, theoretische sowie praktische Zusammenhänge zwischen Erziehung, Bildung und Gewalt zu erkennen.

Theorien, Konzepte und Anwendungsfelder der Frauen- und Geschlechterforschung


Was macht die Frau zur Frau, was macht den Mann zum Mann? Im Rahmen des Seminars werden die Geschichte, einzelne theoretische Ansätze und zentrale Erkenntnisse der sozialwissenschaftlichen Frauen- und Geschlechtsforschung vermittelt, kritisch diskutiert und reflektiert. Bildeten zum Beginn der feministischen Frauenforschung noch die persönlichen Erfahrungen von Frauen den Ausgangspunkt für Forschungskonzepte, so werden heute stärker die Ungleichheit produzierenden, sozialen Interaktionen und Konstruktionen, die zur Reproduktion oder Dekonstruktion von Gender beitragen, untersucht. Männlichkeit wie Weiblichkeit und die an deren Produktion beteiligten AkteurInnen, sowie die sie beeinflussenden symbolischen Ordnungen, materiellen, strukturellen und gesellschaftlichen Verhältnisse, erlangen spätestens seit den neunziger Jahren an Bedeutung in der Untersuchung der Geschlechterverhältnisse. In der Veranstaltung wird ein Überblick vermittelt, der einen Einstieg in die Thematik erleichtern soll. Darüber hinaus sollen weitere Ungleichheiten produzierende Kategorien (z.B. Behinderung, soziale Milieus, etc.) im Sinne von Intersektionalität behandelt werden.

Ziel: Die Studierenden sollen dabei begleitet werden, ausgewählte sozialwissenschaftliche Theorieansätze der Frauen- und Geschlechterforschung zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. Sie sollen anschließend in der Lage sein, diese Ansätze auf gesellschaftliche und soziale Prozesse und Gegebenheiten zu übertragen und Geschlechterverhältnisse als sozial produziert zu verstehen - was bedeutet, dass sie verändert werden können.

Kolloquium für Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten


Das Kolloquium richtet sich ausschließlich an Dipl. oder BA Absovent/innen der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, insbesondere des berufsbegleitenden BA Studiengangs Soziale Arbeit für Erzieher und Erzieherinnen. Es dient der systematischen Reflexion, Begleitung und Betreuung im Berufspraktikum zur Erlangung der Staatlichen Anerkennung.

Ziel: Reflexion der Praxis; Selbstreflexion professionellen Handelns, Intervision; Vorbereitung des Praxisberichts und des Abschlusskolloquiums; Austausch über unterschiedliche Handlungsfelder Sozialer Arbeit.

Sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten


Ob in der Odenwaldschule oder in kirchlichen Einrichtungen – das Thema sexuelle Gewalt im pädagogischen Kontext ist allgegenwärtig. Die mediale Dauerpräsenz führt allerdings mitunter auch zu einer Reduktion dieses komplexen Themengebietes: Die vielfältigen Dimensionen und Hintergründe werden kaum beleuchtet. Was ist sexuelle Gewalt eigentlich? Wo fängt sie an? Welche Strukturen begünstigen sie? Was kann sie verhindern? Welche Bedeutung kommt dem Geschlecht im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt zu? Wie können angehende Lehrkräfte lernen, professionell mit sexueller Gewalt umzugehen? Im Rahmen des Seminars sollen Begriffe abgegrenzt, konkrete Fälle diskutiert, Hintergründe analysiert sowie Präventions- und Interventionsmaßnahmen skizziert werden. Dabei werden sowohl sexuelle Übergriffe im Elternhaus als auch in pädagogischen Einrichtungen thematisiert. Betrachtet werden auch Vorfälle zwischen Jugendlichen. Sexuelle Gewalt wird dabei auf physischer und psychischer Ebene betrachtet, entscheidend sind auch Fragen von Abhängigkeiten und Macht sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Demokratie und Partizipation innerhalb von Schule und Jugendhilfe.

Neben Input durch die Dozentinnen und studentische Gruppen wird auch eine Praktikerin von ihren Erfahrungen aus dem Alltag einer Beratungsstelle berichten.

Ziel: Um Machtmissbrauch entgegen zu wirken, sollen sich die Teilnehmenden auch kritisch mit den eigenen pädagogischen Ansätzen, persönlichen Werten sowie institutionellen Strukturen auseinandersetzen. Ein Fokus liegt auf der Frage, welche Chancen in der Demokratisierung von pädagogischen Institutionen hinsichtlich der Prävention von sexueller Gewalt liegen können. Dabei kommen Bildungs- und Erziehungspartnerschaften zwischen Schule, Jugendhilfe und Elternhaus eine besondere Bedeutung zu. Auch die Stärkung von Kinderrechten, des Kinderschutzes sowie die Beförderung von Gewaltfreiheit bilden zentrale Elemente. Ziel des Seminars ist eine systematische Sensibilisierung und Qualifizierung angehender Lehrkräfte im Umgang mit sexueller Gewalt.

Gewalt im Generationen- und Geschlechterverhältnis


Die Gewaltforschung hat eine lange Tradition, die in unterschiedlichen Disziplinen (z.B. Soziologie, Psychologie oder Kriminologie) zu finden ist und das Gewaltphänomen auf ihre jeweils eigene Weise definiert. Das Forschungsinteresse für die Gewalt im Generationen- und Geschlechterverhältnis weist eine deutlich kürzere Historie auf. Die als privat geltende Gewalt in Paarbeziehungen sowie zwischen der generativen Abfolge von Älteren und Jüngeren gewann erst in den letzten Jahrzehnten an wissenschaftlicher Relevanz und erlangte öffentliche Aufmerksamkeit.

Im Rahmen des Lehrforschungsprojekts werden Grundlagen, Ursachen, Erscheinungsformen, Daten und Fakten sowie Auswirkungen und Folgen von Gewalt und Missbrauch innerhalb mehrdimensionaler Geschlechter- und Generationenverhältnisse thematisiert sowie diskutiert und reflektiert. Es werden unterschiedliche qualitative Erhebungs- und Auswertungsmethoden vorgestellt, um den Studierenden die Pluralität an möglichen Zugängen der Gewaltforschung zu zeigen.

Im Forschungsprojekt „Leiblichkeit und Gewalt“ ist der Fokus auf die häuslichen Gewalterfahrungen von Frauen* gerichtet, das mittels eines feministisch-phänomenologischen Ansatzes drei zentrale Erkenntnissinteressen verfolgt: 1.Verflechtung geschlechtlicher Dimensionen von Gewaltverhältnissen 2. Verstehen von Gewalterfahrungen in Ehe- und Partnerschaftsbeziehungen 3. Zusammenhang zwischen leiblichen Intersubjektivierungsprozessen und häuslichen Gewalterfahrungen bei Frauen*. Die Studierenden werden Teil des Projekts, indem sie eigene Forschungsschwerpunkte auswählen, durchführen und mitgestalten. Vom gemeinsamen Forschungsprojekt ausgehend, wird den Studierenden die Möglichkeit gegeben, Expert*inneninterviews und teilnehmende Beobachtungen durchzuführen sowie sich im Schreiben von Vignetten und Anekdoten zu erproben. Die Datenerhebung wird in mehreren Phasen in unterschiedlichen Frauenhäusern und Gewaltschutzzentren in Niedersachsen, Kärnten und Südtirol stattfinden.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden verschiedene Methoden der qualitativen Forschung kennenlernen, Wissen über die Planung, Durchführung und Evaluierung von Forschungsprojekten erlangen und eine reflexive Haltung zu ihrem eigenen Forschungsgegenstand und sich selbst als Forschende*r entwickeln.

Dieses grundlegende Wissen zu forschungslogischem Denken in der Gewaltforschung ist für zukünftige Lehrkräfte insbesondere hilfreich, um Herausforderungen und Gewaltrisiken unter Bezug auf Generationen- und Geschlechterverhältnisse einschätzen und annehmen zu können sowie Präventionsmaßnahmen und Innovationen in Unterricht und Schulalltag selbst(reflexiv) zu gestalten.

Profin. Drin. Maria-Eleonora Karsten

Soziale Administration - Zeitorganisation und Digitalisierung


Aktuelle Entwicklungen in Organisationen


Forschungskolloquium Sozialpädagogik


Das Kolleg dient der Vorstellung und kollegialen Diskussion laufender Promotionsverfahren im Themenbereich des Kollegs.

Ziel: Die Promovierenden entwickeln über die Diskussion ihrer Projekte zusätzliche Reflexionsmöglichkeiten zur theoretischen, methodologischen, forschungsmethodischen und präsentations-/darstellungsmethodischen Verortung ihrer Dissertationsprojekte und entwickeln diese entsprechend weiter.

Prof. Dr. Dominik Leiss

Elementare Funktionen


Angewandte Fachdidaktik


Didaktik der Stochastik


An ausgewählten Themen werden Möglichkeiten diskutiert, wie Inhalte der Stochastik lebendig, anschaulich und verständlich - und zielgruppengerecht - vermittelt werden können. Wir werden verschiedene Zugänge anhand von Schulbüchern diskutieren und versuchen, auch eigene Ideen zu entwickeln.

Ziel: Die Studierenden fühlen sich (einigermaßen) sicher in der Schulstochastik, haben klare Vorstellungen, was sie mit dem Stochastikunterricht erreichen wollen, und verfügen über methodische Kenntnisse, die ihnen bei der Gestaltung ihres Stochastikunterrichts helfen können.

Adaptive Lernunterstützung im kompetenzorientierten Mathematikunterricht - Praxisseminar mit multiperspektivischen Videos


Die erfolgreiche Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist Voraussetzung für die Zulassung zur entsprechenden Modulprüfung.

Didaktisches Konzept

Das Seminar verfolgt das Ziel, Studierende auf die Vorbereitung, Unterstützung und Reflexion eines kompetenzorientierten Mathematikunterrichts aus universitärer sowie schulpraktischer Perspektive vorzubereiten. Während in den ersten Seminarsitzungen universitätsintern die notwendigen didaktischen sowie fachwissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet werden, besteht der Kern des Seminars zum einen aus der Analyse und Reflexion von multiperspektivischen Unterrichtsvideos und zum anderen aus der exemplarischen Vorbereitung auf Unterricht und Reflexion in Kleingruppen mit Mathematiklehrkräften der drei Leuphana Campusschule. Insgesamt sind sechs Lehrkräfte in die Seminarplanung sowie -durchführung involviert, sodass Gruppen von drei bis fünf Studierenden mit jeweils einer Lehrperson kooperieren. Durch die geringe Gruppenstärke wird den Studierenden eine individuelle Betreuung auf persönlicher Ebene ermöglicht. Die Kleingruppenarbeit verfolgt das Ziel, konkrete Problemlöseaufgaben mit einer fachdidaktischen Sachanalyse für die Lehrkraft im Unterricht vorzubereiten und sich mit der Lehrkraft über Perspektiven, Grenzen und Schwierigkeiten auszutauschen und den Unterricht anschließend im Hinblick auf die adaptive Lernunterstützung zu reflektieren. Im Anschluss an die Hospitation erfolgt eine Rückführung der Beobachtungen auf die theoretischen Inhalte aus den ersten Seminarsitzungen und ermöglicht den Studierenden auf diese Weise einen Einblick in die Notwendigkeit der Verzahnung von theoretischen und praktischen Perspektiven bei der Unterrichtsplanung. Dieses Praxisseminar mit multiperspektivischen Unterrichtsvideos verknüpft somit in besonderer Weise sowohl personell als auch inhaltlich theoretische Elemente und praktische Lerngelegenheiten im Studium.

Kriterien

1. Anfertigen von zwei fachdidaktischen Sachanalysen in Kleingruppen

2. Absprachen mit Seminarleitung und Lehrkräften zur fachdidaktischen Sachanalyse und entsprechenden Zwischenständen

3. Anwesenheit bei einer Unterrichtshospitation sowie zur Vor- und Nachbesprechung mit der Lehrkraft

Inhalte

Unter Mitarbeit von insgesamt sechs Lehrpersonen aus drei verschiedenen Campusschulen, soll exemplarisch an der Kompetenz des mathematischen Problemlösens gelernt werden, wie es gelingen kann, einen kompetenzorientierten Mathematikunterricht zu gestalten, der die Heterogenität und die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler explizit berücksichtigt und die individuellen Lernprozesse unterstützt. (Die drei begleitenden Campusschulen sind aus der Sekundarstufe I, daher erarbeiten sich die Studierende das Vorgehen exemplarisch am Unterricht der Sekundarstufe I. Das Vorgehen ist auf den Mathematikunterricht in der Grundschule übertragbar.)

Dabei wird die Arbeit im Seminar durch eine sehr starke Theorie-Praxis-Verzahnung geprägt sein. Dies bedeutet z.B.

- sich mit theoretischen Elementen auseinanderzusetzen, um daran anschließend praktische Elemente für den heterogenen Unterricht vorzubereiten und zu gestalten, diese durch die Lehrperson erproben zu lassen, zu beobachten und gemeinsam dann zu reflektieren,

- anhand von Dokumenten- und Videoanalysen zentrale Elemente eines kompetenzorientierten Unterrichts herauszuarbeiten oder

- gemeinsam mit den Lehrpersonen und den Dozierenden an unterrichtspraktischen Fragestellungen zu arbeiten.

In diesem Sinne begreifen sich die Dozierenden und Lehrkräfte als ebenso Lernende wie (hoffentlich) die am Seminar teilnehmenden Studierenden.

Ziel: Die Studierenden setzen sich theoretisch mit der Diagnose von Schwierigkeiten bei Problemlöseaufgaben und adaptiver Lernunterstützung in Problemlöseprozessen auseinander, reflektieren diesbezüglich multiperspektivische Praxisbeispiele und gestalten sowie reflektieren Praxiselemente bezüglicher auftretender Schwierigkeiten und adaptiver Lernunterstützung.

Prof.Dr. Martin Lenz-Johanns

Master Kolloquium


Im Projektband erarbeiten die Studierenden für das Lehramt an Grundschulen im Sinne forschenden Lernens und ästhetischer Forschung (H. Kämpf-Jansen) einzeln oder im Team exemplarisch fachwissenschaftliche oder fachdidaktische Fragestellungen eigenständig unter Anwendung von geeigneten Forschungs- bzw. Evaluationsmethoden. Die Projekte sind an die Schulrealität anschließend und durch Schule und Unterrichtspraxis präfiguriert, um reflexiv Kompetenzen für eigenständige Forschungsfragen zu formulieren und Methoden aktueller Bildungsforschung anzuwenden, zu verschriftlichen bzw. zu präsentieren. In der Prüfungsleistung des Praxisblocks und dem Reflexionsportfolio setzen sich die Studierenden unter Einbindung fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Theorien und Modelle kontinuierlich mit persönlichen Erfahrungen, dem Handeln in der Rolle als Lehrperson sowie der Durchführung selbstgestalteten Unterrichts kritisch auseinander und reflektieren diese Erfahrungen.

Ziel: In der Prüfungsleistung des Praxisblocks und dem Reflexionsportfolio setzen sich die Studierenden unter Einbindung fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Theorien und Modelle kontinuierlich mit persönlichen Erfahrungen, dem Handeln in der Rolle als Lehrperson sowie der Durchführung selbstgestalteten Unterrichts kritisch auseinander und reflektieren diese Erfahrungen.

Kunst und gender


Doppelporträt - Max Beckmann


Mastercolloquium


Architektur


Prof.Dr. Pierangelo Maset

Bildbewusstsein


Positionen der Kunst- und Bildwissenschaft, Exemplarische Kunst-Beispiele,

Kunsttheoretische Spekulationen und Diskussionen.

Ziel: Horizontexpansion, diversifizierte Perzeption, spekulative Kompetenz, performative Manifestationen.

Entwicklung künstlerischer Praxis


Kriterien zur Einschätzung ästhetisch-praktischer Arbeiten/ Sichtung vorhandener Arbeiten. Entwicklungspotenziale realisieren und mögliche Sprünge ansetzen. Identifizierung problematischer Arbeiten.

Ziel: Entwicklung formaler und konzeptioneller Kompetenzen für die BA-Show und die Mappe. Ideenfindung und -realisierung.

2. Semester - Ästhetische Operationen #Dichte Beschreibungen


Ästhetische Operationen und Dichte Beschreibungen

Achtung:

Modulprüfung (KwA): Anmeldung erst im 3. MA-Semester

Im 2. Semester erfolgt der schriftliche Teil der Prüfung (40%)

Abgabetermin: Oktober 2020

Gegen Ende des 3. Semesters (Januar 2021) findet die Präsentation statt (60 %)

Ziel: Transmediale inferenzielle Generierung ästhetischer Mentalität

Gegenwartskunst


Positionen der Gegenwartskunst werden mit ihren Texten und Kontexten in subtiler Weise vorgestellt.

Ziel: Begriffe, Kontexte und Positionen der Gegenwartskunst interpretieren und reflektieren. Diskursive und kommunikative Kompetenzen anwenden.

Kunst in der Schule


Ausgangspunkt ist die Frage, wie künstlerische Gehalte in der Institution Schule vermittelt werden können. Hierzu werden einige Positionen der aktuellen Kunstvermittlung/ Kunstpädagogik erarbeitet und ästhetische und pädagogische Fragen thematisiert.

Ziel: Kenntnis fachspezifischer Positionen,

Reflexion von Bildungs- und Kunstaspekten.

Prof'in. Dr. Astrid Neumann

Linguistische Perspektiven auf schulische Texte: Textualität im Zentrum schulischer Sprachbildung (Deu 252)


Vertieftes Verständnis von relevanten sprachwissenschaftlichen Konzepten zur Annäherung an das Konzept "Text". Dabei werden Grundverständnisse der Sprachkompetenzbegriffe und -konzepte sowie die Kommunikativen Praktiken in verschiedenen Medien, Modi und Konzeptionen erläutert und hinsichtlich der Nutzbarkeit für die schulische Sprachbidung/Sprachförderung diskutiert. Angeknüpft wird dabei an die Erfordernisse einer Cognitive Academic Language für den Fachunterricht in der Sekundarstufe.

Erarbeitet werden darüber hinaus Umsetzungsmöglichkeiten der gewonnenen Erkenntnisse in einem sprachsensiblen modernen Schreibunterricht in der Sekundarstufe I und II.

Ziel: - Kenntnisse der Beziehungen von Textualität und Sprache in der Schule

- ein hoher Grad an Sensibilisierung für Fragen der Textualität in einem sprachsensiblen Lehr-Lernverständnis in heterogenen Lernklassen

- Konzentration auf aktuelle Anforderungen an Aufgabenstellungen und Hilfestellungen im Sprach-, aber auch Fachunterricht der Sekundarstufe I und an berufsbildenden Schulen

Textzentrierte Sprachbildung (Deu 252)


Inhaltlich stehen textzentrierte Aspekte der Sprachbildung im Mittelpunkt. Gemeinsam wird erarbeitet, inwiefern sich die für den Lernerfolg notwendige Bildungssprache in ihrer Form auf textorientierte Sprachformen zurückzuführen ist und inwiefern Schüler_innen daher den Umgang mit Texten erlernen müssen. Formen des Scaffolding, die diesen Umgang in der Unterrichtsplanung und der Unterrichtsinteraktion inne haben, werden in gemeinsamen Planungshandlungen und Materialreflexionen erarbeitet.

Ziel: - vertiefte Einsicht in textlinguistische Konzepte als Grundlage des Verstehens und Produzierens von Texten im Fachunterricht

- aktiver Umgang mit modernen schreibdidaktischen Konzeptionen im Unterricht der Sekundarstufe I

- Nutzung textlinguistischer Überlegungen im sprachbildenden Unterricht in anderen Unterrichtsfächern

Orientierung auf Sprache (Deu 151)


Sie als Studierende werden sich einen Einblick in Fragen der Sprachwissenschaft und -didaktik anhand pragmatischer Zugänge zur Sprache erarbeiten.

Masterkolloquium: Schreiben und Sprachbildung


Vorbereitung und gemeinsames Denken über Ihre Masterarbeiten

Schreiben als Erfahrung reflektieren

Ziel: Sicherheit im Schreiben komplexer wissenschaftlicher Arbeiten

2.Semester - Mehr-Bildungs-Sprachigkeit in der Migrationsgesellschaft? (Deutsch, GHR)


Die Beherrschung der richtigen sprachlichen Register, u. a. der Bidlungssprache gilt als schulisches Lernziel in unserer Migrationsgesellschaft. Damit sollen allen Schülerinnen und Schülern die Aneignung der Lerninhalte in allen Fächern ermöglicht und so eine adäquate Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden..

Mehrsprachigkeit ist in unserer sprachlich heterogenen Gesellschaft und damit auch der Schule eine Gegebenheit, deren Potenziale unter dem o. g. Ziel leicht "in Vergessenheit" geraten. Hier sollen verschiedene Sprachigkeiten in der Schule in den Blick genommen werden, um größtmögliche Potenziale für das Lernen in allen Sprachsituationen zu nutzen.

Prüfungsleistung 1: 31.01.2020 - Präsentation (20 %)

Prüfungsleistung 2: 31.07.2020 - Schriftliche Ausarbeitung (50 %)

Prüfungsleistung 3: 15.02.2021 - Abschlusspräsentation (10 %) und schriftliche Ausarbeitung (20 %)

Ziel: Sensibilisierung für sprach- und kultursensible Lernsituationen

Verknüpfung mit Projekterfordernissen an der Professur

Prof. Dr. Emer O'Sullivan

Downton Abbey, Titanic & Co. The Edwardian Era in 21st century British literature and film


Why is the tv series Downton Abbey so popular? Where does the current Titanic fever come from? The Edwardian Era is enjoying unprecedented popularity in contemporary Britain. The Edwardian era, named after the British King Edward VII who reigned from 1901-1910, is usually extended to include the outbreak of the First World War in 1914, sometimes up to the signing of the Treaty of Versailles in 1919. It was a time when the British class system was very rigid, but when social and political change started to emerge. It experienced exceptional technological change as a result of modern industrialisation, and during this time one-third of the world’s population were subjects of the British Empire.

The Edwardian era is sometimes imagined as a romantic golden age of long summer afternoons and garden parties, basking in a sun that never set on the British Empire. This nostalgia about the era first came to being as early as the 1920s, and today, too, we find a fascination for the Edwardian era in British culture. This is partly, but not entirely, explained by the current centenaries – the sinking of the Titanic in 1912, the grand ocean liner which embodied human progress, opulence, and the excesses of the time, that of the outbreak of the First World War in 1914.

In this seminar we will examine some contemporary British cultural products which engage with the era, some nostalgic, others more discerning. They will include films and literature about the Titanic, the television series "Downton Abbey" (Julian Fellowes/ITV 2010) and the novel about Edwardian childhood, "The Children’s Book" by A. S. Byatt (2009), amongst others. By examining the ways in which Britain engages with and interprets this particular period of its history today, we will try to identify where the fascination with the era lies. Is it in the in the class distinction of upstairs/downstairs? In the traditional and rigid social structures? In seemingly endless childhoods? In the innocence of the pre-War era? Underpinning these reflections will be a theoretical engagement with cultural memory studies.

Ziel: This seminar aims to increase students’ appreciation and knowledge of a specific historical context and to develop their ability to analyse contemporary cultural products which retrospectively engage with a historical era. Their analytical skills of current film and tv adaptations of literature of the period will be further honed by working with a theory of intertextuality which will help identify strategies and practices of adapting literary works. Looking at contemporary film and tv adaptations, students will acquire competencies in analysing multimodal texts and will learn to probe the ways in which – and the reasons why – cultural products today interact with and recontextualise the past, and literature from the past, contributing to what has become to be known as cultural memory.

Children's literature


Children's literature has, since its beginnings in the 18th century, been a source both of entertainment and instruction for child readers as well as a product which reflects adults' perceptions of children and the choices that they make regarding what literature is suitable for the young. It is addressed to a wide range of readers from pre-literate toddlers to young adults and encompasses an equally wide range of genres including picturebooks, traditional folk and fairy tales, novels, poetry, and informational books. In this seminar, you will become familiar with a selection of literature in the English-speaking cultures across time, and learn to appreciate this branch of literature through close reading and work with different critical approaches. You will examine the distinctive qualities of children’s literature, explore the relation of didacticism and entertainment in texts for children at different historical periods, and consider the changing concepts of the child and its influence on the production of children's literature.

Ziel: To introduce students to children’s literature as a field of critical literary study.

To introduce students to a wide range of texts and genres written for children.

To develop students' awareness and understanding of critical and theoretical debates that are particular to the field.

Imagined Geography: Strange places and people in 19th and 20th century literature


Sherlock Holmes. From Victorian Detective to Pop Cultural Icon (FSL)


Sherlock Holmes is doubtlessly the most famous and popular detective literature has ever produced. First appearing in the story A Study in Scarlet, in 1887 and subsequently featuring in four novels and 56 short stories by Arthur Conan Doyle, he has since been adapted into every possible medium, as well as being the subject of countless prequels and sequels. In this seminar we will engage with the Victorian Sherlock Homes and the beginnings of the detective genre, looking at the images of modernity and modern science the stories present as well as the role of gender and race in them. We will look at a selection from the vast number of adaptations– including the film about the aged detective, Mr. Holmes (2015) and, of course, the BBC series „Sherlock“ (with Benedict Cumberbatch) which not only refers to the canon but takes different elements from it, transports them into our digital age and gives them a new, postmodern, twist. In the seminar we will engage with theories of adaptation and intertextuality and will ultimately try to identify the reasons for the perennial popularity of this iconic figure.

Ziel: This seminar aims to increase students’ appreciation and knowledge of a genre (detective novel), a specific historical context (the Victorian Era) and strategies and forms of adaptation and serialisation. It further aims to develop students' ability to analyse contemporary cultural products which retrospectively engage with a historical era. Their analytical skills of Victorian detective fiction as well as current film and tv adaptations of it will be further honed by working with a theory of intertextuality which will help identify strategies and practices of adapting literary works. Looking at contemporary film and tv adaptations, students will acquire competencies in analysing multimodal texts and will learn to probe the ways in which – and the reasons why – cultural products today interact with and recontextualise literature from the past.

Promotionskolloquium PLG


Im Promotionskolloquium für Philosophie, Literatur und Geschichte präsentieren Promovierende des Forschungskollegs für Philosophie, Literatur und Geschichte ihre Projekte und diskutieren sie in einem darauf folgenden Gespräch mit den Teilnehmenden des Kollegs. Dabei profitieren sie von der interdisziplinären Zusammensetzung des Kollegs.

Ziel: Die Diskussion des eigenen Arbeitsvorhabens bietet den Forschenden in allen Phasen des Projekts eine wertvolle Möglichkeit, in einer vertrauten wissenschaftlichen Umgebung die Tragfähigkeit der eigenen Arbeit zu erproben und zusätzliche Hinweise für die Weiterarbeit zu erhalten.

Prof. Dr. Silke Ruwisch

Elementare Zahlentheorie


Zentrale Aussagen der Elementaren Zahlentheorie:

Wiederholung (Teilbarkeit, Primzahlen, ggT/kgV, Hauptsatz der Zahlentheorie); Diophantische Gleichungen; Kongruenzen und Restklassen; Dezimal- und Kettenbrüche; Kryptographische Anwendungen

Ziel: Erwerb Zahlentheoretischer Kenntnisse

Vertiefung der fachlichen Hintergründe für den Arithmetik- und Algebraunterricht

Begleitung des Praxisblocks im Fach Mathematik (Grundschule)


Besuche im Praxisblock im Fach Mathematik (Grundschule)


Nachbereitung des Praxisblocks im Fach Mathematik (Grundschule)


Masterkolloquium Mathematik


Prof. Maria von Salisch

Entwicklungspsychologie der Lebensspanne Gruppe A


Ausgehend von einer Begriffsbestimmung, was Emotionen und was Emotionsregulation ist, geht es in dem Seminar darum, die Veränderungen in diesem Bereich über die Lebensspanne nachzuvollziehen. Wir gehen genau parallel zur Vorlesung vor und fangen bei den Säuglingen an und enden mit dem Sterben und Tod.

Ziel: Die Themen der immer etwas allgemein gehaltenen Vorlesung im Bereich der Emotionen zu vertiefen und sie dadurch anwendungsfreundlicher zu machen.

Entwicklungspsychologie der Lebensspanne Gruppe B


Im Seminar geht es um Emotionen und emotionale Entwicklung in der Kindheit und Jugend. Behandelt werden die Entwicklung verschiedener emotionaler Kompetenzen.Möglichkeiten der Erfassung und des Trainings und Zusammenhänge mit anderen Entwicklungsaufgaben und Kompetenzen. Die Studierenden bearbeiten wissenschaftliche Fachliteratur in Kleingruppen und präsentieren Ihre Ergebnisse in interaktion mit dem Plenum.

Ziel: Zusätzlich zum Erlernen der Inhalte soll auch das Lesen und Präsentieren von Fachliteratur geübt werden.

Entwicklungspsychologie der Lebensspanne Gruppe C


Im Seminar geht es um Emotionen und emotionale Entwicklung in der Kindheit und Jugend. Behandelt werden die Entwicklung verschiedener emotionaler Kompetenzen.Möglichkeiten der Erfassung und des Trainings und Zusammenhänge mit anderen Entwicklungsaufgaben und Kompetenzen. Die Studierenden bearbeiten wissenschaftliche Fachliteratur in Kleingruppen und präsentieren Ihre Ergebnisse in interaktion mit dem Plenum.

Ziel: Zusätzlich zum Erlernen der Inhalte soll auch das Lesen und Präsentieren von Fachliteratur geübt werden.

Lifespan Developmental Psychology


We will cover human development from its prenatal origins to its end on the deathbed with the help of the textbook Lifespan Development by Denise Boyd and Helen Bee (Pearson, 7th edition, global edition). In the lecture, we will examine physical, cognitive, and social development in infancy, childhood, adolescence, adulthood, and old age with a special emphasis on occupational development.

Ziel: To acquaint students with developmental theories and a lifespan developmental perspective so that they are able to explain why some developmental changes occur, predict specific developmental events on the basis of theories and empirical findings, and influence some developmental outcomes in their future careers.

Vertiefung Entwicklungspsychologie Gruppe B


Weitere Angaben zu den Lehrveranstaltungen finden Studierende im Studienportal myStudy.

  • Bachelor
  • Master
  • Promotion

Bachelor

Bachelorstudium am College

Den Einstieg in die Lehrerbildung bilden die Bachelorstudiengänge im Leuphana College. Studierende können hier wählen zwischen den Studiengängen für Grund-, Haupt- und Realschulen oder für Berufsbildende Schulen mit den Fachrichtungen Sozialpädagogik oder Wirtschaftspädagogik. Die Studienangebote sind in das Studienmodell des Leuphana Colleges mit einem gemeinsamen ersten Semester für alle Studierenden eingebunden und bieten Studienmöglichkeiten im fachübergreifenden Komplementärstudium des Colleges.

Im Leuphana College können Bachelor-Studierende die Grundlagen für den Einstieg in den Lehrerberuf legen oder auch das Fach Bildungswissenschaften als Zweitfach zu ihrem Schwerpunktfach studieren.

Lehrerbildung

Am College werden drei verschiedene Bachelor-Studiengänge angeboten, die in Verbindung mit einem anschließenden konsekutiven Masterstudium auf eine Tätigkeit als Lehrerin oder Lehrer vorbereiten.

  • B.A. Lehren und Lernen
    Dieser Bachelor umfasst die Lehrerbildung für Grund-, Haupt- und Realschulen. Im Rahmen des Studiums werden zwei von elf möglichen Unterrichtsfächern studiert. Zusätzlich werden im bildungswissenschaftlichen Bereich pädagogische und psychologische Studieninhalte vermittelt und verschiedene Praktika absolviert.

  • B.A. Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik
    Der Bachelor vermittelt fachwissenschaftliche, sozialdidaktische und sozialpolitische Kompetenzen für die Lehrerbildung an Berufsbildenden Schulen. Zudem werden Module in einem allgemeinbildenden Unterrichtsfach angeboten.

  • B.A. Wirtschaftspädagogik
    In diesem Bachelor für die Lehrerbildung an Berufsbildenden Schulen setzen die Studierenden Schwerpunkte in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik sowie in einem allgemeinbildenden Unterrichtsfach.

Bildungswissenschaft, Psychologie & Popular Music Studies

Neben den Angeboten der Lehrerbildung können Studierende im Leuphana College Major und Minor der Fakultät Bildung wählen wählen.

Wenn Sie Fragen zum Studienverlauf des Bachelorstudiums haben, wenden Sie sich gern an die auf den jeweiligen Webseiten angegebenen Studiengangsverantwortlichen.

Master

Masterstudium an der Graduate School

Nach Abschluss des Bachelorstudiums können Studierende in der Leuphana Graduate School zwischen den weiterführenden konsekutiven Masterstudiengängen Lehramt für Grundschulen, für Haupt- und Realschulen oder für berufsbildende Schulen mit Fachrichtung Sozialpädagogik oder Wirtschaftswissenschaften wählen. Studierende, die sich beruflich nicht in Richtung des Lehrerberufs orientieren, sondern sich auf die Übernahme von Fach- und Führungspositionen im Bereich von Bildungsplanung, Bildungsmanagement, Bildungsforschung oder Sozialpädagogik vorbereiten wollen, bietet die Graduate School das Masterstudium Educational Sciences (Bildungswissenschaften) an.

Lehrerbildung

Der konsekutiven Masterstudiengänge der Lehrerbildung in der Graduate School bieten den Absolventinnen und Absolventen vorausgehender einschlägiger Studienprogramme die Möglichkeit, die erworbenen fachlichen Kompetenzen zugleich systematisch als auch professionsorientiert zu vertiefen. Der Aufbau der Studiengänge orientiert sich an den Bachelor- und Masterstrukturen, die im Rahmen des Bologna-Prozesses europaweit eingeführt wurden, und verbindet diese mit den Anforderungen an die Lehramtsausbildung des Landes Niedersachsen und der Kultusministerkonferenz.

  • Lehramt an Grundschulen mehr
  • Lehramt an Haupt- und Realschulen mehr
  • Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Sozialpädagogik mehr
  • Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften mehr

Promotion

Promovieren an der Graduate School

Die Leuphana Graduate School bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit eines Promotionsstudiums in der Initiative Bildungsforschung. Promotionskandidatinnen und Promotionskandidaten müssen sich in das Promotionsstudium der Graduate School der Leuphana Universität Lüneburg einschreiben. Das Promotionsstudium kann als verlängertes Teilzeitstudium absolviert werden. Promotion an der Graduate School


Wahl der Fachbetreuerin/des Fachbetreuers

Wenn Sie ein Promotionsvorhaben in der Wissenschaftsinitiative Bildungsforschung durchführen möchten, ist es notwendig, dass Sie vor Ihrer Bewerbung eine Fachbetreuerin oder einen Fachbetreuer für Ihr Vorhaben finden.

Zur Wahl stehen Professorinnen und Professoren der Fakultät Bildung, die als Expertinnen und Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten forschen und in den Masterprogrammen der Leuphana Universität Lüneburg lehren.


Thema der Dissertation

Das Thema der Dissertation ist aus den jeweiligen Schwerpunkten der Fakultät Bildung zu wählen. Insbesondere für externe Promotionsinteressierte gilt: Ihr Thema muss in das wissenschaftliche Profil des potenziellen Betreuers bzw. der Betreuerin passen, zudem müssen Sie den Kontakt zu ihr oder ihm persönlich knüpfen. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Emer O’Sullivan, die Vorsitzende der Promotionskommission. Näheres können Sie in der Promotionsordnung für die Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg nachlesen. Die aktuelle Promotionsordnung finden Sie hier:


Gute wissenschaftliche Praxis

Beachten Sie in dem Zusammenhang auch die Richtlinie der Leuphana Universität Lüneburg zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, veröffentlicht im amtlichen Mitteilungsblatt der Körperschaft und Stiftung Leuphana Universität Lüneburg Nr. 10/09 vom 8. Juni 2009. mehr


Der Doktorgrad

In der Fakultät Bildung werden regelmäßig Promotionsvorhaben durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Grundlage des Promotionsstudiums und des Promotionsverfahrens ist die Promotionsordnung. Die Fakultät kann im Wege ordentlicher Promotion mit abschließender Disputation folgenden Doktorgrad verleihen, sofern die Voraussetzungen (vgl. § 1 Abs. 1 der Promotionsordnung) vorliegen: Dr. phil.

Bei inhaltlichen Fragen zur Ausgestaltung des Promotionsvorhabens und zur Kontaktaufnahme stehen Ihnen selbstverständlich alle Mitglieder der Fakultät Bildung zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.